GESCHICHTEN


Der Einzug

Von sklave 1548

 

Marcel war neu in der großen Stadt. Ein neuer Erstsemester Student, einer von vielen. Auch der Lebensweg, der ihn hier hin geführt hatte, war der Weg als einzelner Teil der Masse. Schule, laue Parties, Lernen, ein paar Jobs, mittelmäßiges Abitur. Als “eingefleischter Single” war er dazu noch etwas schüchtern unterwegs und gab sich den anonymen Verlockungen der Internetpornographie hin. Doch selbst in seinem bescheidenen Sexleben wagte er kaum etwas Neues, vielleicht auch weil er hier und da Abgründe spürte die ihn magisch anzogen.

So gewöhnlich war auch seine Studienfach-Wahl “Wirtschaftsgeographie”, er wusste selber nicht was das sein sollte aber “irgendwas muss man ja studieren”.

 

Behütet war auch seine Ankunft in der Großstadt gewesen.

Ein wenig peinlich war es ihm schon, dass seine Eltern ihn bei der Wohnungssuche begleitet hatten, aber es hatte ihm wenigstens zum Platz in einer äußerst günstigen, gleichzeitig geräumigen WG verholfen. Der Wechsel aus der Klein- in die Großstadt brachte nun etwas Abwechslung in seinen schablonenhaften Alltag. Seine Eltern hatten bei der Wohnungswahl auf Sauberkeit und einen gepflegten Eindruck Wert gelegt, und so näherten sich Mutter, Vater und Sohn einer Spießer-WG wie Marcel sie insgeheim nannte.

 

Die WG-Chefin war bei dem ersten Besuch im Ausland gewesen, aber die beiden anderen Bewohner, Jonas und Mike, beide Anfang zwanzig, hatten einen sehr gepflegten und höflichen Eindruck auf seine Eltern gemacht. Auch die Räumlichkeiten waren geradezu opulent groß und makellos sauber, wobei einige Zimmer nicht genutzt werden konnten weil der  Vermieter dort Sachen lagerte. Diese Türen waren bei der Besichtigung also verschlossen geblieben. Es hatte also alles gestimmt, alles war geregelt und wie immer musste Marcel sich um nichts kümmern. Insgeheim hatte er auf eine wilde WG gehofft, interessante Mitbewohnerinnen, etwas Party. Danach sah es nun nicht aus, trotzdem faszinierte ihn die etwas verdorbene Umgebung der großen Stadt, denn das Haus lag abseits in einem nicht ganz so noblen Stadtteil.

 

Zum Schluss gab es dann noch einen Kuss auf die Backe von der Mutter. “So jetzt beginnt dein neuer Lebensabschnitt”, sagte sie mit feuchten Augen. “Ich hab dich lieb”. Sie standen auf den Treppenstufen zu dem alten, großbürgerlichen Haus in dem seine neue Behausung sein würde. Das Zimmer war bereits etwas möbliert, auch hier musste er sich nicht kümmern, nicht selber aktiv werden. Ohne dass sie klingeln mussten hatte sich die Haustür geöffnet, im Türrahmen stand eine große Frau, die schmunzelnd die Abschiedsszene vor sich beobachtete.

 

“Sie müssen die Meyers sein! Willkommen! Schön, dass ich dich kennen lerne Marcel, ich bin die Linda!” Er wandte seinen Blick von seiner Mutter ab, und sah in das freundlich schmunzelnde Gesicht von Linda, der WG-Chefin. Er hatte noch in der gleichen Sekunde seine Eltern vergessen, denn der Anblick war einfach umwerfend. Schwarze Cargohose, Stiefel, schwerer Ledergürtel, schwarze Bluse, muskulös und groß. Linda hatte Piercings in Nase und Unterlippe, auf dem Kopf trug sie eine schwarze Strickmütze.

Ihm war es sofort peinlich wie er hier wie ein Kleinkind von seinen Eltern abgeknutscht wurde, während diese eindrucksvolle Person auf ihn herabblickte. Alle drei Meyers waren beeinflusst von dieser Präsenz, keiner brachte eine Antwort heraus. Linda war sich ihrer Wirkung auf ihr Umfeld durchaus bewusste, sie kostete diese peinliche Begegnung noch etwas aus, der Schmatzer der Mutter klebte noch auf Marcels Wange, und zufrieden beobachtete sie, wie er sie wie hypnotisiert anblickte.

 

“Kommen Sie doch bitte alle herein, damit ich Ihnen Marcel’s Zimmer zeigen kann”. Herr Meyer hatte beste Aussicht auf Lindas tief aufgeknöpfte Bluse, ihr Blick auf seinen Schritt deutete Anzeichen einer Erregung an. Auch daran hatte sie sich gewöhnt, ihr zuvor freundliches Lächeln nahm etwas Spöttisches an, als sie Marcels Vater mit ihren Augen fixierte. Die Mutter brach dann den Bann, sie hatte beschlossen diese Begegnung einfach zu ignorieren und dann zu verdrängen. “Vielen Dank, Linda aber wir möchten uns nicht aufdrängen und es ist Marcel sicher unangenehm wenn seine Eltern bei seiner Neuvorstellung dabei sind, wir freuen uns aber sehr auf unseren nächsten Besuch wenn er sich etwas eingelebt hat.” Schnell gab es einen weiteren Schmatzer auf die Wange, sein Gesicht färbte sich zusehend rot, so peinlich war es ihm vor Linda wie ein Schulkind behandelt zu werden.

Fast schon zu schnellen Schrittes waren die Meyers die Treppe durch den verwilderten Vorgarten hinunter gestiegen und in ihrem Auto verschwunden. Linda beobachtete genau, wie der Disput sich zwischen beiden entfaltete noch bevor sie ins Auto gestiegen waren. Scheinbar war Frau Meyer die Reaktion ihres Gatten nicht entgangen.

 

Nun war Marcel allein mit Linda. Er stand da in Pullover und Jeans und seinen beiden Koffern. Sie war zehn Zentimeter größer als er und stand zudem zwei Stufen über ihm. “Willst du hier draußen stehen bleiben oder herein kommen?”. Er brachte kaum eine Antwort heraus. Plötzlich spürte er den klebrigen Lippenstiftabdruck seiner Mutter auf der Wange, konnten diesen aber nicht abwischen denn seine Hände hatten die beiden Koffer umklammert, die er nun hereintragen würde.

 

Linda war im siebten Himmel. Herrin Patricias Sklaven hatte eine exzellente Vorauswahl getroffen, so schüchtern, so unschuldig. Es würde sie nicht wundern, wenn ihr neuer “Mitbewohner” noch Jungfrau war. Er war wie eine perfekte weiße Leinwand, auf die sie ihr bizarres Bild malen würde. Die Jungfräulichkeit würde sich bald erledigt haben, allerdings auf andere Weise wie er sich das vielleicht jemals vorstellen würde. Bereits jetzt trug sie unter ihrer Cargohose versteckt einen Strapon, der noch warm von der vorherigen Benutzung war.

Ihre weitere Checkliste war schnell abgehakt: “Unschuldiges Aussehen, süßes Gesicht und Blasmund, Eltern leben weit entfernt am anderen Ende des Landes, schüchterner Charakter, wenig Freunde, sinnloses Studienfach und wenig Hobbies”. Ihre Sklaven hatten bei dem ersten Besuch geschickt Informationen aus ihm herausgeholt, Bilder gemacht und ihr einen vollständigen Bericht erstattet. Lady Patricia würde zufrieden sein, ein weiteres Insekt in ihr Netz zu ziehen und Linda war ihre gelehrige Helferin. Sie freute sich, dieses bizarre Spiel in seine erste Phase zu bringen.

 

“Ich, ich würde gerne hereinkommen, ich ich bin Marcel, entschuldigen Sie ich habe Ihren Namen vergessen” Ungeschickt streckte er ihr die Hand entgegen. Linda reagierte überhaupt nicht. “Du kannst mich natürlich gerne auch siezen, ich bin die Frau Schneider”, sie lachte herzhaft, löste die Frage nach dem Vornamen aber trotzdem nicht auf. “Komm jetzt rein!”. Das Lachen war verschwunden. Es hatte angefangen zu regnen und sein Gepäck war bereits gut angefeuchtet. Jeder Koffer wog gut zwanzig Kilo, ungeschickt wuchtete er beide auf den Fußabtreter in dem hohen Flur. Vor sich sah er die vielen abgehenden Türen, den Parkettboden; zuletzt war er vor einem Monat hier gewesen. Damals war er mehr vertraut mit der Situation, die beiden Studenten hatten ihm sofort alles gezeigt. Manche Türen waren geöffnet gewesen und die Sonne hatte herein geschienen. Jetzt war alles still und er stand allein mit Linda Schneider im Flur und sah auf die geschlossenen Türen.

 

Nur drei Meter zu seiner rechten, hinter der ersten Tür hing Jonas, der adrette  Student der ihm alles gezeigt hatte, in den Seilen. Er steckte in einem schweren restriktiven Gummi-Overall, komplett mit Stiefeln und Fäustlingen, schwebte er gefesselt in der Mitte des Raumes. Sein Atem ging schwer durch den Latexballon der seinen Kopf umschloss. Lady Patricia hatte für ihn ein Dasein als Gummiobjekt geplant, demzufolge steckten in seinen Ohren Kopfhörer die ihm in einer endlosen Schleife einredeten, wie süchtig er nach diesem Material sein würde. Er würde niemals zum Orgasmus kommen ohne in Latex eingesperrt zu sein. Nachdem Linda ihn zurückgelassen hatte, hatte sie ihn Anal zugestöpselt und aufgepumpt, denn sie und ihr Strapon hatten noch einiges vor - in den Abendstunden wenn sie mit Marcel fertig war.

Hätte Marcel genau hingehört, als er dort mit seinen Koffern stand, hätte er das zischende Atmen unter dem Gummiballon durch die seitliche Tür hindurch gehört, denn Jonas musste jeden Atemzug planen während sich die Maske vor seinem Mund aufblähte und zusammenzog, synchronisiert mit den Stromstößen in seinen Nippeln die ihm volle Konzentration abverlangten. Vielleicht hätte Marcel dann Fragen gestellt, vielleicht hätte er sein Schicksal abwenden können. Aber da war er einfach nicht der Typ für. Stattdessen hörte er die schwere Haustür ins Schloss fallen, sah wie Linda einen Eisenriegel vorlegte und mit einem Vorhängeschloss absperrte.

 

Sie sah ihn an. Wieder von oben herab.

 

“Du tropfst.”

 

Erschreckt bemerkte er, dass er nicht mehr auf der Fußmatte stand, auch seine Koffer bildeten kleine Pfützen. Er ging zu Boden. Griff nach seinem Taschentuch. Fing an zu wischen. Sie musste sich ein Lachen verkneifen. Bevor die Situation zu sehr ins Bizarre abglitt und ihr Opfer vielleicht noch zu denken anfing, löste sie den peinlichen Moment auf. “Ich sehe du willst einen guten Eindruck machen, das ist auf jeden Fall ein super Anfang. Du hast sicher bemerkt, dass wir keine schmuddelige Wohnung haben wollen. Ich gebe dir nachher Putzzeug dann kannst du dies ordentlich erledigen, und dann kennst du auch deine anderen Aufgaben. Aber jetzt zeige ich dir erstmal das Zimmer und stelle dich vor.”

“Oh das ist nett, danke”, war seine Antwort, er versuchte mit seinen Koffern in Händen Schritt zu halten als es zum anderen Ende des Flurs ging, bewunderte Lindas muskulösen Körper und ihre wahnsinnig langen Beine die in Stiefeln endeten. Wenn er sich nicht irrte, war sein Zimmer beim letzten Besuch mehr in der Mitte des Flures gewesen. Linda sah ihn ruhig an, als sie vor der Tür stehen blieben, immer noch von oben herab. Sie strahlte Ruhe und Sicherheit aus, gepaart mit ihrer Statur die durch die Stiefel noch vergrößert wurde.

 

“Ich muss gestehen uns ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Leider ist das Zimmer, das dir gezeigt wurde, damals bereits vergeben gewesen, was meine Skl…, meine Mitbewohner leider nicht wissen konnten.” Sie ließ das erstmal wirken. “Aber ich konnte dir das Gästezimmer frei machen, du wirst es mögen!”. Sie suchte immer noch nach irgendeiner Form von Gegenwehr in dem jungen Kerl der vor ihr stand. Er hätte fragen können warum nicht die Zwischenmiete in dem Gästezimmer stattfand, oder wie es mit einer Mietminderung aussah, stattdessen sah sie: Hoffnung.

 

Er dachte sicher, dass er ein unerwartetes Upgrade bekommen hätte wie bei einem überbuchten Flugzeug. Die Tür ging auf, dahinter war das Aufnahmezimmer. Sie hatten es insgeheim so getauft. Der Raum war schmal, gerade mal zwei Meter breit. Hohe Decke wie überall in der Villa. Weiß geflieste Wände, Betonboden im Gegensatz zum Parkett des Flures. Die Privatklinik die sich einst hier befunden hatte, hatte den Raum zur Abgabe von Urinproben verwendet, sogar die Durchreiche in der Wand war noch zu erkennen. Linda mochte diese Ironie. An der Seite ein schmales hohes Bett mit Metallrahmen, darunter eine hölzerne schwarze Truhe. Am anderen Ende des Raumes war ein hohes Fenster, wunderschöner Blick auf den alten Garten und das Flusstal an dem die Stadt lagt. Davor befand sich ein kleiner, geschwungener Schreibtisch mit einer geschmackvollen Stehlampe. An der Decke: eine nackte Neonröhre und – eine Kamera!

 

Linda wartete gar keine Widerworte ab. “Du musst leider das Gemeinschaftsbad im Flur benutzten. Ich denke für den Anfang wirst du die Lernumgebung hier zu schätzen wissen bevor du in dein richtiges Zimmer ziehen kannst, zum Glück konnte ich das Gästezimmer noch für dich frei bekommen”.  Marcel spürte, dass er jetzt langsam die Initiative ergreifen musste. Dies wurde schließlich von ihm erwartet. Er war hier ja in “seinem” Zimmer und musste auch mal einen Standpunkt machen. “Das ist nett von dir und für den Anfang brauche ich ja erstmal ein Dach über den Kopf, und das Zimmer ist wirklich nett, aber was soll die Kamera? iIch komme mir so beobachtet vor”. Er schaute sich nochmal das Teil genau an, sah das LAN Kabel das säuberlich in der Wand verschwand, die kleine grüne LED vor der guten Linse. “Das ist eine Attrappe, der Vormieter war etwas paranoid und hat die mal aufgehängt. Ich hoffe es stört dich nicht zu sehr, weil wir zur Zeit keine Leiter haben um sie abzumontieren”.

Er fühlte sich wieder unterlegen und übertölpelt, denn alles, wirklich alles, an dieser Kamera sagte “Profi-Equipment” und nicht “Attrappe”. Aber war Linda wirklich eine Person bei der Widerspruch angesagt war ?.

 

“So ich lasse dich jetzt erstmal auspacken. Die Truhe hier dient dir gleichzeitig als Kleiderschrank.” Sie zeigte auf die große Seekiste unter seinem neuen Bett. Ich hoffe du machst es dir trotz der kalten Fliesen etwas wohnlich. Ich hole dich nachher ab und stelle dich den anderen vor, und dann zeige ich dir auch welche Zimmer du betreten darfst.”

Linda sah in sein verdutztes Gesicht. “Ich meine natürlich ‘benutzen darfst’.  Dennoch kannst du dir schon einmal merken, es wird in unserer Wohngemeinschaft immer angeklopft, das ist einfach eine Sache der Höflichkeit, auch bei den Gemeinschaftsräumen. Hast du noch Fragen? Nein? OK wir sehen uns”.

 

Sie drehte sich noch im Satz um und die Zimmertür fiel ins Schloss. Er hätte noch gern den Ausblick genossen, doch die Sonne war untergegangen und die Fensteröffnung blickte ihn schwarz und starr an. Der Raum war blendend weiß im viel zu hellen Licht der Neonröhre. Einen Lichtschalter fand er nicht, er konnte Linda auch nicht danach fragen, hatte sie doch keine Antwort abgewartet und war in eines der anderen Zimmer verschwunden. Er sah sich um. Der Raum enthielt genau fünf Gegenstände: Das Bett, die Truhe, die Stehlampe, Stuhl und Tisch. Bevor die klaustrophobische Enge im Raum ihn zu sehr erdrückte, beschloss Marcel aktiv zu werden und Lindas Ratschlag zu befolgen. Er öffnete seine beiden Koffer, nachdem er diese durch den schmalen Spalt zwischen Bett und Wand hindurchbugsiert hatte, zerrte die Truhe unter dem Bett heraus und öffnete sie. Sein “Schrank” war etwa zwei Meter lang und einen halben Meter breit und tief. Er war leer außer einer Menge …. Schnallen ? die sich am Boden befanden. Weiße Baumwollgurte. Erinnerungen schossen in sein Gedächtnis. Erinnerungen an eine seiner entspannten Stunden vor dem PC, als er am Rande seiner Sexfilmchen Werbung für bizarre Spielarten gesehen hatte. Er dachte an Ketten und Fesseln.

 

Marcel musste über seine eigenen versauten Gedanken lachen. Zu gut hatte er noch seine Unterhaltung mit Jonas und Mike in Erinnerung. Größere Langweiler konnte es kaum geben. Auf dem Tisch hatten sogar religiöse Schriften gelegen. Woher sie wohl diese Truhe aufgetrieben hatten? Er musste schmunzeln wenn er überlegte wozu die Kiste wohl einmal gedient haben mochte.

 

So ignorierte er die Warnsignale. Er begann seine Habseligkeiten säuberlich zu verstauen. Legte seine wenigen Bücher und eine Zeitung und Schreibmaterial auf den Tisch. Er setzte sich und sah hinauf die Kamera-Attrappe.

 

Sein Studentenleben hatte endlich begonnen.

 

Fortsetzung folgt.


STUDENTENLEBEN - DIE FLUCHT, TEIL 3

Von sklave 1548

 

Der Student stieg wortlos in das Taxi auf dem einsamen Waldparkplatz. Er hatte Jenny natürlich die Tür aufgehalten und beim Einsteigen geholfen. Die wenigen Schritte um das Fahrzeug herum, zur Rückbank, waren eine merkwürdige Erfahrung für ihn - in ziviler Kleidung, ohne Fesselung, ohne Handy, dass ihn in Kontakt mit seiner Herrin hielt. Es fühlte sich einsam und nicht richtig an. Andererseits genoss er kurz den Moment des Komforts, so ganz aufrecht gehend nach der langen Liegezeit und er spürte zumindest die Keuschheitsschelle als Erinnerung an seinen Sklavenstatus. Wie sollte er Jenny gegenüber auftreten, wie sollte er sich vorstellen, was sollte er sagen? Er war seit zwei Tagen permanent gefesselt gewesen, musste sich sogar an seinen ursprünglichen Namen erinnern – Marcel, der so unpassend klang.

 

Doch als die Fahrzeugtür zuschlug und er ihr strahlendes Lachen sah, waren alle trübsinnigen Gedanken vergessen, er genoss die Nähe im Fond des Taxis, hörte Jenny’s freundliche, helle Stimme als sie dem Fahrer eine Adresse nannte. Er hatte so viele Fragen an sie. Alles wirkte so normal gerade, er in Adidas, sie in einem Trenchcoat, ein Pärchen das zusammen Taxi fuhr, vielleicht dachte sich der Fahrer, dass sie eine Panne hatten oder auf Sex nachts im Wald standen, doch er stellte keine Fragen. Jenny legte nur ihren Finger an die Lippen und signalisierte auch dem Studenten zu schweigen. So saßen sie im Fond des Mercedes, sie entspannt und er nervös, unsicher, er hatte sogar vergessen sich anzuschnallen.

 

Die Zofe beugte sich zu ihm hinüber, immer noch ihr Lächeln auf den Lippen, er roch ihren Duft nun zum ersten Mal – ein feines Parfüm. Sie griff über seine Schulter – und schnallte ihn an. Dabei öffnete sich ihr Mantel und er sah ihre wunderschönen Formen umrahmt von einem makellosen dunkelvioletten Latexkleid mit obligatorischer Zofenschürze, er roch auch diesen Gummiduft und hörte die leisen Geräusche die das Material von sich gab. “Klick” machte das Gurtschloss und Jenny zog spielerisch an dem Gurt, so dass der Beckengurt ihm auf den KG presste.

 

Dabei lachte sie leise, freundlich, nicht verächtlich, denn sie hatte bemerkt wie das Geräusch von einrastendem Metall und das Gefühl der minimalen Fesselung einen sklavischen Gesichtsausdruck hervorrief.

Nach zehn Minuten Fahrt gab Jenny dem Fahrer einige Anweisungen – es ging wohl in eine Art Feriensiedlung, Marcel sah vereinzelt kleine Häuschen, die meisten waren um diese Jahreszeit sicher unbewohnt.

 

“Halten Sie hier an, wir gehen den Rest zu Fuß”. Der Fahrer ließ sich das Geld aushändigen, den Sklaven, der auf der Fahrerseite hinter ihm saß, hatte er bei alldem nicht einmal gesehen, geschweige denn beachtet.

Der Student half Jenny beim Aussteigen. Er sah dabei sehnsüchtig auf die wahnsinnig langen Beine, die in schwarzen Latexstiefeln in High-Heels von sicher zwölf Zentimetern, endeten. Wie hatte sie damit nur Auto fahren können?

Als das Taxi in der Dunkelheit verschwand, nahm sie wieder seine Hand.

 

“Sieh mich an.” Er schaute in ihr makelloses Gesicht, spürte wie ihre Nähe, ihre Ausstrahlung, sein Herz erfreute, gleichzeitig pochte die Lust in seinem Keuschheitsgürtel. Er schluckte. Ob er das alles nur träumte?

“Du darfst natürlich sprechen. Kate’s Regeln gelten hier nicht mehr. Lass uns gehen, ich weiß nicht ob sie das Taxiunternehmen befragen werden, ihre Kontakte reichen überall hin. Handyfirmen, Verwaltung, Polizei. Aber sie können bestimmt keine ganze Siedlung absuchen.”

Wiederum machten ihre Worte dem Sklaven Angst. Oder musste man sagen “ehemaliger Sklave”? Er fühlte sich beobachtet, als ob die schwarzen Fensterhöhlen der leerstehenden Ferienwohnung ihn still anglotzten. Ihm schauderte bei dem Gedanken. Wieder folgte er Jenny ohne darüber nachzudenken wohin sie gingen und ohne ein Wort gesagt zu haben. Nachdem sie einige Straßen weiter zur anderen Seite der kleinen Siedlung gegangen waren, hatte er sich einige Fragen zurecht gelegt, doch letzendlich sagte er nur: “Wer…. Wer bist du?”

Er verfluchte sich für die Idiotie, kannte er doch den Namen, aber er musste sich versichern, wie er sich Jenny unterordnen sollte. War sie nicht doch hier um ihn zu erziehen? War er wirklich auf der Flucht? Alles vermischte sich gerade in den Gedanken, doch er genoss zugleich ihre Hand in seiner, alles an Jennys Nähe.

 

Sie antwortete dennoch ohne Umschweife, als hätte sie auf die Frage gewartet. “Also. Ich bin die Leibzofe von Kate – mit achtzehn Jahren bin ich ihr verfallen und war zwei Jahre in ihrem Dienst. Alle Arten von Diensten. Leibdienerin zur Hilfe bei der Körperpflege. Masseurin, Fahrerin, Gesprächspartnerin und auch Liebesdienerin. Und ich war gut!”

Er wollte so viele Fragen stellen, so viel der bizarren Welt der Lady Kate öffnete sich vor ihm, doch sie erreichten nun ein etwas abseits stehendes, gepflegtes, doch nur von der Straßenlaterne erleuchtetes Ferienhäuschen. Der Garten sah gemäht und die Hecke geschnitten aus. Jenny trat vor die Türschwelle und streckte sich nach oben.

“Sieh mal auf dem Balken dort oben muss ein Schlüssel liegen, ich komme da so schlecht ran”. Mit Leichtigkeit griff er den kleinen Schlüssel. “Seltsam,  mit den Absätzen ist sie doch größer als ich”, dachte er, war gleichzeitig auch froh nützlich sein zu können. Sie sperrte auf und tastete nach dem Lichtschalter, dann traten sie ein.

 

Der Anblick war neu, doch bereits so oft gesehen und auf eine traditionelle Art beruhigend: Saubere weinrote Fliesen auf dem Boden, weiße Siebzigerjahretapete, die üblichen Bilder und Dekoartikel an der Wand. Alt, aber makellos sauber. Die Ferienwohnung war wohl nicht so verlassen wie es den Anschein hatte, es war sogar noch warm darin.

Jenny führte ihn in ein kleines Wohnzimmer mit Küchenecke. Der Flatscreenfernseher war das einzige Zeugnis der Neuzeit in diesem Raum. Zwei graue Sessel standen einander gegenüber.

 

“Komm’ wir setzten uns und dann kann ich dir deine ganzen Fragen beantworten. Und du bestimmt auch meine!” ,  sie lächelte wieder und er ließ sich einfach entspannt in den bequemen Sessel fallen, der sich einfach nur wunderbar anfühlte, er sah fasziniert wie sie den Mantel fallen lies und in perfektem Zofenoutfit vor ihm saß, die Beine übereinander geschlagen.

 

“Ich habe diese Transportfahrten schon so oft gemacht, nie wusste ich was ich transportierte, das musst du mir glauben. Es waren immer nur Kisten, die eingeladen wurden, in Deutschland, im Ausland. Ich ahnte schon immer, dass in Kate’s Klinik außergewöhnliche Methoden angewendet wurden. Aber da durfte ich nie hinein – und ihre Patienten waren immer so…. gut gelaunt.”

Der Student erschauerte und dachte an Regel 4 “Die Insassen haben einen frohen Gesichtsausdruck an den Tag zu legen”.

Er musste es wissen: “Was ist geschehen – du warst doch scheinbar froh in ihrem Dienst.” Ihr Gesichtsausdruck wurde nachdenklich.

 

“Mit der Zeit kam ich dahinter, sowas lässt sich nicht ganz verbergen. Ich sah durch einen Überwachungsbildschirm, den Kate auszuschalten vergessen hatte, wie eine Patientin eingeliefert wurde. Ich kannte sie, es war meine beste Freundin aus meinem Heimatdorf. Ich sah, wie diese Pflegerinnen sie in eine Zwangsjacke sperrten, ihr dabei eine Spritze von hinten in den Nacken jagten. Es war so falsch. Diese Krankenschwestern – du musst wissen sie genießen das. Kate hat sie nach ihren Neigungen ausgesucht und ausgebildet, die meisten mit lesbischen Veranlagungen.”

Der Sklave schluckte. Ihm wurde bewusst, was ihm erspart worden war. “Ich habe mir nichts anmerken lassen, sie hat keinen Verdacht geschöpft, doch ich wollte nur noch weg. Ich habe mir Informationen beschafft, Pläne geschmiedet”.

 

“Warum ich?” Der Sklave rätselte wie diese Flucht überhaupt möglich wurde, warum ausgerechnet er befreit worden war. “Als diese Transportfahrt anstand, habe ich mir die Strecke genau angesehen. Ich erkannte, dass wir praktisch genau an der Ferienwohnung meiner Tante vorbeikommen würden, nur eine Stunde von Kate’s Klink entfernt. Als ich dann weiter forschte und dein Bild sah, da wusste ich, du kommst mit, dich kann ich nicht zurück lassen. ” Sie sah ihm tief in die Augen.

“Willst du mehr wissen?”.

Er schüttelte den Kopf. Es hatte zu regnen angefangen, an der Wand tickte eine Uhr, doch sonst waren sie komplett in Frieden. Er hörte ihren Atmen, sah ihren Körper, wie ihr Bein langsam von dem anderen glitt und sie sich ihm öffnete und präsentierte.

“Nein, ich wollte dir nur sagen wie dankbar ich bin.” Seine Blicke glitten nun immer mehr über ihren gummierten Körper, er wünschte sich Nähe.

Jenny stand langsam auf. “Ich war so einsam in letzer Zeit. Bitte komm zu mir!”.

 

Auch er stand auf, verfluchte den idiotischen Jogginganzug den er noch anhatte. Dann umarmten sie sich, küssten sich sanft. Sein Herz raste. Er fühlte es überall, der Wunsch, die Gewissheit – mit dieser Frau würde er die Zukunft bestreiten. Beide merkten, dass sie mehr wollten, die Anspannung fiel ab und machte der Lust Raum.

“Komm”. Sie führte ihn in das anschließende Zimmer. Es war dunkel darin. Er stieß mit dem Bein gegen eine Bettmatraze. “Bleib stehen”.  Er tat wie sie sagte, Jenny kannte sich offensichtlich aus. Sie flüsterte nur noch, ihr Atem ging schwer. “Zieh dich bitte im Dunkeln aus”.

 

Während er aus dem Jogginganzug schlüpfte, glitten Jennys Latexhände über seine Brust und Rücken zwirbelten seine Brustwarzen. Sein Schwanz dagegen kämpfte erfolglos gegen den KG an, den sie sicher vergessen hatte. “Hoffentlich hat sie den Schlüssel”, war gerade der wichtigste Gedanke in seinem gierigen Kopf.

“Ich hab den Schlüssel.” sagte sie wie als könnte sie  Gedanken lesen. Dabei drückte sie ihn mit der flachen Hand Richtung Bett, an dessen Fußende sie wohl standen, so dass er im Dunkeln das Gleichgewicht verlor und Rückwärts auf die Matratze fiel. Aber irgendetwas stimmte nicht.

 

Er hatte weiche Kissen erwartet,  doch da war auch etwas anderes, kühl und fest, so wie Seile. Jenny ließ sich auf ihn fallen, streichelte ihn, ließ ihren ganzen Körper über ihn gleiten. “Wann kommt der Schlüssel, wann darf ich raus, wann kommt der Schlüssel…” Die Gedanken kreisten wild in seinem Kopf, er dachte nur noch an seinen Penis in dem KG. Doch sie ließ sich Zeit. Mit der rechten Hand griff sie zum Lichtschalter. Er sah Jenny so nah vor sich wie noch nie. Sie blickte ernst.

“Ich habe eine besondere Bitte an dich. Wirst du sie mir erfüllen?”.

“Ja, natürlich”, sagte er ohne Hintergedanken.

“Wenn ich dich aus dem KG befreie, habe ich Angst, dass du dich nicht beherrschen kannst nach all den keuschen Monaten”. Sie griff sein rechtes Handgelenk und legte es an seine Seite, auf das merkwürdige Seil. “Darf ich.” ihr war die Frage wohl peinlich, und ihm war es gerade egal, er wollte sie nur zufrieden sehen, er antwortete noch bevor sie zu Ende sprach:”Egal was, du darfst”.

Sie lächelte erfreut. “Das ist lieb von dir, ich möchte dich gerne etwas fesseln”, dabei schnallte sie schnell die Klinikfessel um sein rechtes Handgelenk, dass sie vorher positioniert hatte. In einer fließenden Bewegung tat sie das auch mit seiner linken Hand, bevor er den Satz auch nur geistig verarbeitet hatte. Als er das Wort “fesseln” vor sich hatte, schien sich Jennys Lächeln ein wenig zu ändern, es schien etwas schiefer zu sein als noch eine Sekunde zuvor. Er sah sich um, der Raum war anders als das Wohnzimmer, moderner. Bizarrerweise war er weiß gefliest, und das Bett war wirklich groß, eine riesige Spielwiese. Und kreuz und quer über die Matratze liefen die Riemen einer Klinikfesselung wie in einer Irrenanstalt.

 

Jenny hüpfte vergnügt auf dem Bett herum, unverhohlen sah er nun ihre Spalte unter dem Minirock, presste sich sein Penis noch schmerzvoller in den Stahl des KGs.

“Du siehst meine Taufpatin hat diese Hütte nicht nur zum Gärtnern in  Schuss gehalten.”. Der Student schluckte. Jenny stand jetzt breitbeinig über ihm, ihr Lächeln freundlich aber auch etwas amüsiert. Seine Hände testeten unwillkürlich die Fesseln – was sie so unter leichter Fesselung verstand, war gute Markenqualität, eng angelegt.

 

“Leg die Füße in die Schnallen, es geht weiter”. Er schaute sie fragend an. Jenny verstand und musste lachen. “Och Marcel.” Sie kniete sich und gab ihm einen Kuss. “Ich wollte dir doch keinen Schrecken einjagen du Angsthase. Glaubst du ich bin eine von Kate’s Hyänen?” Er musste jetzt auch lachen, wie hatte er nur so abergläubisch sein können, und in der Tat er kam sich wirklich wie ein Angsthase vor.Dass  Jenny auf  bizarren Sex stand war ja keine Frage, sonst wäre sie ja nie Kates Zofe geworden! Ohne zu antworten legte er die Füße in die Schlaufen, und Jenny verlor keine Zeit ihm auch Oberschenkel-, Brust und Hüftgurt anzulegen.

 

Sie schmunzelte: “So. Das ging doch ganz einfach oder? Und du Angsthase darfst jetzt ganz nah dabei sein wenn Zofe Jenny das Geschenk auspackt.” Dabei zauberte sie ein Schlüsselchen hinter dem Rücken hervor. “Den muss sie von Lady Patricia erhalten haben”, dachte er, freute sich aber ganz und gar auf das, was nun folgen würde.

 

Sie bückte sich, er spürte ein Ziehen und Drücken, hörte das erhoffte Klicken des Schlosses und dann die kühle Luft auf seiner Haut. Dann das Anwachsen, die Härte, das Verlangen. Jenny schien es zu genießen. Gekonnt hatte sie ein feuchtes Tuch zur  Hand und reinigte das geschundene und streng riechende Sklavenfleisch. Dabei setzten die ersten Bewegungen ein. Auf und ab. Langsam.

Sie schien es zu genießen. Sie nutzte Gleitmittel. Massierte die Eier, die Brustwarzen. Er konnte nichts tun, atmete aufgeregt. “Genieße es einfach. Lass dich fallen, schalte ab”. hauchte sie. “Dies ist nur für dich”. Schon rollte der erste Orgasmus heran, er spürte dieser würde kurz, hart und grimmig werden. Jenny machte eine Pause.

 

“Wir haben Zeit Marcel, ich will dich auch kennen lernen”, sie massierte wieder. Dann wieder eine Pause. Und sie redeten, er in Fesseln, sie ihn Latex, ihre Hand immer an ihm, spielerisch. Er erzählte ihr alles, wie er zum Studentensklaven geworden war, als er damals in die Wohngemeinschaft geriet in der Patricia’s Freundinnen wohnten. Wie sie ihn unbemerkt zum WG Sklaven abrichteten, wie er das erste Mal zur Herrin kam und dann in das Kellerverließ. Alles wollte er Jenny erzählen, später nur noch damit er endlich zum  Orgasmus kommen konnte. Sie erfuhr jeden Hintergedanken den er hatte, alle seine Momente des Ungehorsams. Und immer wieder stoppte sie ab, es waren sicher Stunden vergangen. Dann küsste sie ihn innig, ließ ihn langsam in sich hineingleiten.

 

“Ich danke dir, ich spüre du warst ehrlich zu mir.” Sie sah ihm tief in die Augen, “Deshalb werde ich dich erneut überraschen. Augen zu!”. Er schloss die Augen, nun wirklich neugierig, genoss die Wärme, die Enge und die Nähe. Doch Jenny stand auf, ging in eine Ecke des Zimmer wie er an den Schritten hörte. Brav hielt er die Augen geschlossen, als er das Quietschen von Latex hörte. Sie zog sich wohl aus, dann rascheln von Kleidung, er hörte wie sie scheinbar aus den Stiefeln glitt. Er war noch am Rätseln was sie sich da ausgedacht hatte, denn er hätte gerade gar keine Überraschung gebraucht, als er wieder ihr Gewicht auf dem Bett spürte.

 

“Augen auf!” flüsterte sie.  Sie war nun nackt, das war also die Überraschung. Auf den zweiten Blick sah er, dass sie ein Bündel Kleidung in  den Händen hielt. Er knickte den Kopf nach vorne, in der typischen Pose eines gefesselten Patienten. Die Kleidung war blau, er kannte diese Farbe, wusste aber gerade nicht woher.

 

“Ich hab ein besonderes Outfit ausgewählt, warte gleich weißt du was ich meine”, schmunzelte sie, hatte einmal einen Mundschutz und eine Stirnlampe in der Hand die sie sich überstreifte, es folgten die blaue Hose und ein blauer Überwurf. Sie schaltete die Lampe an, und er sah in ein blendendes Licht. Als er sich etwas daran gewöhnt hatte, sah er wieder Jenny’s wunderschönes Gesicht, doch ihm war es bereits alles klar geworden. Denn es waren nun die Augen einer Ärztin, Jenny trug nun eine Atemmaske, steckte in dem kalten, blauen OP Outfit, dass er von Lady Kate nur zu gut kannte. Eine Spritze schob sich in sein Blickfeld.

 

Ihre Stimme war nun kalt und hart wie Glas im Winter. “Der Sklave war ja eben mit leichter Bondage einverstanden,” sie zeigte ihm die Injektionsnadel, “Dann kann er ja sicher versuchen sich zu befreien wenn ich ihm jetzt das Muskelrelaxans injiziere”.

Langsam, ganz langsam näherte sie die Nadel seinem Arm, zu sehr genoss Ärztin Jenny den Anblick vor sich. Sie war Kate’s Expertin für Psychospiele und hatte sich diese Verhörmethode ausgedacht. Ein wohliger Schauer ging durch ihren Körper, als sie daran dachte wie zufrieden ihre Meisterin sein würde. Vor ihr lag ein Haufen psychischer Scherben, und Herrin Kate würde diese so zusammenkleben wie es ihr passte.

 

Sie lachte, und es schallte laut in dem gefliesten Spielzimmer ihrer Patentante Dr.Katja, genannt Kate Romero

“Der Sklave weiß gar nicht wie sehr er sich mit den Geständnissen in die Scheiße geritten hat! Du warst so kurz vor der Freiheit, hättest dem Taxifahrer nur was sagen müssen. Hat es dich nicht gewundert, dass meine Tante hier das ganze Jahr hindurch heizt?. Nun ist es zu spät. Hat der Patient noch irgendwas zu sagen? “. Sie genoss die Tränen in seinen Augen, ergötzte sich an dem Gedanken daran, wie sein Kartenhaus zusammenstürzte.

 

“Bitte…. Bitte nicht….”

 

Jenny schüttelte nur langsam den Kopf, dann flüsterte sie:  “Wir sehen uns im Straftrakt wieder, mein Spatz”.

Langsam glitt die Nadel in die Vene.


STUDENTENLEBEN - DIE FLUCHT, TEIL 2

Von sklave 1548

 

Die Augen des Studenten mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Stundenlang hatte er zuvor die Gehirnwäsche durch Lady Kate durchmachen müssen, und dabei in ein LCD Display vor seinen Augen gestarrt. Selbst jetzt war Kates Anblick in bizarrer OP-Kluft noch in die Netzhaut gebrannt, so dass sich ihr Umriss mit dem von Zofe Jenny vermischte, die ihm gerade versuchte beim Aufstehen zu helfen.

 

Jenny wusste nur zu gut in welch miserablem Zustand neue Klienten in der Klinik ankamen, doch dieser Sklave war einer der ersten, die den grausamen Sarkophag erleiden mussten. Mit gekonnten Griffen massierte sie ihm Blut in die Gliedmaßen, während sie gleichzeitig die Verkabelung und Verschlauchung Stück für Stück entfernte.

Das sadistische Regelwerk ließ dem Sklaven keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, denn Regel 1 war, dass Kates Personal nicht angesprochen und auch nicht angesehen werden durfte. Jenny’s Worte “Ich befreie dich aus diesem Wahnsinn”, klang ihm zwar noch in den Ohren, aber verstanden hatte er sie nicht. Dennoch war der Sklave über die Fürsorglichkeit erstaunt. Fast schon zärtlich wurden seine Beine durchgeknetet, streiften die Hände dieser Zofe seinen Keuschheitsgürtel, er hätte von Kates Personal weniger Rücksicht erwartet.

“Versuch aufzustehen, wir müssen uns beeilen”. Jenny lächelte noch immer. Über ihn beugte sich dieses freundliche, schöne Gesicht. Weil er an ihr vorbei in die Deckenlampe des Autos schaute, konnte er nicht alles erkennen. Trotzdem waren es weniger diese Worte, als das Lächeln, die Freundlichkeit und die makellose Schönheit der Zofe, die etwas in ihm änderte; dies konnte niemals eine von Lady Kates Plänen sein, hier schien sich etwas Neues anzubahnen, etwas Wunderschönes.

 

Wo Unterwürfigkeit war, kam einmal Willen hinzu, wo Gehorsam war, entstand Freiheitsdrang. Dies war offensichtlich keine von Lady Kates direkten Helferinnen. Sie waren ihm per Video vorgestellt worden. Namen wie “Dr.  med. dent. Sanchez, Zahnärztin und Leiterin des Straftrakts”,  “Ausbilderin Melissa, Expertin für Hundeerziehung”,  “Dr. Sanders, Darmtherapeutin”  jagten ihm jetzt noch Schauer über den Rücken.

Diese Frau hier war etwas ganz anderes. Während er noch darüber nachdachte, reagierte sein Körper bereits. Zum einen streichelte der gummierte Handrücken von Jenny nun über seine nackten Hoden, dies brachte seinen Kreislauf in Schwung und in dem grausamen KG stellte sich schmerzhafte Enge ein. Zum anderen versuchte er sich aufzurichten, was ihm auch gelang.

Wenige Sekunden später stand der ehemalige Sklave 1548 auf weichem Moos einer Waldlichtung. Nackt, im KG aber ohne Fesseln. Wann war er das letzte mal nicht in Fesseln oder eingesperrt gewesen? Vor vier Tagen war er noch in der Uni… ein aberwitziger Gedanke!  Seine Augen hatten sich nun an das Dämmerlicht gewöhnt, es mochte acht Uhr abends sein. Seine Nacktheit vor Jenny war ihm tatsächlich unangenehm, aber diese hielt ihm einen Jogginganzug hin.

 

“Hier, zieh den schnell an, ich erkläre dir alles auf dem Weg zum Taxi, bitte beeile dich”. Immer noch traute er sich nicht zu sprechen. Jenny hätte dies zwar aufklären können, doch hatte sie gerade keine Zeit für lange Gespräche, so dass ihr das Sprechverbot gerade recht kam.

Endlich hatte der Student Gelegenheit die Zofe von Kopf bis Fuß zu bewundern. Sie war vielleicht eins-sechzig groß, sehr schlank aber perfekt geformt, schwarze Kurzhaarfrisur, intensiv strahlend grüne Augen und ein Mund der immer zu Lächeln schien. Sie trug ein weißes Zofen-Minikleid und schwarze Latexoverknees. Wie hatte solch ein liebliches Wesen in die Fänge von Herrin Kate geraten können? Jenny hatte sich einen schwarzen PVC Mantel übergestreift, den sie nun zuknöpfte. Auch dieser saß wie angegossen, alles schien für Jenny gemacht zu sein.

Der Sklave stand immer noch mit dem Jogginganzug in der Hand da, denn die Gefühle überschwemmten ihn geradezu. Alles an ihm kribbelte, so freute er sich über den Anblick seiner Retterin.

Jenny war sich ihrer Wirkung auf Männer, “Schwanzträger” wie Kate zu sagen pflegte bewusst. Es schmeichelte ihr, und trotz der Zeitknappheit ließ sie ihre Wirkung auf den Studentensklaven noch etwas entfalten.

“Los jetzt! Zieh den Anzug an, wir müssen los”.

 

Endlich reagierte er, und stand kurz danach im Sport Outfit neben der aufregend-eleganten Jenny. Er sah nun auch das Fahrzeug, es war tatsächlich ein Mercedes-Kombi. Die Scheiben waren natürlich verdunkelt, und auf der Heckscheibe prangte das Bild einer untergehenden Sonne und ein Kreuz.

Jenny erklärte es ihm – “Kate ist geradezu paranoid was Sicherheit angeht. Niemand hätte dich in einem Leichenwagen vermutet”. Der Sklave blickte auf den Metallsarg in dem er transportiert worden war. Dieser war in der Tat in einen handelsüblichen Holzsarg in Übergröße gelegt worden. “Ja, das ist der Humor der Leiterin, komm jetzt hier geht es raus aus dem Wald”.

Den Wagen ließen sie einfach zurück, das ungleiche Paar ging zügig einen asphaltierten Waldweg entlang, die Dunkelheit griff dabei immer mehr um sich.

“Es sind ungefähr zwei Kilometer zurück zum Rastplatz, das Taxi wartet dort auf uns. Ich kann dir bald alles genau erklären. Nur so viel: Ich habe das GPS-Gerät und mein Handy aus dem Auto geworfen, Kate’s Technik-Sklave hat mir einmal gezeigt wo es verbaut ist, wohl um mir zu imponieren. Das war vor dreißig Minuten. Mittlerweile wird der Alarm gestartet sein und ihre Häscher uns verfolgen. Sie hat Helfer im ganzen Land, wenn wir Glück haben nicht in unmittelbarer Nähe.”

Dem Studenten erschauerte. Diese Lady schien nicht nur eine sadistische Anstaltsleiterin zu sein, scheinbar kontrollierte sie ein perverses Netzwerk, das überall zu sein schien. Ob seine Herrin Patricia Teil dieses Netzwerks war? Er fühlte sich einmal beobachtet, sah in die Dunkelheit des Waldes, dachte an Wildkameras, Jäger, Förster. Jenny bemerkte wie seine Schritte langsamer, unsicherer wurden.

Sie nahm seine Hand und lächelte ihn an. “Alles wird gut, hab keine Angst”. Er lächelte zurück. Er fühlte es, fühlte etwas Neues in sich, er spürte wie er sich in Jenny verliebte.

 

Wie zum Hohn hörten sie ein Motorengeräusch. Scheinwerfer. Vor ihnen bog ein Auto in den Waldweg. “Schnell!”. Jenny zog ihn geistesgegenwärtig in eine Lücke zwischen den Bäumen. Er stolperte, seine Beine waren noch unsicher von der langen Liegezeit dabei zog er sie mit sich. Jenny steuerte die Landung gekonnt so, dass er unter ihr zum Liegen kam. Er atmete ihr Parfum ein, spürte ihren Körper durch den Mantel an seinem Reiben, dabei legte sie ihm die Hände auf den Mund. Jedes Geräusch konnte zu viel sein.

Dem Student war die Gefahr nun egal, er war da wo er sein wollte, so nah an Jenny wie möglich. Er genoss den Moment. Nachdem er immer mehr geformt worden war, immer mehr sich selber in Gefangenschaft begeben hatte, spürte er nun die Möglichkeit der Freiheit. Natürlich wagte er nicht sie zu berühren. Sein ganzes Wesen war zur Unterwürfigkeit unter das weibliche Geschlecht erzogen, er war zum Ausführen von Anweisungen perfektioniert worden, oft wie ein Gegenstand, manchmal wie ein Hofnarr von Göttin Patricia. So ließ er es auch zu, das die Zofe ihn festhielt und ihm den Mund verschloss, bis das Auto vorüber war.

Doch der Wagen hielt an. Eine Tür ging auf und schlug wieder zu, vielleicht zehn Meter vor ihnen Richtung Hauptstraße. Sie mussten nun dem Rastplatz nahe sein, denn er konnte das gelegentliche Vorbeifahren anderer Autos hören.

Schritte, die näher kamen, Äste knackten. Stille. Die Zofe und und der Sklave hielten den Atem an. Jenny hatte sich auf den Studenten gelegt, damit der schwarze Mantel sie beide tarnte. Sie hörten einen Reißverschluss, und – das plätschern von Wasser.

Jenny sah auf, sah das gelbe TAXI Schild und schemenhaft den Fahrer, der sich am Wegesrand Erleichterung verschaffte.

Sie flüsterte: “Wir haben es geschafft, wir fahren jetzt in die Freiheit – unsere Freiheit”. Der Sklave spürte wie die Last von ihr, und somit von ihm abfiel, und dann Jennys Latexhand die sich unter die Jogginghose schob und seinen eingesperrten Penis gekonnt aber kräftig massierte.

“Und diese Freiheit kommt auch bald mein Schatz, das verspreche ich dir”. Sie küsste ihm die Stirn.

Fortsetzung folgt.


STUDENTENLEBEN - DIE FLUCHT

Von sklave 1548

 

Die Anstaltsleiterin kannte keine Gnade. Sie sorgte dafür, dass der Student alle Hoffnung auf eine Rückkehr in so etwas wie Normalität aufgeben würde. Das eiserne Gefängnis, der Sarg, in dem er lebend eingesperrt war, hatte volle Kontrolle über seinen Körper gewonnen, eng presste sich das innen gummierte Gefängnis an ihn, Stück für Stück wurden ihm die technischen Möglichkeiten der Tortur demonstriert.

 

Anfangs hatte er noch einen kleinen Bezug zur Außenwelt, spürte wie er die Treppe seiner Herrin heruntergetragen, und in ein Auto verladen wurde. “Nein, bitte nein…”, seine wimmernde Rufe blieben ungehört, erschöpften ihn schnell. In schneller Folge wurden nun alle Stromkreise getestet, spürte er die Schocks tief in seinem Inneren. Der Bildschirm vor sich ließ ihn in 3D tief in eine bizarre Welt eintauchen.

 

Er sah Lady Kate. Sie ließ sich in einem grün gefliesten Operationssaal filmen, der OP Tisch zugedeckt. Kate war eine nordische blonde, sicher 1,80 große Göttin. Sie trug blaue  OP Kleidung, einen Mundschutz und hatte ihre Haare zum Kontrast als hohen, strengen Zopf gebunden. In der Hand hielt sie eine kleine Kiste mit der sie per Fernsteuerung ihr neues Opfer bestrafen konnte. Die sichtbare Freude in den Augen von Kate ließen ihn auf eine kaltblütige Sadistin schließen. Ihre Stimme war tief und rauchig, lauernd.

 

“Ich hoffe du bist deiner Herrin Patricia dankbar, dass sie dir die Spezialbehandlung in meiner Anstalt gönnt. Damit dir die Fahrt nicht langweilig wird, habe ich entschieden, dass du in der eisernen Jungfrau transportiert wirst.

 

Kate schnitt dem Studenten unvermittelt per Knopfdruck die Luft ab. “Klick!” machte das Magnetventil vor seinem Mund. Die Ärztin sprach weiter als wäre nichts geschehen:

 

“Du wirst nun zunächst das Regelwerk der Klinik auswendig lernen. Dies ist deine erste wichtige Aufgabe, denn die Verhöre beginnen erst, wenn du bei uns eingeliefert wurdest”, Kate spielte bei diesen Worten beiläufig mit dem OP Besteck vor sich.

 

“Keine Luft!”, stammelte der Student, Panik stieg auf. Kurz, ganz kurz öffnete Kate das Ventil. Ein, zwei gierige Atemzüge.

 

“Klick”

 

“Experimente haben gezeigt, dass unter Luftmangel ein maximaler Lerneffekt erzielt wird.”

 

Der Kampf mit den Fesseln... er fand keinen Spielraum. Diese Worte waren verrückt, einfach verrückt. Er musste hier raus, diese Frau war unberechnbar! Mit jedem Schaukeln spürte er, wie das Transportfahrzeug ihn näher zu dieser Anstalt, zu dieser Dämonin brachte.

 

“Regel 1: Dem Personal und Klienten der Stufe 5 ist absoluter Gehorsam zu leisten. Sprechen ist nur auf direkte Frage gestattet!"

 

“Wiederholen!”

 

Das Ventil öffnete sich.

 

“Was, wass… bitte”, stammelte der Student.

 

“Falsch. Klick!”

 

"Regel1: Dem Personal und Klienten der Stufe 5 ist absoluter Gehorsam zu leisten….”

 

“Wiederholen!” Unerbittlich wiederholte sich der Kreislauf, solange bis Regel 1 auf die Silbe genau in das Gehirn des Sklaven gehämmert war, während er Kilometer um Kilometer der Anstalt näher kam.

 

“Regel 2: Dem Klienten werden genau 20 Tage regelkonformes Verhalten abverlangt, danach kommt er in die Freiheit. Ein Regelverstoß gibt die Gelbe Karte. Ein zweiter Regelverstoß die Rote Karte, und die bereits abgeleisteten Tage werden gelöscht. Der Klient kommt in den Straftrakt und beginnt von neuem. Nach Entlassung aus dem Straftrakt fängt er wieder bei 20 an.”

 

Regel um Regel wurde in den Verstand des Studenten gezwängt, so intensiv würde er nie wieder etwas studieren.

 

“Regel 3: Jeder Kontaktversuch zu anderen Klienten ist mit der Höchststrafe belegt. Dies schließt Blickkontakt ein. Jeder Kontaktversuch eines anderen Klienten muss gemeldet werden.”

 

“Regel 4: Der Klient hat zu jeder Zeit einen fröhlichen Gesichtsausdruck an den Tag zu legen.”

 

Immer weiter und weiter ging diese grausame Lernmethode, Regeln wurden zufällig abgefragt und mussten haargenau sitzen. Immer bizarrer wurden die Vorschriften, doch das wichtigste war die Gewissheit, dass Lady Kate jede einzelne davon bitter ernst meinte.

 

Nach endlosen Stunden, fern jeden Zeitgefühls, änderte sich etwas.  Der Bildschirm vor ihm wurde kurz dunkel, und er spürte wie das Ruckeln der Fahrt zu Ende ging. Sollte er am Ziel angekommen sein? Geräusche die er nur zu gut kannte. Das Schlagen der Fahrzeugtür, das Klicken der Beschläge des Sarkophages. Endlich hinaus! Auch wenn er nun im Reich der Sadistin Kate war, so war er doch froh, sich bald wieder bewegen zu können.

 

Als der Deckel aufgeklappt wurde, dauerte es, bis sich seine Augen in dem Halbdunkel orientieren konnten, nachdem sie Stunde um Stunde auf den Monitor vor sich gestarrt hatten. Der Sklave merkte, wie tief sich die Regeln schon eingebrannt hatten, spulten sich die Worte von Herrin Kate bereits vor seinem inneren Auge ab. Nur die 20 Tage überstehen, einfach gehorchen, das war alles was er wollte.

 

Die Innenbeleuchtung des Transporters flammte auf. Was er sah verschlug ihm die Sprache. Der Sklave blickte nicht in die Augen von Lady Kate, auch nicht in den gierigen Blick einer Sado-Krankenschwester. Wer auf ihn hinab sah war ein lieblicher Engel, in einem weißen Latexminikleid, und einem wunderschönen Gesicht. Alles an ihr war geschmackvoll und doch sexy. Perfekte Brüste, ein bezaubernder Duft. Halluzinierte er?

 

“Sei Leise” sagte sie, und legte ihm den Finger auf die Lippen. “Ich bin Jenny, Kate’s Zofe, und ich befreie dich aus diesem Wahnsinn”.


STUDENTENLEBEN - TEIL 4

Von sklave 1548

 

Der Sklave wurde um Punkt sieben Uhr von seiner Herrin geweckt. Fast zärtlich strich sie ihm über die Stirn, führte im Wasser an die Lippen und ließ ihn den Anblick seiner Erzieherin auskosten. Er lächelte, freute sich über die Behandlung und wand sich ein wenig in der glitschigen Umhüllung des Latexsacks. Die Pläne der Herrin kannte er nicht, die Aussage, dass ihm ein harter Tag bevorstehen würde, war in Vergessenheit geraten, denn er genoss einfach nur diesen einzigartigen Augenblick. Hätte er jedoch das Telefongespräch gehört, das die Lady nur zehn Minuten zuvor geführt hatte, wäre ihm sicher etwas anders zu Mute gewesen.

“Das willst du wirklich machen? Er tut mir jetzt schon leid” ….. Pause….  “Keiner weiß, dass er hier ist, er kann verschwinden”…. “Du weißt, dass ich viel zu sehr auf das Ergebnis gespannt bin um “Nein” zu sagen.

 

Und schließlich: “Um zehn könnt ihr das Paket abholen”.

 

Die Lady hatten den Hörer aufgelegt, das Gespräch mit ihrer Freundin beendet, die am anderen Ende Deutschlands lebte. Sie wusste, dass es jetzt kein Zurück mehr gab. Dem Sklaven stand eine eindrucksvolle Zeit bevor.

 

Ihre Freundin Kate hatte sich in den Jahren zuvor in immer extremere Behandlungsmethoden gesteigert, sogar ihre Berufswahl als Leiterin einer Nervenheilanstalt ihren Vorlieben entsprechend gewählt. Selbst das  Personal der Klinik waren handverlesene Sadistinnen die natürlich vordergründig Normalität vorspielten.

 

Der Lady schauderte bei dem Gedanken in deren Hände zu geraten, doch sie stand zu ihrem Wort, außerdem wusste sie, dass die Behandlung dem Sklaven1548 letzten Endes gut tun, ihm jeden Rest von eigenem Willen nehmen würde. Deshalb fragte sie angesichts der angewandten Methoden auch nicht so genau nach, sondern machte sich ans Werk das Sklavenvieh auf den Transport vorzubereiten.

 

“Ich öffne gleich den Gummisack, und helfe dir hinaus. Die Hände legst du  sofort in die Handschellen.”  Nach der langen Zeit im Gummi, waren die Bewegungen ungelenk, der Körper weich vom Schweiß, das kalte Metall der schweren Handschellen fühlte sich ungewohnt an.  Insgeheim hatte der Sklave auf einen Moment der Befreiung gehofft, allerdings lag der letzte Moment in Freiheit in seiner Studentenwohnung schon so lange zurück, dass er sich beinahe daran gewöhnt hatte, immer in Ketten zu sein.

 

Zu den Handschellen gesellten sich Fußschellen, die vorne mit einer Kette verbunden waren, so dass er wie ein Sträfling gehen musste. In gebückter Haltung stand der Student nun wieder auf seinen eigenen Füßen, blickte gierig auf die roten Lack-Overknees seiner Herrin, deren Anblick ihn ergötzte.

 

“Der Sklave geht jetzt ausgiebig Duschen und macht sich selber einen Einlauf, zwei Liter, Haltezeit 20 Minuten, die Herrin kontrolliert dies. Abmarsch!”. Von der sanften Aufweckprozedur war nichts mehr zu spüren, so gut er konnte marschierte er in die Duschkabine, die ganze Zeit unter Beobachtung von Herrin Patricia. Es gab nur kaltes Wasser, dazu etwas Kernseife. Den Einlauf musste er sich auf Knien und so gut es in der Fesselung ging selber setzen, dabei wurde er von der Lady ungeniert mit dem Handy gefilmt, nicht wissend, dass er live von interessierten Augen in einer gewissen Klinik genau studiert wurde.

 

Zwanzig Minuten später klapperten die Zähne, die spezielle Reinigungsmixtur war in voller Wirkung. Lady Kate notierte schon jetzt: “scharfes Einlauftraining extrem angeraten”.

 

“Abtrocknen !”.

 

Nach der ersehnten Erleichterung gab es keinen Moment der Ruhe. Die Lady half sogar mit einem Fön nach, danach wurde der Sklave am ganzen Körper eingepudert, und auf Knien in der Ecke des Raumes geparkt, während Lady Patricia genau Kate’s Transportanleitung studierte, und einerseits die nötigen Utensilien zurechtlegte, andererseits angesichts der sadistischen Umstände der gleich folgenden Maßnahmen eine sich immer mehr steigende Lust empfand.

 

Zunächst brauchte das Objekt etwas Beschäftigung die ihn von jeder Gegenwehr ablenken würde. Er würde seine Lage erst verstehen, wenn es viel zu spät war.

 

Ohne Worte wurde ihm eine hauchdünne  Latexmaske übergezogen, vor dem Mund ein winziges Atemloch, vor den Augen nur kleine Öffnungen aus milchigem Latex. Er würde so nicht stolpern, aber auch nicht erkennen können, was wirklich um ihn herum geschah. Gnadenlos blähte sich die  schwabbelige Maske vor seinem Mund auf, musste er sich auf eine gleichmäßige Atmung konzentrieren, damit das kleine Loch ihm genug der lebensnotwendigen Luft durchlassen konnte. Die Hände und Füße immer noch in Eisenschellen, war er so total hilflos in die Ecke geparkt, die Lady konnte konzentriert arbeiten.

 

Wenige Minuten später glich der Sklave einem Patienten auf der Intensivstation. Kabel führten zu den Brustwarzen, dort mit Krokodilklemmen und starken Klebeband fixiert, die  Klemmen bissen fest in das Fleisch. Auf dem Unterbauch, den Oberschenkeln, überall Elektroden. Der Penis steckte in einem dornengespickten Stahlgefängnis, eine Hohlröhre aus Metall war in die Harnröhre versenkt und ebenfalls an ein Kabel  angeschlossen.

 

Um den Arm wurde eine Blutdruckmanschette gelegt, der Puls und die Körpertemperatur wurde gemessen, der Anus mit einem bizarren Plug gefüllt, von dem ebenfalls Kabel wegführten. Der Sklave hatte hin und wieder gewagt zu murren, seine Körpersprache drückte deutliches Unbehagen aus. Die Latexhaube hatte aber jeden Widerstand unmöglich gemacht, knappe Kommandos der Herrin ließen ihn wie dressiert gehorchen und bei der Prozedur behilflich sein.

 

Dem Studenten war seine unterwürfige Position gerade so klar wie noch nie zuvor. War er morgens noch luxuriös erwacht, hatte auf eine leere Ankündigung der Lady Patricia gehofft, so ahnte er nun, dass der harte Tag noch härter kommen würde. Es ging nun in den nächsten Raum, denn hier wartete der Sarg.

 

Kate hatte dieses Ungetüm eigens am Vortag hertransportieren lassen. Es war noch nie ausprobiert worden und verstieß gegen jede gute Sitte. Es handelte sich um einen Stahlsarkophag, innen mit Gummi ausgekleidet. Der Sklave würde mit den Armen an den Seiten gerade so darin Platz finden. Zugeklappt wie in einer eisernen Jungfrau würde er klaustrophobische Enge spüren. Verschraubt und abgeschottet gab es nur noch die Stromkabel und den Atemschlauch, der direkt vor dem Sklavenmund endete. Lady Kate würde alles bestimmten, das Atemventil, den Strom, die analen Qualen. Über den Augen befand sich ein Monitor, über den Ohren Kopfhörer. Während des Transports würde die Gehirnwäsche beginnen.

 

Der Sklave legte sich ohne zu Zögern in das Stahlgefängnis. Durch die milchige Maske erkannte er nicht genug um die Falle zu erkennen, die  Kabel wurden durch die  Öffnung gefädelt, die Maske wurde entfernt und der Atemschlauch angebracht.

 

Lady Kate betrachtete das Geschehen per Webcam von ihrem Landhaus an der Ostsee, während ein Patient der Klinik ihr orale Befriedigung verschaffte. Sie freute sich sehr, dass ihre Freundin Wort gehalten hatte und würde diesen Patienten in viel brauchbarerer Form in zwei Wochen zurücksenden.

 

Zuletzt streichelte Patricia ihrem Sklaven wieder den Kopf. Dieser hatte sich in sein Schicksal gefügt. “Du wirst deine Herrin nicht enttäuschen oder ?”

 

“Nein, Herrin”.

 

“Das werden wir sehen…”

 

Der Deckel schloss sich langsam, es wurde dunkel und er hörte wie metallisch Lasche um Lasche verriegelt wurde. Der Bildschirm vor den Augen wurde hell.

 

Eine Ärztin, in OP Kluft, wurde sichtbar, eisblaue Augen sahen ihn streng an. Unwillkürlich bekam er Angst, presste die Gliedmaßen gegen das Stahlgefängnis. Er glaubte in die Augen einer  Wahnsinnigen zu sehen.

 

Er spürte wie er angehoben wurde.

 

Der Strom an den Brustwarzen setzte ein.

 

Die Reise hatte begonnen.


STUDENTENLEBEN - TEIL 3

Von sklave 1548

 

Eigentlich lag er ganz bequem in seinem Schlafsack. Er hatte keinen Stress, musste keinerlei Entscheidungen treffen, wurde nichts gefragt und konnte auch nichts antworten. Jeder Handlungsspielraum war dem Studenten genommen worden. Es war nicht seine erste Erfahrung in einem Fesselsack, aber die absolute Chancenlosigkeit eines Fluchtversuchs schockierte ihn aufs Neue.

 

Starke Helfer trugen das Gummiobjekt hinauf in die Residenz der Herrin Lady Patricia, doch der Sklave konnte nichts davon wissen.

Seine Arme steckten in langen Taschen, die innen am Sack angebracht waren, der Reißverschluss war bis zum Kinn zugezogen und mit einem Schloss und Gurten gesichert. Aus der Kapuze drang lediglich ein Atemschlauch der Gasmaske nach außen, der Mund war mit einem aufblasbaren, strengen Butterflyknebel ausgefüllt. Die Männer trugen unter der Anweisung der Lady diese Gummipuppe die Treppe hinauf, doch im Gegensatz zu einer echten Made würde der Sklave niemals aus diesem Gefängnis entkommen können.

 

Wenig später war die Herrin mit ihrem 24/7 Studentensklaven in ihren Privaträumen allein. Sie genoss diese späten Nachtstunden, setzte sich auf ihren bequemen Chesterfield Sessel und betrachtete fasziniert ihr Eigentum, dass unnachgiebig in Gummi verpackt, atmend und sich langsam hin und her windend vor ihr auf dem Boden lag.

Patricia rückte sich den Sessel zurecht, legte ihre Füße auf dem Gummisklaven ab und zündete eine Zigarette an. Es war Zeit für das Vorspiel, bald schon würde sie den Sklaven Nummer 1548 in eine neue Facette seiner Erziehung einführen.

Doch sie hatte keine Eile, ergriff stattdessen den Atemschlauch, und beobachtete fasziniert wie ihre ausgeatmeten Rauchschwaden darin verschwanden. Der Gummiwurm zu ihren Füßen atmete durch den selben kurzen Schlauch ein und aus, so dass der Rauch nur häppchenweise zu ihm drang, doch sie erkannte wie er entspannt und ruhig wurde. Er erkannte den Duft seiner Besitzerin gepaart mit dem Geruch ihrer Zigarettenmarke.

 

Der nächste Schritt – der Atembeutel. Der zufriedene Gesichtsausdruck der Herrin war dem kühlen Blick der sadistischen Ärztin gewichen. Ohne dass der Sklave es bemerken konnte, verlängerte sie den Schlauch auf einen Meter und brachte einen Rückatembeutel an. Der Wurm würde nun nur noch wenig Frischluft erhalten, die verbrauchte Luft wieder einatmen. Luft ist das wichtigste Lebenselixier, und der Sklave konnte ja nicht ahnen, was die Herrin gerade getan hatte.

Genüsslich rauchte die Lady die Zigarette, den Daumen auf dem Loch für die Frischluft. Wo andere um diese Zeit einen spannenden Film schauen mochten, bereitete die Lady sich ihr eigenes Theaterstück, ergötzte sich an dem Machtverhältnis. “Jetzt erwecken wir das Würmchen doch mal zum Leben”, dachte sich Patricia, bemerkte den veränderten Atemrhythmus, die schnelleren Bewegungen des Wurms in seinem Gummisack. Unerbittlich verschloss der Latexfinger der Lady die Öffnung, blähte sich der Atemsack zusehends hektischer auf. Nicht im Traum dachte sie an Gnade. Zufrieden erkannte sie, wie der Sklave die Fäuste ballte, die ihm tief in den Latextaschen niemals zur Hilfe kommen konnten.

 

Als der Moment der Panik gerade überschritten war, öffnete die Herrin langsam, ganz langsam die Öffnung, ließ etwas Frischluft in den Schlauch, hörte einige gepresste Laute durch den Knebel, unzweifelhaft ein “Danke Herrin”. Und es ging in die nächste Runde, länger, härter.

Die Lady hatte die Uhrzeit vergessen. Entspannt, denn sie wusste, dass ihre weiteren Pläne nicht eilig waren. Dies kostete sie nun aus, fast zwei Stunden lang, ließ ihre Lieblingsmusik im Raum erklingen und ihren Finger auf der Öffnung das einzige werden, dass im Leben ihres Sklaventiers gerade Bedeutung hatte.

Erst als die Lady mit dem Trainingslevel zufrieden war, als sie bemerkte, wie er vollkommen beherrscht alles über sich ergehen ließ, erst dann entfernte sie Schlauch, Maske und Knebel. Lediglich die Augenmaske blieb an Ort und Stelle.

 

Um vier Uhr morgens strichen die Latexfinger der Herrin über nasse Stirn des Sklaven, setzte sie ihm ein Fläschchen Wasser an die Lippen.

“Trink das und versuche etwas zu schlafen, um sieben Uhr wirst du geweckt und dir steht ein harter Tag bevor”.

“Der Sklave dankt der Gebieterin”

Die Lady schob dem Sklaven ein Kopfkissen unter den Kop und ließ ihn gefesselt zurück.


STUDENTENLEBEN - TEIL 2

Von sklave 1548

 

Der Student sah auf die Uhr. An der Betonwand seiner Studentenbude, Behausung wohlgemerkt, hing eine alte Analoguhr, die er als Einrichtungsgegenstand von seiner Herrin erhalten hatte. Es war schon ein Riss im Glas, die Uhr war laut und das Ticken des einfachen Uhrwerks schallte nachts in den kahlen Raum.

 

“Für dich ist sie gerade gut genug.”, hatte die Lady gemeint, die wusste, dass seine Erniedrigung die besondere Zutat zu dieser Knechtschaft war. Das Ticken des Uhrzeigers würde ihn daran erinnern, jede Sekunde seiner Freizeit außerhalb der Universität zum Wohle der Herrin zu nutzen.

 

Der neue Tag war gerade eine halbe Stunde alt. Ab Mitternacht war es ihm erlaubt sich in seine Koje zu begeben, um fünf Uhr dreißig würde der Wecker klingeln, und er rechnete nicht damit, dass Lady Patricia sich so spät noch bei ihm melden würde. Er hatte einen guten Montag an der Universität mit anschließender Lerneinheit und Grundreinigung seines Kellerverlieses hinter sich gebracht. Nach der Begegnung mit Lady Laureen am Freitag zuvor, hatte er keine neuen Anweisungen erhalten, was meistens bedeutete, dass die Lady zufrieden war. Andererseits steigerte jede Sekunde schleichend die knisternde Spannung auf beiden Seiten. Zum einen konnte die Herrin jederzeit einen neuen Plan schmieden, eine neue Linie in die Erziehung bringen. Zum anderen steigerte sich die Nervosität des Sklaven gepaart mit der Sehnsucht nach der Präsenz seiner Göttin. Dennoch beschloss der Sklave innerlich, dass dieser Tag nun zum Abschluss kommen würde. Die erste Vorlesung am morgen war erst um zehn Uhr, so dass er recht gut in den Tag starten würde. Vor dem zu Bett gehen würde er noch, wie jeden Abend, fünfzehn Minuten vor dem Bild seiner Herrin knien, denn Lady Patricie pflegte dies hin und wieder per Kamera zu kontrollieren. Wie immer presste sich beim Anblick und der Stimme seiner Herrin, er hatte nebenbei ein Video einer Session laufen, sein Penis schmerzhaft in dem metallenen Keuschheitsgürtel.

 

Er wusste, dass Außenstehende nicht das geringste Verständnis für diese abnormale Situation aufbringen würden, doch umso mehr genoss er die bizarre Unterwerfung. Er dachte über die zwei Monate nach, seitdem er zum Umzug in diese Behausung ausgewählt worden war. Eine besondere Selektion, hatte er sich doch unter mehreren Studentendienern beworben, und war von Patricia als vielversprechend ausgewählt worden. Und wie sehr hatte sie ihn geformt. Die größte Umstellung am Anfang war der KG gewesen – ausbruchssicher durch ein Piercing fixiert, der Tagesablauf streng durchgeplant. Seine Studienleistungen ständig verbessert. Und sein Gehorsam durch Strafe, Lob und Erniedrigung geformt. Das Wort “Alltag” existierte nicht mehr, er gierte immer mehr nach der Strenge seiner Besitzerin. Er bemerkte immer mehr, wie er seinen ursprünglichen Namen nur noch außerhalb seiner Behausung benutzte und ansonsten als „sklave1548“ von sich sprach.

 

Zur Erziehung gehörten die neuen SMS-Regeln, die nun eindressiert waren, und durch die er unter der „Kurzwahl“ 1 bis 9 erreichbar war:

 

1 = Melden :“Der Sklave schreibt binnen dreißig Sekunden das Wort “Bereit” zurück”

 

2 = Standort: “Der Sklave teilt mit wo er ist”

(Dies war für den Fall, dass die 24/7 GPS Überwachung einmal nicht funktionieren sollte.)

 

3 = Grundstellung: “Er kniet nackt auf zwei Holzleisten, mit Plug und Stromhalsband vor der Webcam bis weitere Anweisungen folgen”

 

4 = Selfie: “Er sendet ein Selfie, wo immer er auch gerade ist, Sklavenkleidung sichtbar”

 

5 = Schmerz: “Drei Kanülen in jede Brustwarze, Beweisfoto binnen dreißig Minuten, egal wo”

 

6  = Finanzen: “Der Sklave übermittelt alle Kontostände und Bargeldstand, sowie alle Ausgaben des Tages”

 

7  = Sicherheit: “Selbstfesselung zur Inspektion binnen zwei Minuten”

 

8 = Transport: “Sklave ist transportbereit im Parkhaus binnen zwei Minuten”

 

9  = Strafarbeit “Er muss tausendmal in ein Strafheft schreiben ‘Sklaven lernen durch Strafe und Wiederholung’

 

Gerade, als er den Blick von dem Bild seiner Herrin abwenden wollte, und die Müdigkeit überhand nahm, piepte das Billighandy. sklave1548 war wie vom Blitz getroffen, der Blutdruck stieg, er war auf einmal hellwach.

 

Nur eine Zahl war im Display zu lesen: “8”

 

Transport!

 

Schnell ging der Studentensklave die Checkliste durch, die er sich klugerweise angelegt hatte. Der Befehl war so streng wie unmissverständlich. In zwei Minuten würde er im Parkhaus hinter den Müllcontainern knien. Bekleidung: ein Latexbody mit Schrittreißverschluss. Eine Würgehalsband. Im Po ein strenger und schwerer Trainingsplug. Den Kopf in einer Latexmaske, die nur Mund und Nase freiließ. Sonst nichts.

Es war das erste Mal, dass er den Befehl Nummer acht erhielt. Die Uhrzeit und die vorausgegangene Stille seitens der Herrin ließen ihn nicht im Zweifel: Es stand eine besondere Begegnung bevor! Eine Minute später noch eine SMS:

 

„?“.

 

Er hatte vergessen den Empfang zu bestätigen, holte diese mit zittrigen Fingern nach. Schnell spurtete er zur Parkgarage, legte sich im letzten Moment die Latexhaube an, hoffend, dass er nicht lange hier im Unrat und halb-öffentlich würde warten müssen.

 

Und in der Tat, gerade mit Ablauf der Zweiminutenfrist hörte er ein Fahrzeug in die Garage einfahren.

 

Ein Diesel. Dem Klang der Türen nach ein schweres Fahrzeug. Danach Stille. Minute um Minute verstrich. Wer beobachtete ihn nun? War dies Zufall und nicht die Lady sondern ein Fremder war nun hinter ihm? Vielleicht ein neugieriger oder perverser Nachbar der ihn zufällig in seinem Versteck hinter dem Müll gesehen hatte…  Plötzlich das Geräusch einer Handykamera.

 

Stille. Der Student hielt es nicht mehr aus, nervös ging der Griff zur Maske, wollte er die Situation auflösen. Doch statt zur Maske glitt sein Handgelenk nur in den kalten Stahl einer offenen Handschelle. Binnen Sekunden hatte man ihm einen Stiefel in den Rücken gedrückt und auch die zweite Handschelle auf dem Rücken eingerastet. Es ging alles so schnell, dass er noch nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ohne Zögern glitt jetzt ein Gummizapfen in seinen Mund, wurde fest aufgepumpt und machte jeden Hilferuf unmöglich.

 

Nur ein Gedanke ging durch den Sklaven: „Lass es die Herrin sein“. Sehnlichst erhoffte er sich einen Hinweis. Doch was er zu spüren bekam machte ihm wenig Hoffnung. Statt Highheels ertastete er grobe Lederstiefel, als er am Würgehalsband nach oben gezogen wurde. Statt eines femininen Materials ertastete er eine grobe Jeans. Auch der Duft war der eines Herrenparfüms.

Widerstand war zwecklos, auch wenn es ihm jetzt nasskalt den Rücken hinab lief. Unerbittlich wurde er in die Richtung gezerrt aus der er das Fahrzeug hatte kommen hören. Er hörte wie eine Kofferraumklappe sich automatisch öffnete. Ein Druck von hinten trieb den Körper immer weiter nach vorne, fiel er förmlich in den Laderaum des großen Kombis.

 

Dort landete er bäuchlings auf einem schwabbeligen etwas, dass ihm zugleich Angst und Freude einjagte, denn er spürte an den Beinen eine Latexfolie, auf der er nun zu liegen kann. Latex war das Lieblingsmaterial seiner Besitzerin, und wer immer ihn hier abholte, stand offensichtlich mit dieser in Verbindung. Rasch schloss sich jetzt der Reißverschluss des Sackes, wurde der Latex-Kokon um seinen Körper enger. Bald, so ahnte er, würden seine Arme in innenliegenden Taschen verschwinden, würde er keinerlei Freiheit mehr haben.

 

Nun hörte er wie die Beifahrertür sich öffnete, spürte wie zwei Personen sich an seiner Transportsicherung zu schaffen machten, und hörte endlich die Stimme seiner Herrin: „Und da dachte die Herrin schon ihr Tierchen wäre eingeschlafen. Schlafen wirst du heute Nacht allerdings nicht. Aber eins ist sicher: Die Uni fällt morgen für den Sklaven aus“, dabei strich sie ihm beruhigend über den Gummischädel.

 

Fortsetzung folgt.


STUDENTENLEBEN

Von sklave 1548

 

Ein lauer Frühlingsabend am Rande der Großstadt. In der einsetzenden Dämmerung gleitet eine schwarze Limousine mit getönten Scheiben eine Kastanien-gesäumte Allee hinab, vorbei an vereinzelten Cafés und Restaurants, deren Gäste noch die Wärme des Abends genießen. Am Steuer des Wagens: eine elegante Dame, die blonden Haare streng zurück gebunden, edel in schwarz gekleidet – Lady Patricia.

Sie bemerkte kaum, wie die gepflegte Kastanienallee mit jedem Kilometer mehr einer schäbigeren Umgebung wich, wie die Cafés zuerst durch Schnellimbisse und dann durch heruntergekommene Spelunken abgelöst wurden. Zu sehr war sie in das angenehme Gespräch mit ihrer besten Freundin Laureen vertieft.

 

Laureen, aus Nigeria stammend, wirkte wie ein optischer Kontrast zur Fahrerin des Wagens, sehr groß, schwarzhaarig und muskulös, in weißer Baumwollhose und sportlicher Jacke. Und genau in diesem Moment vor Neugier vergehend.

“Jetzt gedulde dich doch einfach noch fünf Minuten; wir sind so gut wie am Ziel und du wirst es ohnehin nicht erraten” schmunzelt Patricia, “außerdem möchte ich dir die Überraschung nicht nehmen, das wäre doch langweilig”. Der Wagen fiel langsam auf, war er doch eines der neuesten Fahrzeuge in einer mittlerweile total verkommenen Gegend niedrigster Preislage.

 

Laureen war in den Monaten zuvor nicht entgangen, dass ihre Freundin des öfteren in dieser Gegend zu tun hatte, und genau diese Beobachtung hatte ihre Neugier geweckt. Nach etlichen Nachfragen kam der Hinweis, dass Patricia dort einige Wohnungen an Studenten vermieten würde, und nach dem rechten sehen müsse, doch dies klang eher nach einer Ausrede. Welcher Student würde hier, fernab der Uni in einfachster Umgebung wohnen wollen?

Siedend heiß fiel Patricia ein, dass sie noch eine wichtige Vorbereitung vergessen hatte. “Du, halte mal bitte gerade den Lenker ich muss noch eine Nachricht schreiben”. Neugierig blickte Laureen auf das offen hingehaltene Handy ihrer Freundin. Doch was sie dort zu lesen bekam, half ihr erstens nicht weiter, und zweitens steigerte es ihre Neugierde ins Unerträgliche. Patricia hatte nämlich lediglich die Zahl “7” an einen Kontakt namens “S1548” gesendet. Innerhalb von Sekunden kam die Antwort, auch nur ein Wort: “Erhalten”.

Laureen gab resigniert auf, und beschloss die letzten Minuten auszuhalten und einfach zu sehen, was die Freundin für sie vorbereitet hatte. Sie kannte ihre bizarre und sadistische Natur, und in den letzten Monaten hatte sie im Stillen auch ihre Vorlieben und eine ausgeprägte dominante Ader an sich entdeckt. Die ganze Stimmung im Fahrzeug, das Outfit von Patricia, die geheimnisvolle SMS ließen sie insgeheim hoffen, dass ihr eine prickelnde Begegnung bevorstand.

 

“So, da wären wir doch schon. Jetzt schnell in die Tiefgarage, der Wagen wird hier sonst nicht lange stehen bleiben”. Routiniert ließt die Lady das Auto in die Tiefgarage eines trostlosen 70er Jahre Plattenbaus gleiten.  Von der Rückbank griff sie eine Sporttasche in der einige Utensilien metallische Geräusche von sich gaben. Noch ein Hinweis der Laureen allmählich die Neugierde in prickelnde Vorfreude verwandelte.

Als die beiden Seite an Seite vom Fahrzeug Richtung Treppenhaus schritten, war das Duo perfekt. Beide in Vorfreude lächelnd, beide auf extremen Absätzen, dominante edle Damen im Kontrast zu dem Unrat und Gestank der Tiefgarage. Es ging einen langen, kalt mit schmuddeligen Neonröhren beleuchteten Gang hinab. Am Treppenhaus vorbei, am Lagerraum vorbei.

“So, meine liebe Laureen.” Die Lady blieb vor einer seitlich abgehenden Tür stehen, und zog einen Schlüsselbund. Laureen wurde unsicher – was wurde hier gespielt, warum ging es nicht zum Treppenhaus nach oben? Was waren dies für seltsame Räumlichkeiten, was hatte ihre Freundin mit ihr vor? Kein Geräusch war zu hören außer dem Summen der Neonröhre.

“So.”, eine weitere Pause, in der Patricia sie eindringlich musterte, ” Und jetzt zeige ich dir, wie so ein 24/7 Studentensklave in Wirklichkeit lebt.” Die Wirkung dieser Aussage gar nicht abwartend, glitt der Schlüssel ins Schloss,  die Lady trat die Tür mit ihren Heels auf, und Patricia betrat, natürlich ohne anzuklopfen, die Wohnung.

Laureen verschlug es den Atem. Zu selbsterklärend war der Anblick, zu viele Fragen wurden mit einem Mal beantwortet. Und viel zu bizarr und unglaubwürdig war die Realität die sie nun vor sich sah.

 

Die "Wohnung": Ein alter Lagerraum aus Fliegeralarm-Zeiten. Einziger Luxus - ein nacktes WC ohne Deckel in der Ecke. Eine Dusche von der nur noch ein Schlauch und ein Ablauf vorhanden waren. Nasszelle hatte man das früher genannt, und mehr war es auch nicht.

Ansonsten: Bücher, Hefte, ein alter Tisch und ein Stuhl. Der obligatorische Laptop ohne den keine Studentenwohnung auskommt. Alles deutlich günstig, offensichtlicher Sperrmüll. Eine Matratze auf dem Boden. Eine primitive Küche in der Ecke, eigentlich nur aus einem Zwei-Plattenherd und einem laut vor sich hin brummenden Kühlschrank bestehend. Die andere Hälfte des recht großen und langgestrecken, fensterlosen Raumes war fast leer. Auffällig lediglich zwei Kamerastative, von denen zwei Markenkameras den ganzen Raum überblickten, unpassend teures Equipment in der sonst sparsamen Umgebung.  Eine Kamera war auf den Schreibtisch, die andere auf eine Art Lederbock gerichtet, auf dem der Sklave von Lady Patricia wie eine Hauptattraktion präsentiert lag: Ein gut gebauter, nackter Kerl Anfang Zwanzig.

Patricia zwickte ihrer wie versteinert und sprachlos dastehenden Freundin zum Spaß in die Wange. “Ich hab dir doch gesagt ich vermiete an Studenten, und das da”, sie zeigte auf den Bewohner des Kellerlochs, “ist ja wohl eindeutig ein Student, oder ?” Sie nahm Laureen am Ellenbogen, ließ die stählerne “Wohnungstür” schallend ins Schloss fallen und ging mit laut auf dem Betonboden schallenden Absätzen auf den jungen Sklaven zu. Laureen rätselte, warum dieser seit ihrer Ankunft noch keinen Mucks von sich gegeben hatte, beim Näherkommen sah sie aber, dass in seinen Gehörgängen Kopfhörer steckten, die wohl jedes Geräusch übertönten. Außerdem waren Fuß- und Handgelenke in Handschellen verschlossen, die mit den Ecken des Lederbocks verbunden waren. Unter dem Bauch war ein Kissen geschoben, der Hintern dadurch angreifbar und verletzlich nach oben gereckt

.

Patricia ließ Laureen noch ein wenig die Eindrücke in sich aufnehmen, und beobachtete zufrieden, wie die anfängliche Überraschung erst einem zufriedenen und dann einem lustvoll schmunzelnden Gesichtsausdruck wich. Patricia erklärte nun weiter: “Dies ist Grundstellung Nummer “7”, genannt “Sicherheit”. Laureen war somit auch hinter das Geheimnis der SMS gekommen, die Patricia zuvor unbedingt schreiben musste. Auf dem Boden lag ein Billighandy, das sicher gerade mal so die Kunst der SMS beherrschte. “Vom Eingang der Nachricht, bis zur vollständigen Fesselung hat er 2 Minuten Zeit gehabt”, erklärte Patricia weiter. “Er kann uns nicht hören oder sehen, er trägt lichtundurchlässige medizinische Kontaktlinsen. Sogenannte Blackout-Linsen, somit weiß er auch nicht ob und wer gerade die Wohnung betreten hat”.

Laureen ging nun nahe an das Gesicht des jungen Mannes heran, sah fasziniert in die durch die Linsen schwarzen Augen, bewegte eine Paar Finger auf und ab. Sie konnte nun auch die recht laute Technomusik hören, die aus einem mp3 Player in den Sklavenkopf strömte.

“Es ist wirklich eindrucksvoll, er ist total hilflos”. Laureen kniete jetzt vor dem Studenten. Und spürte plötzlich die Möglichkeiten. Sie hätte noch so viele Fragen stellen können, Fragen wie er sich wieder befreien könnte. Fragen wie Patricia diesen Sklaven überhaupt so weit hatte bringen können. Doch alles, was sie jetzt wollte war Spaß und knallharte Action.

 

“KLATSCH! - KLATSCH!".

 

Lady Patricia dreht sich überrascht herum, hatte sie sich doch kurz der Inspektion der Lernfortschritte ihres Leibeigenen gewidmet. Sie wollte ja schließlich, dass dieser später einen Top-Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen ergattern würde. Das Geräusch kam vom Sklaven, genauer von Laureen, die diesem ohne Vorwarnung zwei schallende Ohrfeigen verpasst hatte. Sie schaute immer noch ihre Hand an, sah zu ihrer Freundin, oder eher Mentorin, herüber und sagte nur “Das ist toll!”.

Patricia legte das Buch beiseite und nickte nur. Sie war überrascht wie schnell Laureen dazugelernt hatte, und freute sich über die bizarre Wendung, die dieser Abend jetzt nehmen würde. Schnell ging sie zu ihrer Sporttasche hinüber und nickte ihrer Freundin nur aufmunternd zu.

Der Sklave grunzte nur, denn er hatte sich auf das Kommando “7” hin nur zehn Minuten zuvor selber geknebelt. Der dicke Butterflyknebel machte ihm sehr zu schaffen, und das Brennen der Ohrfeigen, die hart und aus dem nichts kamen, umso mehr. Er wusste vor sich liegend den Schlüssel zu den Handschellen, denn die perfide Regel war, dass nach der Selbstfesselung per SMS er sich jederzeit wieder befreien konnte, aber immer abzuwarten hatte, bis die Lady mit ihrer Inspektion fertig war. Zwischen SMS und Inspektion konnten Minuten liegen, so wie heute, es waren aber auch mitunter Stunden oder ein ganzer Tag, an den er noch mit Schrecken zurückdachte.

Wie ein achtlos angebundenes Stück Vieh hatte er dagelegen mit dem Drang seiner Blase und mit dem Wunsch sich selber zu befreien kämpfend, bis seine Göttin endlich bei ihm war und ihn nach eingehender Prüfung irgendwann erlöste.

 

Laureen hatte unterdessen nur einen Wunsch: “Nochmal!”, rief sie.

Zu sehr hatte sie das hilflose Zucken und Bocken vor sich genossen, zu sehr mochte sie die Perversität der Situation. Eine Minute später schon sah Patricia fasziniert, wie Laureen sich geradezu in eine Orgie an Ohrfeigen gesteigert hatte. Ruhig und bedächtig zog die Domina derweil einen Dildo um ihre Hüften fest, und schmierte den furchterregenden Umschnaller genüsslich ein. Das dreißig mal fünf Zentimeter große Monstrum würde gleich in dem trainierten Stundentenpopo veschwinden, und dass dieser heute von zwei Seiten, von vorne und hinten, von innen und außen bearbeitet würde fand Patricia äußerst reizvoll.

Sicher würde der heutige Abend seinen Lerneifer nochmal um das Doppelte steigern. Die Herrin wollte nur Bestnoten und prüfte seine Ergebnisse strengstens.

Wenig später erfüllte das satte Klatschen der Hüften der Herrin auf dem Sklavenarsch das Kellerverließ. Auch Laureen hatte umgesattelt und drückte nun genüsslich einen dünnen Plastikschwanz in den Rachen des röchelnden Sklaven hinab. Dies würde nicht das letzte Mal in dieser Konstellation sein, Patricia hatte sie sicher nicht ohne Hintergedanken hier hineingezogen.

 

Eine halbe Stunde später fiel die Tür wieder ins Schloss. In der Mitte des Raumes lag ein völlig erschöpfter, geschundener aber zufriedener Sklave. Der Po noch glühend heiß, der Anus zuckend von der Ausdauer seiner Vermieterin. Er war frisch geduscht worden, sowohl Laureen als auch Patricia hatten raue Mengen ihres Natursektes über ihn ergossen. Die Pfützen würde er sogleich noch vor der Kamera auflecken, zur Erheiterung der Lady und ihrer Freundinnen, die Live dabei waren. Sich selber durfte er nicht Duschen. Ein Wochenende voller Lerneinheiten am Schreibtisch stand bevor, und der Duft der Ladys würde ihn dabei begleiten.

Die Limousine glitt aus der Tiefgarage hinaus in die Nacht. Am Steuer zwei zufriedene Herrinnen und eine geradezu infizierte Laureen, die am liebsten sofort wieder in dieses bizarre Studentenleben eintauchen wollte.

 

Fortsetzung folgt.


EXZESS IN GUMMI

Manchmal hat die Herrin bereits beim Aufstehen ein ungefähres Bild davon, unter welcher Überschrift der kommende Tag verlaufen sollte. Hat sie an einem Tag mehr Lust auf ein hartes Spanking, kann sie am kommenden Tag mehr in Bondage-Laune sein. An anderen Tagen hingegen entscheidet sie ganz spontan, nach Lust und Laune.

An diesem Samstag morgen jedoch, war bereits vor der ersten Tasse Kaffee die Entscheidung klar – dieser Tag würde ganz im Zeichen von LATEX stehen.

Denn als die Lady direkt nach dem Aufstehen statt den Morgenmantel zufälligerweise einen roten Latexkimono aus ihrem Schrank zog, war spontan ihre Lust auf dieses Material entfacht. Schnell hüllte sie ihren Körper in das kühle, glatte Material. Bizarre und auch aufregende Outfits wollen schließlich getragen werden, denn nur so kommen sie voll zur Geltung. Der schnöde Begriff “Gummi” aus der Überschrift ist an dieser Stelle schon fast eine Beleidigung.

Und gleich nach dem roten Kimono ging es weiter. War die Lust einmal geweckt, sollte das Outfit perfektioniert werden und der Körper unter den dünnen Schichten verschwinden. So fiel die Wahl auf schwarze, oberarmlange Latexhandschuhe sowie weite, schwere Latexoverknees. Nachdem alles angelegt und geglättet war, genoss die Herrin das noch kühle, glatte und gepuderte Gefühl, des makellos blanken Gummis auf ihrer Haut.

Es würde weiter gehen, viel weiter. Sie wusste, der Gast den sie heute empfangen würde, würde die andere Seite dieses Materials kennenlernen. Die bizarre, fesselnde Seite. Dünne Schichten von Latex würden die Freiheit nehmen, den Atem nehmen, die Sicht rauben. An diesem Abend würde sie aus allen Rohren schießen, aus einem Grund den sie nicht recht fassen konnte gierte sie geradezu nach einem Latexexzess.

Ihr Gast, ein Multifunktionssklave den die Herrin regelmäßig zu Belastungsproben zu sich zitierte, war noch eine Stunde entfernt, aber schnell bekam er Anweisung sich heute besonders gründlich zu rasieren, und makellos sauber bei seiner Besitzerin zu erscheinen. Lady Patricia genoss derweil ihren Kaffee, in voller Latexbekleidung aber uneinsehbar in der noch kühlen Morgensonne auf der großen Dachterrasse. Sie musste sich setzen, so viele sadistische Ideen und Bilder drängten sich ihr in den Kopf wenn sie an ihren Delinquenten dachte. Ein Blick auf die Uhr drängte zur Eile.

Im Gummiraum angekommen, schweifte der Blick über die Vielfalt an Möglichkeiten. Anzüge, Masken, Säcke, Zwangsjacken undefinierbare Gebilde bei denen nur die Herrin den Zweck kannte, deren Anblick sie an ihrem Opfer genießen würde. Der Duft des Gummis drang ihr in die Sinne, schnell ging sie mit ihren behandschuhten Fingern Stück für Stück durch. Der Sklave würde diesen Anblick wenn überhaupt, dann nur in Schemen erahnen. Durch milchige Latexmasken würde er in den schummrig beleuchteten, düsteren Raum blicken, wenn die Herrin dies denn überhaupt gestatten würde. Bereits vor der Tür ins Reich der Lady wartete ein schwarzer Gummimsack, eine Gummi Henkermaske ohne Augenöffnungen, der Gast würde nichts sehen wenn er in das Verließ kroch. Danach würde es schnell gehen, die Herrin würde heute keinerlei Kompromisse eingehen, was die Restriktionen des Sklaven anging. Doch davon wusste dieser noch gar nichts

 

Die Lady sah auf die Uhr.

5, 4, 3, 2, 1 – Auf die Sekunde genau drückte 1548 den Klingelknopf. Das Spiel konnte beginnnen…

Der Türsummer ertönte. Routiniert, antrainiert und erwartungsfroh nahm der Sklave auf der Straße Haltung  an, denn die Türkamera war auf ihn gerichtet. Ohne Zögern setze er sich in Bewegung  durch die Haustür, in die alten Gemäuer, die vertraute Treppe hinauf.

Wie immer  machte er einen kurzen Gang durch die innere Checkliste – Hatte er die Armbanduhr abgelegt ? Diese würde die Herrin beim Fesseln stören, ein klassiches Fettnäppfchen. War er  rasiert ? Füße gepflegt und spitze Zehennägel geschliffen ? Handy aus, Präsent in der Hand ? Unter der Jacke trug er ein Gummishirt, unter dem Schal ein Sklavenhalsband, unter der Hose eine Latexhose, wusste er doch wie sehr die Lady diesen Anblick auf dem Sklavenfleisch mochte. Er wusste zwar nicht, was heute bei dieser spontanen Audienz auf dem  Programm stehen würde, aber er dachte, dass er gut vorbereitet war.

Schon vom unteren Treppenabsatz aus sah er die Maske. Dieses Teil hatte er noch nie getragen, er ahnte aber ungefähr, welche es sein könnte, hatte er doch heimlich einmal einen Blick auf die bizarre Kollektion der Masken von Lady Patricia erhaschen können. Oben angekommen sah er den weiten, am Hals etwas zulaufenden Gummisack der Henkersmaske. Augenöffnungen gab es keine, vor dem Mundbereich eine kleine Perforation. Daneben lag ein kleiner Gurt zum zuziehen, sowie ein Paar Handschellen. Keine Nachricht, lediglich dies stumme Ansage der Maske: “Setz mich auf!  Ich werde dir den Atem nehmen.”  Es war komplett geräuschlos im Flur, seit dem Ertönen des Türsummers hatte er von seiner Herrin nichts mehr gehört, aber er wusste genau, dass diese Utensilien hier nicht zufällig auf dem Treppengeländer lagen.

Wie immer drohte er jetzt trotz all der guten Vorbereitung in Hektik zu verfallen, weil seine Besitzerin es doch immer wieder schaffte ihn ins kalte Wasser zu werfen, mit ihren bizarren und strengen Ideen. Mit zittrigen Händen streifte er sich die  Maske über, schaffte es gerade noch die Mundperforation nach vorne zu bringen. Er sah nichts mehr, ein Umstand der dem Verstand doch immer wieder etwas abverlangt. Prompt hatte er vergessen wo er das Präsent für die Herrin abgelegt hatte, aber er würde jetzt keine kostbare Zeit verlieren. Schnell streifte er den Gurt über die Maske und zog ihn am Hals fest. Wo eben noch Frischluft nach oben strömte, wurde es nur schlagartig warm und stickig. Das schwere Latexmaterial zog sich bei jedem Einatmen zusammen, und die kläglichen Luftmengen durch die Mundöffnungen erschienen wie Hohn. Kein Zweifel wo nun die Handschellen hingehörten. Ohne Zögern rasteten diese am Rücken ein, so wie er es gelernt hatte – möglichst unbequem für den Diener, Handflächen nach außen – möglichst bequem für die Lady, Schloßöffnungen nach oben.

Der Sklave kniete sich hin und wartete, er wusste, dass es nun galt mit der Luft sparsam umzugehen, er musste jetzt ruhig bleiben und die Herrin gebührend begrüßen sobald sich die Tür zu ihrem Atelier öffnete.

Lady Patricia hatte ihren Diener natürlich sowohl durch die Türkamera als auch durch den Türspion beobachtet, besonders weil dieser nur wehrlos war und sie ihn somit keinen Augenblick aus den Augen lies, um jederzeit eingreifen zu können. Das Morgenoutfit hatte die Lady noch einmal gewechselt. Sollte der besondere Gast vor der Tür die Herrin heute sehen dürfen, so würde er sie kaum erkennen, der Körper von Kopf bis Fuß und von Zeh- bis Fingerspitze in einem schwarzen Catsuit, darüber ein langes Cape, komplettiert mit einer bedrohlichen Maske. Er würde sehen, dass die Herrin heute keine Kompromisse machen würde. Sie sah, wie er das kleine Kistchen, wahrscheinlich ein geschmackvolles Präsent, achtlos im Flur vergessen hatte, als er nun durch die geöffnete Tür in das Atelier robbte. Der Atem ging schon zischend, die ganze Statur sagte Patricia, dass die Maske ihre auszehrende Wirkung nicht verfehlte. Ihr Diener war jetzt schon voll konzentriert, roch Gummi und den Duft seiner Besitzerin, der wie andressiert die Lust nach Unterwerfung in ihm weckte. Die Tür fiel in Schloss, wieder kein Geräusch.

Von oben schaut die Herrin auf den Körper herab, der noch halb in Straßenkleidung stecke, der aber schon den ersten Schritt in die Fesselung getan hatte. Ihre Beine stecken in Latexoverknees, 12cm Absätze, hoch über den kriechenden Sklaven schauten die Augen der Lady konzentriert herab, die Möglichkeiten auslotend, bizarre Pläne schmiedend. Der Wurm – 1548 – bewegte sich nicht, langsam ging der Atem.

Ohne Vorwarnung glitten die  behandschuhten Gummihände der Lady in die Regenjacke die der Sklave noch über dem Latexshirt anhatte. Eher er merkte was geschah klemmten beide Brustwarzen im eisernen Griff der Herrin. Was für ein Genuss es war wie die Atmung sich sofort veränderte, unnachgiebig wurde der Druck verstärkt, sah sie das Reißen an den Handschellen, immer mehr verstärkte sie den Druck bis sie das vertraute Ächzen und Keuchen hörte, Musik in den Ohren der Domina.

Die Herrin ließ ab, stellte ihre Heels auf die Schulter des Wurms, grub den spitzen Absatz hinein, ließ ihm keine Sekunde Zeit sich auf das folgende vorzubereiten.

“Alles ausziehen außer der Maske!  Dass du das Geschenk im  Flur hast liegen lassen habe ich gemerkt, diese Unachtsamkeit wird noch schmerzhafte Folgen für dich haben”. Schnell sperrte sie die Handschellen auf, kostete noch ein wenig das unbeholfene Spiel aus, wie der Sklave in Rekordzeit versuchte sich seiner Kleidung zu entledigen. Diese Zeit nutzend schlang sie eine Eisenkette um den Hals des Dieners, zog sie mit einem Karabiner fest und nutze dies als primitive, harte Methode ihn vom Eingangsbereich in das Herz ihrer Latexsammlung zu zerren – In  das Gummizimmer.

 

Fortsetzung folgt.


EXZESS IN GUMMI - TEIL 2

Der Sklave hatte keine Zeit die Vielzahl der Reize zu verarbeiten, denen er nun ausgesetzt war. Hatte er vor genau drei Minuten noch auf beiden Beinen an der frischen Luft gestanden, kroch er nun so schnell es sein halb-entkleideter Zustand erlaubte mit schmerzenden Brustwarzen und unter einer blick- und luftdichten Latexhaube seiner Meisterin hinterher. Die schwere Kette um seinen Hals war grob durch einen Karabiner geführt, so dass die Lady ihm beim Ziehen die nötige Geschwindigkeit aufzwingen konnte.

Es ging nur auf Händen und Knien nach vorne und er konnte nur erahnen wo die Reise hingehen würde. Die Herrin hatte bisher kein Wort dazu geäußert welche Behandlung heute auf dem Programm stehen würde. Er war sich auch keiner größeren Verfehlung bewusst, die zu bestrafen wäre. In seiner Zeit in der Knechtschaft unter der Lady hatte er schon einiges an Erfahrungen gesammelt. Deshalb wusste er über die Spontanität seiner Besitzerin nur zu gut Bescheid und besann sich darauf, einfach so perfekt wie möglich zu funktionieren. Als der Zug der Kette nach rechts, ins Gummizimmer, ging, stieg die Aufregung des Sklaven - hatte er doch bisher nur wenig Erfahrung mit dem Material Latex gemacht. Als die Tür sich dann dumpf hinter ihm schloss, roch er sogar unter der Latexhaube wie der Gummiduft sich intensivierte.

 

“Aufstehen!” – Das Kommando kam schneidend und riss ihn aus seinen Gedanken. Gleichzeitig riss die Kette ihn förmlich nach oben, so dass jede Antwort seinerseits unterdrückt wurde. Ein kurzes Kettenrasseln, dann stand er leicht angespannt und bis auf die Maske nackt auf den Füßen. Die Halskette war nun an einem Haken in der Decke eingehakt, so dass er zwar noch auf den Füßen, aber leicht angespannt und unbeweglich vor der Herrscherin stand, die nun langsam ihre Fingerspitzen mit den langen, perfekt rotlackierten Fingernägeln, über die Brust des Dieners gleiten ließ.

Lady Patricia ließ ihren Diener jetzt nicht weiter im Unklaren. “Jetzt beginnt die Vorbereitung, die Herrin ist heute in Latexlaune. Du wirst die ganze Zeit gefesselt bleiben und ich will keinen Ton von dir hören. Gummiobjekte sprechen nicht und wenn du dich jetzt dumm anstellst werde ich dafür sorgen, dass du es sehr bald bereuen wirst.” Wie zum Beweis brachte die Herrin ihre beiden bissigsten Nippelklemmen am Sklavenfleisch an. Zu der Komposition kam nun etwas Strom hinzu, so dass die Herrin bei der Auswahl der ersten Latexschicht hinter sich das Rasseln der Ketten sowie das scharfe Atmen ihres Dieners hören konnte.

Unter der Maske hörte der Sklave das Klacken der Kleiderbügel, die Schritte der Lady wie sie Stück für Stück ihrer bizarren Vorstellung freien Lauf ließ.

“Heb das rechte Bein an”, kam der Befehl im ruhigen Ton. Die Herrin sah zufrieden das glatte Rasurergebnis, das ihr das Anlegen des Latex erleichtern würde. Als das bepuderte, glatte und kühle Material über den Unterschenkel des Sklaven glitt, war er auf einmal ganz mit diesem Gefühl beschäftigt. Es war ganz anders als er es erwartet hatte, sanft aber fest zugleich. Immer mehr glitt der Ganzanzug nach oben, ein schwarzes, recht dünnes Etwas, das durch Reißverschlüsse vollen Zugang zu seinen Nipplen, Poloch und Genitalien bot. Zuletzt waren nur Füße und Hände nicht vom Latex bedeckt, dies sollte sich aber sofort ändern, denn Latexstrümpfe und -Handschuhe bis zum Ellbogen komplettierten das Latexoutfit.

Die Lady sah zufrieden das erste Ergebnis: Der Mensch war nun in eine schwarze Latexfigur verwandelt, sie ahnte, dass das dünne Material ihn noch nicht sehr ins Schwitzen bringen konnte und er gerade einfach nur die Berührung des Gummis genoss.

 

Sie würde ihrem Diener jetzt einen besonderen Genuss zuteil werden lassen, bevor er fester in Gummi eingeschlossen sein würde, denn nun warteten als nächstes ein sehr schwerer Gummioverall sowie eine Zwangsjacke und eine extrem restriktive Gummihaube auf ihn.

“So mein lieber, du wirst nun Besuch bekommen” Unsichtbar für den Latexsklaven vor ihr schmierte die Lady einen großen, aufpumpbaren Postöpsel satt mit Gleitgel ein. Aus dem Plug ging ein langer Schlauch hervor, durch den sie ihr Opfer nach Lust und Laune mit einen Einlauf befüllen konnte.

Zufrieden hörte die Herrin das kurze, nervöse Einatmen, das leichte Klirren der Kette als ihr Diener unsicher wurde, rätselte was nun geschehen würde. Langsam öffnete die Herrin den Po-Reißverschluss und setzte die Spitze des Plugs mit leichtem Druck an.

Der Sklave spürte das süffisante Lachen als die Herrin sich ganz nah an sein Ohr beugte und ihm beinahe zuflüsterte: “Ich hoffe auf deine Gastfreundschaft” und dabei den Plug immer tiefer in ihn hinein schob.

 

Lady Patricia spürte ein Prickeln in ihrer dominanten Seele, wusste sie doch, dass ihr Diener jetzt von ihr in den extremen Teil der heutigen Begegnung geführt wurde. War er bislang noch beweglich gewesen, konnte er sich noch drehen und wenden wie er wollte, so würde er von dieser Freiheit bald Abschied nehmen müssen. Auch registrierte sie genau sein hochmütiges Posieren im Latexanzug, sah, wie er das anschmiegsame Gefühl genoss und glaubte insgeheim Herr der Lage zu  sein.

In dieser Situation legte sie besonderen Nachdruck darauf, erst die Spitze des Analzapfens lange genug drohend an den ungeschützten Hintereingang ihres Dieners zu legen, und den  Plug dann ohne zu Zögern tief in diesem zu versenken. Dabei stelle sie ihn mit ihrer befehlsgewohnten Stimme in Habacht-Position: “Drück dich schön gegen deinen Gast, Sklave, wage ja nicht auszuweichen”. Immer tiefer glitt das eingeschmierte Objekt in den Sklavenkörper, mit einer genüsslich ausgeführten Reihe von Pumpstößen versiegelte die Fürstin den Po ihres Latexobjekts, wissend, dass ihr Diener nichts von dem daran angebrachten Einlaufschlauch wissen konnte.

Und Wissen ist Macht, die Macht der Frau !

 

Schnell war der Po-Reißverschluss verschlossen, nur noch die beiden Schläuche schauten heraus, der Anzug sorgte zusätzlich für festen Sitz. Wie schön doch immer wieder die Verhaltenskorrektur war eines Sklaven war! Aus dem Hochmut war leichte Nervosität geworden, ein Zittern vor der Dominanz und der Besitznahme des eigenen Körpers durch Lady Patricia.

Die Reißverschlüsse an den Nippeln wurden nun geöffnet, bissige Klemmen angebracht und an den Brustwarzen mit starkem Pflasterband arretiert. Die Herrin wollte jetzt die sadistische Perfektion. Sie betrachtete ihr Kunstwerk in der Entstehung, sah wie die Unterwürfigkeit des Sklaven zunahm, er komplett erstarrt jede Maßnahme mitmachte, jeden Schritt der Fesselung willenlos unterstützte in völliger Hingabe. Denn er wusste, er hatte den “point of no return” schon längst überschritten, würde gleich hilflos sein, und seine Göttin gnädig  stimmen müssen.

Auch durch diese Nippelklemmen würde die Herrin Zugang zu ihrem Latexobjekt bekommen, bissigen Strom auf die Brustwarzen geben, doch auch dies ahnte ihr Diener unter seiner dunklen Maske noch nicht.

 

Nun stand der schwere, weite, bizarre Overall mit Reißverschluss auf dem Rücken und einem weiteren im Schritt. War der erste Anzug noch modisch körperbetont und vielleicht 0,4mm dick, war dieser zweite Anzug lediglich ein bizarres Gummigefängnis, fast 1mm stark. Der Kontrast konnte nicht krasser sein. Mit angearbeiteten Füßlingen und Fäustlingen war jeder Ausbruchsversuch zum Scheitern verurteilt. Allein der Anblick verursachte Schweißausbrüche, jede Bewegung wurde zur Gehorsamkeitsübung. Das ganze Material: Bizarr glänzendes schwarzes Latex, oben am knallengen Stehkragen mit einem kleinen Schloss gesichert.

Dieses Schloss diente perfekt der weiteren Demütigung, mit den Fäustlingen und der eingeschränkten Beweglichkeit wäre ein Ausziehen von allein natürlich auch so unmöglich und das war dem Sklaven bewusst, der sich ohne an Widerstand auch nur zu denken jetzt in dieses Gummigefängnis sperren lies. Die Kabel für die Nippelklemmen führte die Lady unbemerkt zum Halsausschnitt heraus, außerdem blieb der Schrittreißverschluss offen um die Kontrolle über die empfindlichsten Stellen des Sklaven zu gewähren.

Bevor nun das Schloss einrastete war es Zeit für die nächste Maske. Die weite Henkersmaske wich einer Narkosemaske mit Kragen, lediglich milchige Augengläser vermittelten schemenhaft einen Bezug zur Außenwelt. Durch denselben kurzen Schlauch konnte das Gummitier ein- und ausatmen. Der Stehkragen des Gummioveralls kam über den der Maske, eng versiegelt kam nun das Schloss zum Einsatz:

“Klick”.

Eng trat die Herrin nun an das bizarre Gummiwesen heran, in das ihr Besucher sich verwandelt hatte. Schmunzelnd überlegte sie sich, wie dieses Objekt wohl nun draußen auf der Straße wahrgenommen werden würde. Dabei presste Lady Patricia ihren eigenen gummierten Latexkörper gegen ihren Diener, freute sich darüber wie sehr sie heute ihrer eigenen Gummilust nachgehen konnte.

“Komm mit mir und leg dich dort hin, denn es geht noch viel weiter!”.

Bestimmend führte sie ihn zur Fesselliege, ihm den Rücken reibend wie einem guten Pferd, und flüsterte, unhörbar für den Sklavenwurm:

“Du ahnst ja nicht was dich gleich noch erwartet”.

 

Schon die wenigen Meter bis zur Fesselliege waren echte Arbeit für die lebende Latexmumie. Das schnelle, gierige Atemgeräusch lieferte Lady Patricia gleich die passende klangliche Untermalung, die sie an diesem bizarren Tag brauchte. Allein das Gewicht des Gummis lastete auf dem Sklaven, der nun auch die steigenden Temperaturen in seinem Ganzkörperkondom bemerkte, der Analplug tat das seinige, ständig an seine Anwesenheit erinnernd.

Um dem Sklaven etwas Gelegenheit zu geben seinen begrenzten Bewegungsspielraum zu testen, um ihm einfach seine aussichtslose Lage bewusst zu machen, gönnte die Latexdomina ihm nun eine kurze Pause, amüsierte sich über das am heutigen Tag bereits erreichte und wie ihr Gummiobjekt sich jetzt auf der Fesseliege hin und her wand, einer Made nicht unähnlich.

 

Sollte sie wirklich… nachdenklich nahm Patricia die schwere Zwangsjacke in die Hände. Dies würde über dem dicken Anzug der absolute Overkill werden, schwer anzulegen, extreme Fesselung wäre die Folge. Aber allein die Vorstellung diese ganzen Schnallen eine nach der anderen anzuziehen, würde ihr bereits Freude bereiten.

Fünfzehn endlose Minuten später schloss die Herrin die letzten beiden Schrittgurte. Der Sklave machte herrlich stöhnende, zischend atmende Geräusche. Sie wusste genau, dass er die Situation gerade unerträglich quälend und gleichzeitig unerträglich geil fand. Nichts konnte er nun tun, nichts konnte er anfassen, nirgendwo hinlaufen. Die Unterschenkel hingen in Beinschlaufen, der Po angehoben, der steife Sklavenschwanz als einziger Kontrast aus dem schwarzen Latex hervorstehend. Und selbst dieser verschwand nun im weichen Saugrohr einer Melkmaschine. Die endgültige Verschlauchung war nun angebracht, das Werk vollendet, Atembeutel, Einlaufbeutel, Strom und Vakuum.

 

Der Sklave1548 wusste von alledem nichts. Er war ganz mit seiner Atmung beschäftigt, mit dem Gefühl des Gummis auf der Haut und mit der alles umschließenden Enge. Und nicht unerheblich war er auch mit seinen Fantasien beschäftigt, nichts sehend und nichts anderes tun könnend als seiner Besitzerin zu vertrauen. Dann bemerkte er dass sich etwas änderte, Ruhe kehrte ein. Die Lady war mit den Vorbereitungen scheinbar fertig.

 

Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen….. das zischende Geräusch war die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Als das Wasser in ihn hinein floss wusste er, dass heute noch viel von ihm verlangt werden würde. Keine Chance mehr all dem zu entgehen. Und die gedämpfte Stimme an seinem gummierten Kopf bestätigte seine Ahnung:

“Dies wird ein sehr, sehr langer Abend für dich. Die Herrin macht nun ihre Buchführung und du amüsierst sie dabei. Ich gebe dir einen Rat: Genieße es” .

Das Prickeln in den Brustwarzen wurde stärker.

Ende


Rivalen

Der Sklave 1548 hatte auf dem weichen Leder Platz genommen. Sein Körper ruhte auf dem Prügelbock, ein gefürchteter, doch ihm bereits so vertrauter Ort. Das einzige Kleidungsstück das er trug war eine dünne Latexmaske, die nur den Zweck hatte, ihm die Sicht auf seine Umgebung zu nehmen. Was um ihn herum geschah konnte er nur gedämpft hören, nur erahnen.

Die Herrin hingegen sah alles und kostete den Moment noch etwas aus, ließ ihren besonderen Gast noch etwas das Vogelgezwitscher durch das halb geöffnete Fenster hören, die frische Luft über sein Sklavenfleisch streichen, bevor die nächste Phase begann. Es war alles vorbereitet, der Sklave war sozusagen angerichtet, damit das Spiel gleich beginne konnte. Sie wusste, dass er gerade den Moment der Entspannung auskostete, das warme Leder unter sich und seine Erzieherin neben sich spürte.

Sein Atem war nun ruhig, er hatte allein durch den Tastsinn den Weg von der Eingangstür zu dem Fesselbock gefunden, war ohne zu Zögern darauf zugekrochen. Er machte sich keine Illusionen, dass der heutige Nachmittag hart, sehr hart werden würde, denn er hatte die Herrin in den Tagen zuvor durch Faulheit und Nachlässigkeit sehr enttäuscht.

Schnalle um Schnalle schloss sich jetzt langsam das Leder um seine Glieder, Lady Patricia ließ sich für Fesselung Zeit. Sie sorgte dafür, dass ihr Sklaventier so fest und sicher wie möglich an das Metall des Prügelbocks gebunden war, dass er spürte wie eine Flucht verunmöglicht wurde.

Zuletzt wurden die Hände an dem breiten Halsband gefesselt, dass die Herrin ihm angelegt hatte. Nun lag er immer noch bequem auf dem Leder, konnte immer noch die Natur und die Alltagsgeräusche draußen hören, genoss den Geruch von Leder, Gummi und dem Parfum seiner Herrin, dass er langsam einatmete . Doch er war nun unfrei, konnte nicht mehr aufstehen, nicht mehr seinen wehrlos nach oben gestreckten Körper vor dem Zugriff der Lady schützen.

Als er nun hörte wie die Fenster geschlossen, und die Vorhänge zugezogen wurden, und die Herrin leise Musik auflegte, war ihm klar, dass die Entspannung nun zu Ende war. Ein leises Kitzeln auf seinem Rücken – ein dünner Lederriemen wurde spielerisch über ihn geführt. Es konnte nun jeden Moment soweit sein.

Sklave1548 wusste, dass er einiges auf dem Strafkonto hatte, Vergehen wie Schlampigkeit, Faulheit und Vergesslichkeit. Doch die Frage, die Lady Patricia ihm nun stellte, war nicht die nach dem Strafmaß:

“Die Herrin hat eine Überraschung für den Wurm, rate welche es ist!”.

Das darauf folgende Gestammel unter dem Latex amüsierte die Lady köstlich. Mit einigen Hieben zum Aufwärmen spornte sie ihn zu immer idiotischeren Antworten an, zuletzt sogar “G..Gibt es etwa keine Abstrafung?”, bis es ihr zu langweilig wurde und sie langsam, ganz langsam den Reißverschluss vor den Augen der Gummimaske öffnete.

“Keine Abstrafung… also wirklich”… 1548 sah nach vorne, sah sich selber, oder genauer gesagt jemand der auf gleiche Weise gefesselt war, eine gleiche Maske aufhatte, keine zwei Schritte entfernt. “Ganz im Gegenteil – heute gibt es nicht nur eine, sondern zwei Bestrafungen”. Die ratlosen Blicke der beiden Opfer wunderten die Lady gar nicht, keiner der beiden war informiert worden, keiner konnte wissen was nun geschehen würde. Laut  und fest erklärte Patricia die Regeln:

“Heute bekommt ihr beide eine besondere Ehre. Denn heute legt ausnahmsweise IHR das Strafmaß fest.” – noch ging keinem der beiden ein Licht auf. Die Blicke der Sklaven glitten über das strenge Antlitz ihrer Erzieherin, Reithose, Militärjacke, strenge Bluse, alles in grau-weiß, dazu schwarz glänzende Stiefel. Während sie weitersprach, streifte die Herrin sich eine weiße Plastikschürze über, wissend welch ungute Assoziationen dies auslösen würde.

“Bevor ihr lange rätselt: Die Regeln sind einfach – In jeder Runde bestimmt einer von Euch wie viel Hiebe, maximal hundert, mit welchem Instrument der jeweils andere erhalten wird” – die Lady zeigte auf einen Köcher mit bedrohlichen Schlagwerkzeugen. “Danach ist der andere an der Reihe, und darf sich rächen – Ihr seid also besser… <nett> zueinander”

Sie ließ die Regeln und deren Konsequenzen etwas in die gefesselten Kandidaten einwirken, “Doch alles hat ein Ende: Wer das Wort zum Abbruch spricht, es lautet “VERLIERER”, der zahlt diese Behandlung für beide, außerdem tritt derjenige in einer Woche zu  einer Sonderaudienz an, die es in sich haben wird”.  Wenn ich in dieser Hinsicht einen Ratschlag geben darf…” Die Lady schmunzelte, “versucht besser nicht zu verlieren”.

Für ein paar Sekunden konnte man nur noch die leise Hintergrundmusik hören, denn die Delinquenten hatten sogar vergessen zu atmen. Die Lady warf eine Münze, und rief: “1548 beginnt”.

Als dieser sich nicht sofort äußerte, immer noch schockiert von der Situation, nutzte die Herrin einen dünnen Rohrstock um ihm auf die Sprünge zu helfen.

“20 mit dem Spazierstock Herrin”, rief der Sklave plötzlich, hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen, ahnte er doch, dass die Rache seines Nachbarn folgen würde. Doch als er dessen zornigen Blick sah, war es 1548 dann doch recht zu sehen wie die Lady den Stock ergriff und ohne Pause die 20 auf den Hintern des anderen verabreichte. Er musste unter dem Latex schmunzeln als er sah wie der zornige Blick in einen Ausdruck der Unterwürfigkeit überging. Eine Pause, der andere atmete durch.

“Ich höre.”

“100 mit dem Rohrstock!”

Die Lady ging konzentriert zur Sache, verabreicht die 100 unter Abzählen und mit voller Härte. 1548 jaulte auf, bereute mit dem ersten Gebot so hoch vorgelegt zu haben, versucht den Wunsch zu unterdrücken es dem anderen heimzuzahlen. Das Wissen, dass seine Herrin ihm die Strafe gab, besänftigte ihn, doch zum Schluss siegte der niedere Instinkt.

“100 mit dem Gummistock Herrin!”. Die Genugtuung tat gut, das kurze Abkühlen des Körpers während die Lady mit der Genauigkeit eines Metronoms die hundert verabreichte war ein Genuss. Er war nur noch von dem Gedanken getrieben, nicht als Verlierer hervorzugehen.

“100 mit der Lederpeitsche”, die Erzieherin schüttelte nur noch mit dem Kopf – anstatt sich das Leben einfach zu gestalten – zogen beide nun immer die 100 aus dem Köcher, gaben sich gar nicht mehr irgendwelchen gegenseitigen Pausen hin, gönnten sich nichts mehr.

Am Ende stand der Ochsenziemer, bedeckte das erste Rot die weiße Schürze der Lady, vor ihr die Sklaven die nur noch einen Willen kannten: Vor ihrer Herrin nicht zu versagen. Wie Rennpferden strich sie ihnen über den Rücken, legte Pausen ein, gab Ihnen zu trinken. Sie genoss die Geräusche, das knirschen der zusammengebissenen Zähne, das scharfe Atemgeräusch. Kein Gedanke mehr an das Vogelgezwitscher und die Alltagswelt da draußen!. Mit jedem neuen Schlaginstrument fand die Herrin neue Stellen, neue Zielgebiete, genoss wie sie die niederen Instinkte ihrer Diener provozierte, wie beide leicht erigiert waren durch die perverse Reizüberflutung.

Am Ende entschied die Herrin, dass es keinen Verlierer gab.

Beide Sklaven lagen erschöpft in ihren Fesseln, es war an der Zeit die Wunden zu versorgen. Jeder Rachegedanke war ihnen entwichen, sie spürten nur noch die Hitze ihrer Körper, die Nähe der Herrin und die Freude nicht versagt zu haben.

Kurz darauf waren die Masken wieder verschlossen, die Fenster geöffnet, und Herrin Patricia rauchte in Ruhe eine Zigarette, und betrachtete ihr Werk.


Geldsklave - Teil 4

Die Lady hatte in weiser Voraussicht einen Regenschirm mitgenommen. Alles in allem war sie dennoch passender für den Dauerregen gekleidet, trug sie doch einen langen, dennoch elegant-dünnen Ledermantel. Ihr Haar blieb trocken, denn während sie nun gekonnt und gelassen auf ihren Highheels von Geschäft zu Geschäft schlenderte, stand neben ihr der Sklavenanwärter und hielt den Schirm aufgespannt.

 

Der Sklave war nur in Hemd und Hose und einer dünnen Jacke, beinahe durchgeweicht, wagte es jedoch nicht den Schirm in seine Richtung zu bewegen.

Für ihn lief sein Antrittsbesuch oder Vorstellungsgespräch, oder was immer er sich nach seiner Bewerbungmail vorgestellt hatte, vollkommen anders ab als erwartet. Seit er die erste SMS der Lady erhalten hatte, war er nur noch im Sklavenmodus, genoss geradezu den Kontrollverlust und den Ansporn der Herrin, alles zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Als sie sich auf der Fahrt in die Stadt sein Portemonnaie nach hinten reichen ließ tat er dies ohne zu zögern, die Lady würde sicher die Angaben seiner Bewerbungsmail nachprüfen. Als sie ihn beim Aussteigen mit der Hundepeitsche bestrafte, nahm er dies auf Knien entgegen und durfte sich dabei bewusst machen, dass sein Versäumnis der gnädigen Herrin die Wagentür zu öffnen, absolut dazu Anlass bot.

 

Nun jedoch war er plötzlich allein. Er stand im Regen vor einer Parfümerie, den Schirm hatte Lady Patricia ihm freundlicherweise gelassen. Die Herrin hatte ihn dort geparkt, einfach abgestellt wie ein Pferd. Sie war allein in den Laden gegangen. “Du wartest hier” hatte sie gesagt, und nun, eine halbe Stunde später, kam er sich auf einmal so deplaziert vor. Er spürte die neugierigen Blicke der Passanten, ob seiner durchweichten und merkwürdigen Erscheinung. Langsam spürte er, wie der Gedanke an Ungehorsam aufkam. Die Herrscherin war ihm mit einer solchen Kühle und Arroganz begegnet, hatte ihn taxiert wie ein Besitzstück. Kein Wort der Anerkennung, knappe Kommandos, einmal die Peitsche. Wo waren seine Fantasien der Herrin auf Knien Tribute zu leisten, seinen Verdienst in ihre Hände zu übergeben und dafür Lob zu erhalten? Was tat er hier eigentlich allein in der Dunkelheit? Sein Handy vibrierte und gab einen Klingelton von sich. Er sah darauf :

“Du kommst rein zum Bezahlen!”

Plötzlich lief es ihm heiß den Rücken hinab – er sah auf, sah durch die Eingangstür in das hell erleuchtete Kosmetikgeschäft, sah direkt in die funkelnden Augen der Herrin, die mit dem Finger nur eine einzige Bewegung machte, ihn unmissverständlich zu sich, zur Kasse zitierend. Wie an einer unsichtbaren Leine gezogen setzte er sich in Bewegung.

Er sah schon von weitem die beiden Verkäuferinnen, beide vielleicht um die zwanzig, die ihre Blick fest auf ihn gerichtet hatten. Die Situation ließ keinerlei Missverständnisse zu. Natürlich hatte die Herrin die Damen in das besondere Einkaufsverhältnis eingewiesen. Er spürte die neugierigen Blicke auf sich, und konnte und wollte dennoch nicht mehr zurück.

“Warum dauert das so lange ?”, zischte die Herrin und zog ihn an die Kasse, wo der Betrag schon im Karten-Lesegerät eingetippt war. Fünfhundertachzig Euro – er musste schlucken, sah die Artikel angedeutet in den Einkaufstaschen. Ein unbeschreibliches Prickeln ging durch seine devote Existenz, als der Betrag den Besitzer wechselte, er den Besitz der Herrin mehrte. Nun waren ihm die amüsierten Blicke der Damen egal, er ließ es zu und genoss die Nähe und Strenge seiner zukünftigen Besitzerin, sog ihren Geruch nach Parfüm und Leder ein.

“Gut gemacht mein Wurm”, flüsterte Patricia ihm ins Ohr “Ich glaube deine Bewerbung hat gute Chancen akzeptiert zu werden”, dabei tätschelte ihre Lederbehandschuhte Hand sanft seine Wange.

 

“Mach der das öfters?” Eine Stimme, mit ausländischem Akzent in seinem Rücken.

Er sah sich erschrocken um, blickte auf zwei Mädchen, wahrscheinlich Schülerinnen. Die beiden standen Kaugummi kauend hinter ihm, in Kapuzenpullis, Jeans und weißen Turnschuhen. Sie hatten das Geschehen offensichtlich beobachtet denn das genüssliche Grinsen über ihren Gesichtern sprach Bände. Der Sklave brachte kein Wort heraus, merkte dann,  dass er gar nicht angesprochen worden war.

Der Griff der Herrin in seinem Nacken war eisern. “Habe ich dir erlaubt dich umzusehen?” sagte sie so laut, dass wirklich der ganze Laden es hätte hören können, wären noch andere Kunden dort gewesen. Das Kichern in seinem Rücken wurde lauter und ungehemmter. Er sagte nichts mehr, hielt die Frage für eine rhetorische. “Ich habe dir eine Frage gestellt!”.

“Nein, Herrin, der Sklave bittet um Verzeihung” , stammelte er.

Die Lady antwortete den Mädels die nun über das ganze Gesicht grinsten – “Ja, das macht der öfters, das macht ihn sogar geil, nicht wahr?”.

Die Antwort kam ohne zögern “Ja, Herrin”.

“Und du würdest den beiden Damen hier doch sicher die Einkäufe bezahlen, dafür, dass du sie so schamlos angestarrt hast ?”.

Der Sklave wäre nun am liebsten im Erdboden versunken, tiefrot im Gesicht blieb ihm nichts anderes übrig als einzuwilligen.

“Ich glaub das hier nicht…”, sagte die jüngere der beiden eine vielleicht 18 jährige Türkin, lud schnell die Einkäufe vor der amüsierten Kassiererin ab, während ihre Freundin schnell und ungeniert ihren Einkaufskorb mit einem Flakon ihres Lieblingsparfums, dass sie sich sonst nicht leisten könnte, aufstockte. Als alles eingescannt war, standen immerhin 160 Euro auf dem Display. Wie um die Sache schnell hinter sich zu bringen, war der Diener schon mit seiner Kreditkarte zur Stelle, doch natürlich war er durchschaut.

“Du zahlst Bar”. Herrin Patricia wusste, dass er genug im Portemonnaie hatte und hatte bemerkt, dass er sich schnell aus der Situation winden wollte. Doch diese Sklavenbewerbung würde es noch in sich haben.

Er sah in das hämisch grinsende Gesicht der jüngeren, die gerade begann die Möglichkeiten zu erahnen, “Runter auf die Knie, und überreich mir die Kohle”. Er tat wie befohlen, und erst als die andere anfangen wollte dieses Event zu filmen – denn glauben würde ihnen dies sicher niemand – machte die Herrin seiner Erniedrigung ein Ende und führte ihn hinaus in den Schutz der Dunkelheit.

 

“Knie dich hin.” sagte die Lady leise, den Gehorsam bereits selbstverständlich vorraussetzend. Von oben herab ruhte ihr Blick ruhig und fest auf dem Sklaven. Eine Handbewegung reichte, und er überreichte ihr ein weiteres Mal seinen Geldbeutel, wo sie ihm die Scheine zeigte die nun in ihren Besitz übergehen würden. Genau musterte sie seine Reaktion. Zufrieden sah sie, wie er nicht aufmuckte, diesen Moment geradezu zu genießen schien. Als sie ihm das Portemonnaie zurückgab war die Entscheidung gefallen: “Deine Bewerbung ist angenommen. Ich gebe dir ab jetzt 24 Stunden Zeit es dir nochmal anders zu überlegen. Wenn ich nichts von dir höre bist du mein, verstanden?”

“Ja. Herrin, der Sklave hat verstanden”.

“Überleg es dir gut – du hörst von mir”. Mit einer Hand schloss sie ihm die Augenlider, wandte sich um und verschwand in der Nacht.


Geldsklave - Teil 3

Der Herrin blieben zwei Stunden um sich auf die Ankunft ihres Bewerbers vorzubereiten. Sie hatte nur wenige Sklaven in dieser besonderen Stellung, und dies war nicht der einzige Kandidat.

 

Der Entschluss stand fest: Gerade weil dieser Bewerber bisher alles richtig gemacht hatte und gerade weil er fast zu gut auf die Anforderungen der Lady passte, würde sie ihn durch einen Abend voller Prüfungen laufen lassen. Sie würde keine Abstriche machen und den Sklaven zur vollen Unterwerfung zwingen. Nicht, weil er es verdient hätte, sondern einfach weil die Herrin es so wollte. Wie immer wollte Sie sich nicht mit Mittelmaß zufrieden geben, sondern suchte echte sklavische Unterwerfung.

Leider schien das  Wetter einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn es zog eine Gewitterfront auf und nur eine halbe Stunde vor der befohlenen Ankunftszeit schüttete es in Strömen. Doch gerade dieses Gewitter brachte Lady Patricia den besonderen Geistesblitz. Ein sadistisches Lächeln glitt über ihr Gesicht, ein Lächeln, das ihrem Diener eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Dieser war gerade damit beschäftigt die Stiefel der Dame einzuschnüren, um sich dann mit seiner Zunge pflichtbewusst und eingeübt der Reinigung  derselben zu widmen. Die Herrin hatte sich nämlich eben erst für dieses besondere Vorstellungsgespräch gekleidet.

Heute war Leder die Kleidung ihrer Wahl, von dem sommerlich-hellen Outfit der Mittagsstunde war nichts mehr übrig geblieben: Eine enge Lederhose steckte in kniehohen Plateaustiefeln. Darüber: eine langärmlige Lederbluse, langer Ledermantel und lange Lederhandschuhe. In der verregneten Abenddämmerung würde sie so fast unsichtbar sein. Lediglich die streng zurückgebundenen blonden Haare bildeten einen Kontrast, doch selbst diese konnte sie unter der Kapuze des Mantels verschwinden lassen. An den Gürtel hakte sie eine armlange Hundepeitsche ein, weiterhin ein Futteral mit einem Paar Handschellen.

 

Heute würde sie nichts dem Zufall überlassen, außerdem liebte sie diese Art von Outfit, der ihren Dienern stets eine kompromisslose Herrin signalisierte. Während der Regen sich draußen zu einem Unwetter zusammenballte, eilte die Lady mit ihrem Hausdiener zur Garage, wo ihre schwarze Limousine auf sie wartete. “Parkstraße 5, beeile dich”, die knappe Anweisung der Lady, die sich natürlich zu ihrem bizarren Date chauffieren lies. Dabei ein Blick auf den GPS-Tracker in ihrem  Handy, das Unwetter schien den Bewerber nicht abzuhalten, denn dieser hatte sein Ziel fast erreicht und war nur noch einen Kilometer davon entfernt.

Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ortskundig war, und sein pünktliches, vorzeitiges Erscheinen konnte nur einem guten Navigationssystem und geringem Verkehrsaufkommen geschuldet sein.  “Da ist aber jemand viel zu früh – erster Fehler”, sprach die Herrin lächelnd  zu sich selbst, erntete einen verdutzten Blick ihres Chauffeurs, schnell tippte sie eine SMS – “Die Herrin erwartet Blumen, 10 rote und 5 gelbe Rosen”. Jetzt war es sicher vorbei mit der gemütlichen Fahrt.

 

Im Auto des Sklavenbewerbers rasten die Gedanken durch dessen Kopf: “Was mache ich eigentlich hier, was wird mich erwarten, warum mache ich überhaupt weiter…” Während die Gedanken sich im Kreise drehten, zeigte das Navi die immer geringer werdende Entfernung zum Ziel der Reise an. Tief in seinem Inneren gewann seine Sklavennatur die Oberhand, konnte er nicht mehr abbrechen, musste er herausfinden was geschehen würde, was die Herrin mit ihm vorhatte. Er, das war ein normaler, gut verdienender, nach einer Scheidung allein stehender siebenundreißigjähriger Mann. Paul war sein Name, und er war seit dem Absenden der  Bewerbung mit keinem Gedanken in seinem bisherigen Alltag verblieben. Geldverdienen, Schlafen, irgendwelche Hobbies – all  das hatte er gerade vergessen, denn seine Zufriedenheit über die pünktliche Ankunft war durch den Eingang des neuen Befehls einer sklavischen Ergebenheit gewichen. Der einzige Gedanke: “Wo bekomm ich jetzt die Blumen her ?” Schnell sucht er einen Parkplatz, fand einen, die Straßen waren bereits mehrere Zentimeter mit Wasser bedeckt, so stark regnete es. Er hielt an, und zwar ausgerechnet vor einem Blumenladen.

Und so kam es, dass die Herrin nur wenige Minuten später bemerkte, dass der Punkt auf dem GPS -Tracker wieder in Bewegung kam, der Bewerber würde pünktlich sein. “Der Junge macht es mir nicht einfach…” , dachte sich die Lady, die erstaunt bemerkte wie dieser “Paul” die Klippen umschiffte, die sie um ihn herum aufbaute. Eine weitere SMS: “Du steht links von der Eingangstür, Nase an der Wand, Blumen in der rechten Hand auf dem Rücken”.

Der Regen ließ plötzlich nach, und als die Herrin nur noch hundert Meter von der etwas heruntergekommenen Bankfiliale am Stadtrand entfernt war, wies sie ihren Fahrer an anzuhalten. Sie hatte nämlich beobachtet wie ein Mann der von passender Größe und Statur gerade aus einem 5er BMW ausstieg, und umständlich einen Strauß Rosen von der Rückbank hervor kramte. Offenbar war dieser von dem schlechten Wetter überrascht worden, trug er doch tatsächlich ein Kurzarmhemd. Jetzt wusste Lady Patricia, dass alles genau nach Plan laufen würde. “Die Herrin steigt aus, du fährst nach Hause und reinigst den Wagen”, wies sie den Fahrer an. Dieser eilte schnell um das Fahrzeug herum, um der Dame die Tür aufzuhalten und die Lady glitt ganz in schwarz hinaus in die Abenddämmerung. Als der Wagen sich entfernt hatte,  gab es nur noch zwei Menschen in diesem Spiel: Die Besitzerin und das zukünftige Eigentum.

 

Es war mittlerweile genau 18 Uhr, und der Bewerber war in Position gegangen. Weit und breit kein Mensch, die Sonne bereits hinter den Häuserfronten verschwunden, perfekte Vorraussetzungen für ein erstes Kennenlernen. Leise wie eine Katze trat die Lady hinter den Bewerber. Breitbeinig stand er da, wahrscheinlich um sich etwas festeren Stand zu sicheren, balancierte er doch seine Nase gegen die Hauswand, den Blumenstrauß auf dem Rücken mit zwei Händen umfasst. Auch hier schien er wieder alles mustergültig machen zu wollen. Seine Grenzen würde er dennoch bald aufgezeigt bekommen.

Einen halben Meter Entfernung, kein Wort aus dem Mund der Besitzerin, sie genoss die wachsende Anspannung. Minute um Minute verstreicht, er riecht das Parfum, die Lady sieht Schweiß in seinem Nacken. Der Fisch hatte angebissen, nun war es an der Zeit ihn an Land zu holen.

Blitzschnell geschahen nun drei Dinge: Der Bewerber, nervös geworden, drehte seinen Kopf etwas zur Seite. Im selben Moment hörte er das  Ratschen von Handschellen und nur einen Moment später glitten diese um seine Handgelenke. Wie unter Strom nahm er wieder Position an. Die  Lady hakte die Hundepeitsche aus, schlang diese um den Hals des Sklaven und zog ihn fest zu sich heran.

Zum ersten Mal hörte Paul nun die Stimme, die von nun an Besitz von ihm ergreifen würde. Die Herrin zischt in sein Ohr: “Deine Ungeduld wirst du noch bereuen, dir stehen zwei schwierige und kostspielige Stunden bevor. Bist du dazu bereit ?”

Paul, in seinem unpassenden Sommeroutfit, spürte das Leder auf seiner Haut, atmete den Duft der Herrin ein, war gerade wahnsinnig froh diesen Schritt getan zu haben. Trotz der engen Lederschlinge um seinen Nacken brachte er ein deutliches “Ja Herrin, ich bin bereit” hervor. Die Herrin lächelte: “Gut, dann auf zu deinem Auto. Es geht in die Fußgängerzone. Ich hoffe es kennt dich hier niemand, denn du wirst heute noch viele Tüten schleppen”.

Geldsklave - Teil 2

Die Lady hatte dem Sklaven in der Nachricht kein Zeitlimit gesetzt. Sie wusste, dass der Bewerber es ohnehin nicht würde einhalten können. Zu groß war der Anfangsschock durch die schnelle Nachricht der Lady, nur drei Stunden nach Versand der Bewerbung. Zu groß die Verwirrung, die tausend Gedanken.

 

“Vom wem kommt die SMS ?” Die Handynummer erscheint zwar, ist aber unbekannt.

 

“Was wenn es Zufall ist, was hat es mit dem Befehl auf sich, eine GPS Tracker App zu installieren?“.

 

Tausend Gedanken überschlagen sich auf seiten des Bewerbers, zugleich in der Gewissheit, dass er mit jeder verstrichenen Minute bei der Herrin Minuspunkte sammeln würde. Der zukünftige Sklave hatte seine Bewerbung mehr aus einer Laune heraus abgesandt, vielleicht hatte er zwei, oder drei Tage darüber nachgedacht und sich dann entschlossen seinem Wunsch nachzugeben.

 

Er hatte während einer Dienstreise die Zeit im Hotel zur Niederschrift genutzt. Dabei bemerkte er, dass er sich wohl unterbewusst schon sehr lange auf diesen Tag vorbereitet hatte, so leicht ging es ihm von der Hand, persönliche und intime Details der Herrin preiszugeben, nur damit er eine Chance hatte angenommen zu werden. Denn darum ging es ihm wirklich: gefordert zu werden und dieser beeindruckenden Lady zu Diensten zu sein. Zu Diensten mit dem größten Fetisch der heutigen Gesellschaft: DEM GELD.

 

Als er dann den Mauszeiger über der "Senden"-Taste schweben lies, und schließlich nach kurzem Zögern auf die Taste drückte, durchströmten ihn tausende Empfindungen gleichzeitig. Furcht vor dem was kommt, denn wird er angenommen, was passiert dann als nächstes? Furcht davor, abgelehnt zu werden und niemals die Chance zu erhalten, der Lady zu dienen. Und letztlich: die Euphorie darüber, tatsächlich den ersten Schritt zur Erfüllung seiner sehnlichsten Wünsche gemacht zu haben - verbunden mit der Vorahnung, dass nun jemand nach und nach mit Haut und Haar Besitz von ihm ergreifen würde.

 

Nachdem der erste Schritt getan war verflüchtigte sich ganz langsam auch die Aufregung wieder, denn er rechnete an diesem Abend nicht mit Antwort. Die Ungewissheit, Sehnsucht und Vorahnung blieben jedoch ständige Begleiter.  “Der Beginn ist eine sehr delikate Phase”, wie man sagt und er konnte nicht wissen, dass die Lady noch am selben Abend einige sprichwörtliche Delikatessen für ihn vorbereiten würde

 

Und so kam sie – die SMS – wie eine kalte Dusche. Runter von der Couch, Fernseher aus, der Puls schnellte nach oben. Erstaunt bemerke er, dass während er noch über Absender und Zweck grübelte, seine Finger schon gehorchten und die App bereits ausgewählt war.

 

Die Herrin in ihrer Villa hingegen hatte sich nach dem Versand der SMS ihrem Diener zugewandt, der vorher so wenig Disziplin gezeigt hatte. Während die Sonne langsam zum Horizont wanderte, zischte das Klatschen des Rohrstocks durch die Abenddämmerung. Dabei war die Lady maximal entspannt, konnte sie doch dem Bewerber gegenüber die Spielregeln festlegen und ihn gleichzeitig wie eine Spielfigur führen.

 

Das Handy der Dame vibrierte denn eine SMS war eingegangen. Nachdem sie den Diener streng abgestraft hatte, ergriff sie das Mobiltelefon und las zu ihrem Erstaunen, dass der Bewerber genau die eine richtige Antwort geschickt hatte: Das Passwort und den Zugang für die GPS-Tracker-App auf seinem Handy. Er hatte dazu zwar fast eine halbe Stunde gebraucht, aber das war zweitrangig. Nur Ergebnisse zählten.

 

Das Spiel konnte beginnen. Die Herrin loggte sich ein, sah genau wo ihr Bewerber war, sogar in welchem Hotel, schätzte die Zeit die er bei forscher Fahrt brauchen würde und schrieb:

 

“Du hast die Herrin warten lassen – nicht gut. Das geht von deiner Zeit ab. Es ist jetzt 18 Uhr, um 20.15 Uhr stehst du in der Parkstraße 5 vor der Sparkasse und schaust die Wand an.”

 

Drei Minuten später kam die Spielfigur auf dem Bildschirm in Bewegung, in Richtung der Herrin, in Richtung seiner Bestimmung. In Richtung Geldsklaverei.


Geldsklave - Teil 1

12.09.2016

Ein Dienstagmorgen in einer mittelgroßen Stadt in Deutschlands Westen. Ein Stapel Post liegt fein säuberlich auf einem silbernem Tablett, daneben ein silberner Brieföffner. Eine Dame liest konzentriert ihre Post. Eigentlich ein ganz alltäglicher Vorgang, der sich in einer gepflegten Villa, in einem makellosen, lichtdurchfluteten Arbeitszimmer abspielt.

 

Bei genauerer Betrachtung wird man sich allerdings fragen, wo heutzutage zwischen der Alltagspost und den Rechnungen noch so viele handschriftliche,  säuberliche und persönliche Briefe zu finden sind?

Vielleicht noch vereinzelt im Personalwesen, und auch dort hat die Email mittlerweile sicherlich alles Papier in den Schatten gestellt. Doch hier handelt es sich offensichtlich um eine Dame, die auf gepflegte Umgangsformen und sorgsam erstellte Kommunikation Wert legt.

 

Und in der Tat handelt es sich gerade jetzt um eine Bewerbung die sie in der Hand hält, und diese ist ganz und gar nicht alltäglich. Wenig alltäglich ist auch der Anblick der Dame, in einer eleganten Bluse, strengem Rock und langen Handschuhen. Und noch weniger alltäglich ist das Material, dass sie heute auf ihrer Haut genießt, denn sie ist komplett in Latex gekleidet.

 

In der linken Hand hält Lady Patricia das Bewerbungsschreiben, die Rechte hält eine Reitgerte, das silberne Tablett mit der Post hält ein Sklave, ganz nackt zu ihren Füßen kniend. Dieser kniet auf dem Parkett, vor dem Sessel und er darf keinen Mucks von sich geben während die Herrin rhythmisch die Gerte gegen den abgebundenen, blau geschwollenen Hodensack klatschen lässt.

Die Lady ist dabei so sehr in den Text versunken, dass sie gar nicht bemerkt wie sie unterbewusst immer fester schlägt. Lediglich als der Diener einmal scharf einatmet, sieht sie auf. Er blickt in eisblaue Augen, die ihn fest und konzentriert ansehen. Ein gezielter Hieb, fester als alle zuvor, die Lady beobachtet schmunzelnd wie ihr Diener sich samt Tablett auf dem Boden windet, und geht danach den Brief noch einmal genauestens durch.

Es hat sich nämlich ein Sklave als Geldsklave beworben, was die Lady bereits mit Skepsis an die Sache herangehen lässt, denn in diesem Bereich liegen ihre Anforderungen hoch und viele Bewerber überschätzen ihren Willen zur Unterwerfung ganz erheblich oder wissen zwischen Phantasie und Realität nicht wirklich trennen zu können.

 

Sorgfältig prüft sie die Herangehensweise die der Bewerber gewählt hat, um in Betracht gezogen zu werden. Die handschriftliche Form hat bereits erste Pluspunkte eingebracht, hinzu kommt die strukturierte, professionelle Ausgestaltung. Wichtige Eckdaten, Name, Anschrift, Beruf, persönliche Lebensumstände. Eine ausführliche Begründung warum gerade ER für den Posten brauchbar sein sollte, und bei allem den Nutzwert für die Herrin in den Mittelpunkt stellend. Hinzu kommt ein sauberes Foto. Die Lady sieht so viele Pluspunkte, dass sie genauestens nach irgendwelchen Fallstricken Asschau hält. Die Handynummer war selbstverständlich vorhanden, sowie der Wunsch, dass die Bewerbung Berücksichtigung finden würde. Das ganze hatte der Bewerber eingescannt und per Mail eingeschickt, die Diener hatten dies wiederum ausgedruckt und der Lady mit der Tagespost zur Lektüre vorgelegt.

Mit 200km Entfernung gab es zwar eine erste Hürde im Ablauf, doch dies konnte der Herrin sehr egal sein, wusste sie ja, dass es der Bewerber sein würde, der diese Hürde würde für Sie überwinden müssen. Das Schreiben war erst wenige Stunden vorher eingegangen, und gewiss rechnete er nicht mit einer schnellen Antwort, schaute aber sicher immer und immer öfter auf sein Handy, mit der Gewissheit, Hoffnung und auch dumpfer Befürchtung dass die Lady ihn jederzeit kontaktieren könnte.

 

Als der Sklave nach all der Vorbereitung nämlich auf “Senden” gedrückt hatte, wusste er, dass er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr würde einen Rückzieher machen können. Entweder er würde bestehen, angenommen werden und dienen, oder aussortiert werden, versagen und eine einmalige Chance vertan haben.

Die Lady zog ihren Terminkalender aus der Schreibtischschublade, und in der Tat hatte sie den Nachmittag bislang unverplant. Spontan fiel eine Entscheidung und die Herrin zog ihr Smartphone heraus um eine SMS zu schreiben.

“Du installierst folgende GPS-Tracker Software auf deinem Handy”, die Lady fügte den Link ein. Keine Anrede, keine weiteren Anweisungen, kein Gruß. Lediglich ein Befehl.

Nun tickte die Uhr, und die Herrin erwartete genau eine richtige Antwort auf diese SMS…

[Forsetzung folgt]


OUTDOOR TRAINING

17.08.2016

 

Der Sklave wurde am Mittwoch von der Herrin unter freiem Himmel rangenommen.

Wie es dazu kam?

 

Er hatte bereits vor einiger Zeit im Auftrag der Lady eine geeignete Location ausfinding gemacht, und nun war der Tag gekommen, diese einzuweihen. Das dies ausgerechnet an diesem Tag geschehen würde, konnte er vorher mal wieder nicht ahnen.

 

 

Dresscode: Latexshorts, Latexshirt, Sklavenhalsband und Fesselbauchgurt. An einem Mitfahrerparkplatz, den die Herrin ihm kurz vorher nannte und der als Treffpunkt fungieren sollte, rollte der Wagen der Lady vor und er stieg ein. Nach wenigen Kilometern war er in der freien Natur, am Waldrand, angelangt.

Nachdem die Herrin den Ort des Geschehens inspiziert hatte, und der Sklave die dort versteckt angebrachten Fesselmöglichkeiten erläutern durfte, ging es schneller als erwartet zur Sache.

 

Ohnehin kam die Begegnung überraschend, so hatte er am Vorabend eine knappe Mitteilung erhalten, dass er sich am folgenden Morgen früh bereitzuhalten habe. Es sah von der Wettervorhersage erst nicht danach aus ob das Treffen stattfinden würde. Doch trotz kühler Temperaturen von neun Grad blieb es trocken, und morgens um 7.30 Uhr kam dann der Befehl per Handy.

 

 

Wenig später, um 9.00 Uhr stand er vor der Felswand, bis auf das Latex, Stahl und Stiefel nackt, und die Herrin legte ihn in Fesseln. Über ihm der blaue Himmel, und um ihn herum die freie Natur. Was vorher noch alles graue Theorie war, war plötzlich reale Intensität. Zwar war die Location wirklich gut versteckt, von Spaziergängern gemieden und schlecht einsehbar, dennoch hatte der Sklave1548 in seiner Vorstellung immer eine Maske aufgehabt, die ihn vor etwaigen neugierigen Blicken schützen würde. Dies war in der Realität jedoch nicht der Fall, und die Herrin hatte in ihrer Tragetasche nicht nur das einfache Stöckchen dabei. Es wurde keine leichte Begegnung für ihn.

Weil der Sklave am Vorabend noch etwas angestellt hatte, kamen die Hiebe schnell und unerbittlich. Und die lange Zeit ohne Abstrafung, gepaart mit den kalten Temperaturen taten das übrige!

 

 

Nach 40 Hieben schon bemerkte die Herrin erste blaue Striemen. Die Konsequenz? Der schwere Ochsenziemer kam zum Einsatz, das erste Blut wurde sichtbar. Nach hundert Hieben hing der Sklave schon in den Seilen, an Händen und Füßen an Ösen in die Felswand gefesselt.

Vergessen jeder Gedanke an die Umgebung, nur noch die Nähe der Herrin zählte und das Abzählen der Hiebe. Im Hintergrund bellte ein  Hund, ob es ein Spaziergänger war interessierte den Sklaven gerade wenig.

Nach 150 Schlägen wurden die Fesseln gelöst, er  musste sich auf zwei Balken knien, neue Seile wurden angelegt. Wieder Hiebe, Schweiß unter dem Latex, trotz der Kälte. Der Stahlgurt um den Bauch des Sklaven kam der Herrin zur Hilfe, fest pressten sich nun seine Knie in das rohe Holz der Balken.

 

Nachdem Erinnerungsfotos gemacht waren, zeigte die Herrin ein Instrument, dass nur in der freien Natur voll zur Geltung kommt: Eine ungarische Peitsche, die der Sklave dort einmal auf dem Weihnachtsmarkt erstanden hatte,  die sich in den Händen der Herrin allerdings keineswegs als Dekoartikel enpuppt hatte.

Breitbeinig kassierte er zwanzig mit der Peitsche. Diese biss tief in seine Seiten, trotz des Latex waren die Schmerzen am extremsten. Nach einer kleinen Pause, in der der die Besitzerin des Wurms die Bilder sichtete, hieß es: Ausziehen.

Nun folgten 15 intensive Minuten Outdoortraining, unter scharfen Kommandos und unter zuhilfenahme der kurzen Erziehungspeitsche der Herrin, wurde er runter in den Sand kommandiert. Liegestütze, dabei die Zunge unter die Stiefel der Herrin gestreckt, diese ableckend. Laufeinheiten, Hampelmänner, Sit-ups, hin und wieder ein Hieb auf die Sklaveneier.

 

Zu guter letzt gab es eine Abreibung mit Brennesseln, gnädigerweise hatte der Sklave kein Latex mehr an, so dass die Herrin ihm lediglich einen Vorgeschmack auf eine Ganzkörperbehandlung mit diesen Pflänzchen gab.

 

Und fünfzehn Minuten später?  Da kniete er wieder auf dem Mitfahrerparkplatz, reinigte noch einmal ausgiebig die Boots der Lady mit der Zunge, es war alles so schnell gegangen, doch nun glühte der Arsch, waren die Worte der Herrin eingebrannt, und wo er morgens sich noch ängstlich umgeguckt hatte, war er nun froh auf dem Asphalt zu sein und der Herrin mit dem Sklavenmaul zu dienen. Und natürlich freute er sich, dass der Herrin die Location gefallen hatte.

 

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VOLL GUMMIERT

18.07.2016

Der Sklave hatte am Montag "für ein Stündchen" bei der Herrin anzutreten. Natürlich nimmt er sich dazu ausreichend Zeit - er weiß die Worte der Meisterin schon zu interpretieren und wenn er einmal im Reich der Herrin ist, spielt Zeit ohnehin keine Rolle mehr, gilt nur noch die Uhrzeit und die Laune der Lady.

So auch an diesem Montag - er erschien in kurzem Latexshirt und -hose, Sklavenhalsband und Gürtel waren angebracht, und bereits zwei Tage vorher hatte er mit einer kurzfristig (= 55 minuten) vorher bestellten Lebensmittellieferung Punkte gut gemacht. Die Herrin hatte ihn dabei bereits für zwei Tage später zu sich bestellt, denn sie wollte den Sklaven einer Freundin präsentieren. Doch es kam anders. Als er, der Herrin die  Füße massierend, plötzlich die Anordnung bekam sich nackt auszuziehen und vom Schweiß zu trocknen (es war ein ziemlich sonnig-warmer Tag), wusste er, dass der Tag in eine andere Richtung laufen würden.

"Wie war noch gleich deine Größe im Latexanzug ?"

"L - Herrin".

"Dann suche diesen heraus!"

Jetzt war natürlich besondere Freude im Gesicht des Sklaven1548. Zum einen hat sich über die Jahre, durch die Führung seiner Besitzerin eine ziemliche Latexsucht bei ihm entwickelt. Und allein der Gedanke, gleich den Anzug raussuchen zu dürfen erregte ihn. Zum anderen rechnete er sich aus (und nein, er soll sich eigentlich niemals etwas ausrechnen), dass er nun doch zum Fotoshooting herangezogen würde, eine ganz besondere Ehre. Er wusste natürlich nicht, wie hart es werden würde.

Es kann sehr  hart werden, doch solche Gedanken werden natürlich verdrängt.

Das Anlegen des Anzuges verlief ohne Probleme, hier stellte er sich bereits besser an als die Male zuvor, und die Größe L (früher fast XXL), passte wie angegossen. Alle Reissverschlüsse zu (= kein Strom oder Klammern auf die Brustwarzen). Nun war die Welt noch einfach, genug Luft, genug Sicht. Es kamen kleine Gummistiefelchen an die Füße, also keine Sorge, dass Sklavenschweiß irgendwo den Boden beschmutzt.

Doch nun kam - die Maske. Ein schweres Vollgummmiteil. Die Lady brachte sie mit der Bemerkung, dass sie den meisten Sklaven zu eng sein, obwohl sie diese doch von der Optik her sehr mochte. Für den Sklaven1548 - Schreiber dieses Blogs - war dies zunächst verwunderlich, hat er doch selber eher einen größeren Kopfumfang. Wie sollte die enge Maske ihm denn jemals passen?

Aber er war zu gierig darauf, dass Teil zu spüren, wie es Druck auf ihn ausübte, ihn umschloss und natürlich wie es aussehen würde, und vor allem wollte er, dass die Herrin das bekam, was sie erwünschte. Mit starkem Zusammenpressen des Reissverschlusses und mit Hilfe der Lady, saß die Maske dann auf einmal fest verschlossen auf dem Sklavenschädel. Und sie saß bombenfest und eng. Am deutlichsten spürte er sie am Hals, wo sie sich wie ein Würgehalsband über den Kragen des Ganzanzugs legte, und sanft aber nachdrücklich auf den Kehkopf des Sklaven presste.

Der nächste Schritt: die Verschlauchung.

Wer noch keine Gasmaske aufhatte, sollte sich merken, dass es immer einen Anschluss für die Einatemluft, und einen für die Ausatemluft gibt. Die Erzieherin hat somit volle Freiheit, was sie dem Sklaven ermöglicht, erschwert oder verunmöglicht. Es kann einfach sein Einzuatmen, aber schwer auszuatmen. Oder umgekehrt, oder beides. Sie kann Beutel anschließen und ihn die ausgeatmete Luft wieder einatmen lassen, dabei die Frischluftzuvor regulieren, mit dem Sklaven spielen.

Oder sie kann schlicht die Einatemöffnung zuhalten - und rien ne va plus - nichts geht mehr!

Während die Herrin verschiedene Verschlauchungen für die späteren Fotos und Videos austestete -auch die Akustik, das Zischen der Luft spielt dabei eine Rolle - bemerkte der Sklave, dass seine Hände noch frei waren. Wie immer spielt es bei der Atemerziehung eine nicht unerhebliche Rolle, ob man dabei gefesselt ist oder nicht.

Doch dies sollte sich ändern, die Herrin erkundigte sich kurz ob die Maske nicht zu eng saß "Sie drückt ein wenig aber es geht", und legte den Sklaven in Fesseln. Zunächste Fesselhandschuhe, Ketten. Sitzende Position.

Dann kam es - "Warte ich gehe noch das Halsband holen". Ein Stahlhalsband, die dritte Restriktion über zweifachem Latex, gesichert durch ein Schloss (er konnte es nur ahnen, nicht sehen). Eine Augenbinde, die Fesselhandschuhe abgeschlossen.

Nun hörte er Ketten, dann den Seilzug. Er wurde an dem Halsband, links und rechts an Ketten arretiert, nach oben gezogen.

Nun war das Spiel nicht mehr leicht. Ein konstanter Druck auf seine Körperspannung, Posen für die Photos, der Schweiß im Anzug. Die Herrin genoss wie er sich wand und er konnte immer mehr den Rhytmus seiner Atmung spüren, das Zischen der Schläuche gab ihm akustisches Feedback. Ein Spiel mit den Fesseln, alles saß bombenfest.

Würde er aus den Fesselhandschuhen sich herauswinden können? Vielleicht am Anfang, doch nun, mit verschwitzten Händen, nicht mehr.Die Herrin verband Schläuche, änderte Ventile, das Gummitier vor ihr konnte es nur vermuten und versuchen den Wunsch um Gnade zu betteln zu unterdrücken. Es gelang ihm gut.

Nach weiten zehn  Minuten, oder war es eine Stunde, wollte er nicht mehr aus der Lage hinaus. Er war geradezu berauscht von der Situation.

Als er dann später unter der Dusche stand, hoffte er natürlich insgeheim auf eine zweite Runde, aber die Herrin hatte auch hier eine kleine Überraschung für ihn bereit, durfte er den Anzug doch gleich auswaschen, eine Arbeit die er besonders gerne erledigt wie die meisten regelmäßigen Leser wissen.

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GANZ UNTEN IM BUNKER - TEIL II

Die Lady löschte das Licht in der Zelle.

Ein Tastendruck auf dem Touchscreen vor ihr schaltete die Beleuchtung ab, und aufgrund der Eigenschaften der Leuchtstoffröhren ging dies in weniger als einem Augenblick vonstatten. Kein Nachleuchten, nichts.

Der nackte Mensch in der Zwangsjacke hatte die letzten fünf Stunden im grellen, klinisch weißen Lichtschein verbracht, an Schlaf war nicht zu denken, unfähig die Augen zu bedecken, seine Arme in den Ärmlingen einer engen, scheuernden, durchgeschwitzten Zwangsjacke. Er versuchte sogar erfolglos kniend das Gesicht in die Ecke des Raumes zu pressen um ein wenig Schatten zu bekommen.

 

Die Herrin hatte diese Szene in der Aufzeichnung gesehen, denn das Überwachungssystem zeichnete quasi einen “best-of” Zusammenschnitt mit, sobald der Häftling größere Bewegungen machte. Sie wusste nun, dass etwa zu der Zeit als sie in der Badewanne gerade relaxed mit einer Freundin telefonierte, ihr persönliches Sklavenobjekt schamlos seinen Allerwertesten in die Kamera gereckt hatte, nur durch den strammen Schrittgurt der Zwangsjacke verdeckt. Ihr gefiel, dass der Sklave immer noch voller Energie war, und sich auf groteske Art und Weise eine kleine Erleichterung zu verschaffen versuchte. Denn wo viel Energie vorhanden war, gab es auch genug Spielraum diese für ein groteskes, unfaires Spiel im Refugium der Herrin zu nutzen!

Als das Tierchen gerade fertig war seine verrückten Bitten in eine der Kameras zu brabbeln – dass es sich sicher um eine Verwechslung handele, und Vanessa ihn vielleicht in die falsche Kammer geführt hätte – als er gerade damit beschäftigt war, mit der immer noch fallenden Raumtemperatur zurecht zu kommen – zusammengerollt in einer Ecke – genau dann verlöschte das Licht.

 

Und natürlich war der Herrscherin bewusst, dass dies wie Hohn wirken musste – hatte der Insasse seit Stunden versucht das Licht abzuwehren, so stürzte er jetzt in so kurzer Zeit in totale Finsternis, dass er glaubte jemand habe ihm die Sehnerven durchgeschnitten. Wie immer strebte die Herrin Perfektion an, und in diesem Raum war nichts als Schwärze.

Lufttemperatur, Kohlendioxid und Sauerstoffgehalt, Körpertemperatur des Sklaven (mittels Infrarotkameras), Atemfrequenz, Puls – die Lady sah alles, wusste alles. Mittels der Infrarotkameras genoss sie wie ihr Sklavenwurm einfach nur zum Wurm wurde, robbend, kriechend den Raum absuchend… Die Temperatur würde nun konstant, aber zu kalt bleiben. Die Luftqualität hingehen würde sich immer mehr verschlechtern, bis zu dem Punkt, an dem es interessant würde. Bis dahin war jedoch noch einige Zeit, und dies war der Nacht vorbehalten. Jetzt war der Abend und die Lady entschloss sich noch etwas auszugehen.

 

Das Tablet glitt in die lacklederne, edle Handtasche der Dame, die sich nun langsam ankleidete um noch ein Treffen mit den Ladies des Bootcamps wahrzunehmen. Man traf sich fernab, in der Stadt. Die Ladies wussten nichts und ahnten wenig, Lady Vanessa war absolut verschwiegen, die durchschnittlichen Besucher des Clubs sahen ohnehin nur einen Mädelsabend. Lediglich die Lady sah ab und an auf dem Tablet nach dem rechten, um den Punkt nicht zu verpassen, an dem das Spiel in die nächste, eindringliche Stufe treten würde.

 

Es war lange nach Mitternacht, als die Lady sich in der Dunkelheit dem Bunker näherte.

Nachdem die Scheinwerfer ihres Wagens erloschen waren, hätte niemand sehen können wie sie sich mit langsamen Schritten auf die überwucherte unterirdische Anlage zubewegte.

Lady Patricia war nun ganz in Schwarz gekleidet, sie trug Leder über Leder – Hose, kniehohe Reitstiefel, Bluse, Mantel und Handschuhe. Dass die Lady in der bedeckten Neumondnacht überhaupt etwas erkennen konnte, verdankte sie der Nachtsichtbrille, die sie zuvor angelegt hatte. Bereits aus nächster Nähe konnte man nur die beiden grünen Punkte der Kameralinsen sehen und das Knirschen des Leders hören. Der Gedanke mit dieser Kombination den Häftling zu konfrontieren, erfüllte sie mit solcher Macht und dunkler Vorfreude, dass sie ihre Schritte bewusst langsam wählte, um den Moment noch etwas hinauszuzögern.

 

Den Abend in geselliger Runde hatte die Herrin früher als üblich verlassen, denn die ausgeklügelte Technik in dem Verließ hatte sie darüber informiert, dass der Häftling nun bald an die Grenzen der Belastbarkeit gelangen würde. Zwar hätte sie jederzeit von der Ferne Milde walten lassen können, und die Automatik würde dies ohnehin tun, wenn es zu einer kritischen Situation kommen würde.  Aber bei diesem delikaten Zeitpunkt wollte sie anwesend sein, um den Sklaven seine Grenzen überschreiten zu lassen.

Der Sklave hingegen hatte nun, nach gerade mal neun realen Stunden in Einzelhaft, jeden Bezug zur Außenwelt verloren. Er wusste, dass er Fehler gemacht hatte, die nun dazu führten, dass er hier auf unbestimmte Zeit nicht gesucht werden würde. So hatte er nach dem Camp zwei Wochen Urlaub eingetragen – im Job würde ihn niemand vermissen. Auch gab es seine Freundin, mit der er telefoniert hatte,  gar nicht als Lebensgefährtin – sie war vielmehr eine gute Bekannte. Er hatte diese bei der Herrin bisher immer als seine Freundin bezeichnet um sich Erleichterungen zu verschaffen, ein Umstand den er gerade bereute, denn diese Bekannte würde sich nicht nach seinem Verbleib erkundigen.

Solcherlei Gedanken trieben den Sklaven um, nicht wissend wer ihn gefangen hielt, nur ahnend, hoffend, dass es seine Herrin war. Ob die Lady Nachforschungen angestellt hatte? War dies eine Strafe für eine bestimmte Verfehlung oder war er nur ein zufällig ausgewähltes Versuchsobjekt? Je verworrener die Gedanken wurden, desto mehr wünschte er sich die Stimme seiner Besitzerin herbei, deren Anblick sogar deren Duft.

Die Lady schritt nun die letzten Treppenstufen zu der elektrisch verriegelten Schiebetür hinab. Ein Tastendruck auf die Fernsteuerung in ihrem Tablet startete die Beschallung. In ihrer eigenen festen Stimme, leicht metallisch-robotisch verzerrt, aber mit ihrem Tonfall, ihrem Rhythmus schallte es auf den Sklaven herab.

 

“Sklaven kooperieren – der Sklave kooperiert”

“Sklaven gehorchen – der Sklave gehorcht”

“Sklaven kriechen – der Sklave kriecht”

“Die Herrin denkt – der Sklave denkt an die Herrin”

 

In einer Endlosschleife und nachdrücklichen Lautstärke schallten diese Worte in die Dunkelheit der Betonzelle. Nach der totalen Stille zuvor sah die Herrin wie der Sklave auf dem Bildschirm erstarrte. Minute um  Minute ließ die Herrin die Worte auf das Sklavenhirn einwirken, jeden anderen Gedanken verdrängend.

 

Auf einen Fingerdruck glitt nun die Tür zum Verließ auf, Lady Patricia (die selbstverständlich Gehörschutz trug) trat ein und ließ die Tür einfach offen stehen. Nur sie konnte den Sklaven mittels der Infrarotbrille sehen, und seine Fluchtmöglichkeiten waren durch die Zwangsjacke eher begrenzt.

Mit wenigen Schritten stand sie nun über ihrem Tierchen, breitbeinig, sah wie die Arme in den Ärmeln der Jacke zuckten, in dem Versuch die Ohren zu bedecken.

Wie hilflos der Mensch doch ohne seine Hände ist!

Die Herrin stand über dem Wurm, die Füße in den Stiefeln nur eine Handbreit entfernt von dessen Kopf. Der Sklave sah nichts, hörte über der Beschallung nichts. Die Herrin war ihm so nah wie nie, doch er konnte dies nicht wissen. Und die Herrin zielte.

Ein Speicheltropfen löste sich langsam von dem Lippen der Meisterin, exakt, so dass dieser auf dem hechelnden Sklavenmaul landen würde. Langsam, ganz langsam glitt er herab, erreichte den dürstenden Mund.

Jetzt fing der Sklave an zu schmecken, schmeckte seine Besitzerin – wurde ruhig, drehte den Kopf erst nach links, dann nach rechts, wo die Lady nun ihren Stiefel platziert hatte. Die Wange des Sklaven fühlte Leder. Er reagierte automatisch, glücklich.

 

Was nun geschah beeindruckte und erfreute die Herrin wie schon lange nichts mehr, die Sklavenzunge, ausgedörrt, durstig glitt aus dem Maul und suchte den Spalt zwischen Stiefelsohle und Boden.

Nun konnte auch die Raumbeleuchtung langsam zugeschaltet werden, das Tonband wurde leiser, und die behandschuhte Hand der Herrin legte sich auf die Stirn des auf dem Rücken liegenden Sklaventiers. Die Herrin setzte die Nachtsichtbrille ab, sah tief in die Augen des Sklaven, und sprach die Worte:

“Lüge mich nie wieder an!”

 

Die Rückfahrt aus dem Camp war für den Sklaven etwas ganz besonderes, durfte er doch nur in Hand- und Fußschellen als Beifahrer fahren; denn der Herrin war es zu riskant ihn in diesem Zustand ans Steuer zu setzen. im Gespräch wurde ihm bewusst, wie lange die Herrin ihn schon durchschaut hatte – und warum sie gerade ihn in den Kerker werfen ließ.

Beim Ausstieg aus dem Wagen, in die Freiheit, stellte er bereits die Frage die ihn die ganze Fahrt über beschäftigt hatte:

“Wann darf der Sklave wieder ins Verließ zurück Herrin?”

 

Die Herrin lachte nur: “Das merkst du erst wenn es zu spät ist”, und fuhr in die Nacht davon.


GANZ UNTEN IM BUNKER - TEIL I

Im Kontrollraum lehnte sich Lady Patricia zurück in ihren Chefsessel, genoss das warme Leder auf der Haut. Nach einem ausgiebigen Bad, der richtigen Musik und genau dem richtigen Gläschen Rotwein war sie nun, nur im leichten Seiden-Kimono bekleidet, zum Zentrum ihres streng geheimen Refugiums herabgestiegen, von wo sie über das Wohlergehen eines Menschen in Gefangenschaft entschied.

 

Vor ihr erstreckten sich im Halbdunkel eine Reihe von Displays und Monitoren, meistens mit Überwachungskameras verbunden, von denen jeder Winkel des Haftbereiches einsehbar war. Doch das allerwichtigste Instrument war schlicht und flach, ruhte kühl im Schoße der Dame – ein schlichtes iPad. Zu diesem Spielzeug hatte nur SIE das Passwort und die Macht unter ihren Fingerspitzen berauschte sie auf eine tiefgründige, düstere Art und Weise.

Gerade lag ihr Finger nicht auf irgendeiner sinnlosen App, sondern auf dem Regler zur Luftversorgung der würfelförmigen Zelle, in der der Sklave1548 eingesperrt worden war. Die einzige Mitwisserin, Aufseherin Vanessa, hatte ihn vor 10 Stunden in der Zelle abgeliefert. Doch auch Vanessa war nur in jenen Bruchteil dieser Anlage eingeweiht, der zu ihrer Aufgabenerfüllung notwendig war. Als sie das Gelände verlassen hatte, war das Spiel nur noch eines zwischen zwei Personen, wobei eine keinerlei, die andere unbegrenzte Macht hatte.

 

Und auch Wissen ist Macht. 1548 kannte nicht die Uhrzeit, ob und wann er wieder freigelassen würde, er wusste nicht wo er war und wer ihn festhielt. Die Lady hingegen wusste sogar über jeden Atemzug des Sklaven Bescheid, denn Sensoren in dessen Zwangsjacke hielten sie darüber genau in Kenntnis.

Gerade lagen die Fingerspitzen der linken Hand sanft auf den Reglern für Raumtemperatur und die Luftversorgung. Die rechte hielt noch genüsslich eine Zigarette in einer goldenen Spitze, und als diese ausgeraucht war, war es Zeit beide Regler nach unten zu schieben.

 

Still beobachtete sie die Hauptbildschirme, die den Sklaven aus allen Blickwinkeln zeigten. Die Kameras waren dabei überhaupt nicht getarnt, zu schön war der flehentliche, unsichere, ergebene Blick in die Kameralinse. Den Ton hatte die Herrin abgeschaltet, sie wollte das ständige Gejammer nicht hören, sondern amüsierte sich wie der Mund immer auf und zu ging wie bei einem Fisch im Aquarium.

 

Und ein Aquarium war es nun wirklich.

3 mal 3 mal 3 Meter, perfekt luftdicht, glatter, dick lackierter Sichtbeton. Als einziges Möbel ein kniehoher Betonsockel mitten im Raum, auf dem der Sklave nun lag wie auf einem Präsentierteller. Die Herrin wusste welche Assoziationen dieses Möbelstück in 1548 hervorrufen würde. Ein “Bett” wie ein Untersuchungstisch, wie eine OP, wie ein Altar – wie eine Schlachtbank. Genau im Zentrum der Kameraugen fühlte er sich hier so einsam und verletzlich wie es der Realität entsprach.

Nun begann der Sklave, der zuvor gedöst hatte, eine Veränderung zu bemerken. Die Lady genoss die subtile Bewegung auf dem Bildschirm, als die Temperatur von den standardmäßigen 20 Grad langsam Richtung 15 Grad abfiel. Auch das Geräusch in dem Raum veränderte sich nun, die Lüftung schaltete langsam ab und als die Verschlussklappen in ihre Versiegelungen einschnappten, bekam der Insasse Druck auf die Ohren der ihm die klaustrophobische Dichtheit des Raumes signalisierte.

Er wälzte sich nun, immer noch die Zwangsjacke tragend, von dem Tisch blickte die Kameras an, und als der Fisch im Aquarium wieder zu sprechen und zu bitten anfing, entschied sich die Lady dann doch eine Weile zu lauschen während sie dazu eine kleine Schachtel mit Popcorn öffnete.


Das Bootcamp - Letzter Teil

Ausgeliefert

Nach der Züchtigung hing der Sklave1548 noch eine Zeit lang allein in den Ketten. Es war nun Samstag nachmittag, er schätzte siebzehn Uhr. Er rechnete nicht damit, in seinem Zustand noch im Garten arbeiten zu müssen – dort waren ohnehin nur noch Feinarbeiten im Gange. Vanessa hatte seine Wunden desinfiziert und zügig abgedeckt, der Wind kühlte nun seinen erhitzen Körper – und er fühlte durch und durch er hatte das Bootcamp überstanden, würde jetzt bald schlafen und dann Sonntagmittags wieder in der Normalität abgeliefert werden.

 

Als dann die Aufseherin erschien, legte er bereitwillig die Hände in die grobe Stoffzwangsjacke. Er fragte sich zwar, wozu diese jetzt noch benötigt würde, war aber auch dankbar, dass seine Arme nun wieder ordentlich durchblutet wurden, außerdem hielt der Stoff ihn warm. Vanessa sagte dabei kein Wort, zurrte die Jacke sehr fest, spannte die Riemen grob durch seinen Schritt, wo noch alles Wund war. Er wurde abgeführt, Hand im Nacken, wortlos. Der Marsch ging nicht zu den Schlafboxen. Es ging in einen Teil der Anlage den er noch nie gesehen hatte…

Sonntag mittag.

Der Transporter rumpelte mit den Campteilnehmern an Bord in Richtung Freiheit. In Richtung “Normalität”. An Bord waren fünf erschöpfte, aber verbesserte Sklaven. Sie würden in wenigen Stunden abgeliefert werden, mit ihrer Alltagskleidung, bei ihren Fahrzeugen. Das Camp war vorrüber.

 

Aber sie waren nur zu fünft.

 

Sklave1548 war allein. Das Summen der grellen Leuchtstoffröhre war überall, das viel zu helle Licht drang durch seine zugepressten Augenlider. Um ihn herum war Beton, grau und glatt angemalt, er lag auf einem Betonsockel. Es gab keinerlei optische Eindrücke, die Tür zu dem Raum war ohne Griff, grauer Stahl – luftdicht. In allen vier Ecken der hohen Decke hingen Kameras, glotzten  nichtssagend auf ihn herab.

 

Er starrte jetzt direkt in die Neonröhre. Diese war in die Decke eingelassen, hinter Milchglas. Auch hier nichts, woran sein gemartertes Gehirn sich festhalten konnte. Er hatte nur sich und die Zwangsjacke, die ihn immer noch umschlungen hielt.

 

Das Zeitgefühl ging als erstes verloren. Er mochte eine Stunde in diesem Raum sein, es konnte auch ein Tag sein. Lediglich der Umstand, dass er noch nicht sein Geschäft verrichten musste, gab ihm einen kleinen Anhaltspunkt. Er erinnerte sich kaum noch wie er hierher geraten war:

 

Nachdem Vanessa ihn auf der Rückseite des Bauernhofs zu einem Bunker geführt hatte, und dort durch eine schwere, hinter Holzbalken getarnte Eisentür schreiten ließ, war er zuerst noch neugierig gewesen. Er vermutete eine Art Krankenstation aufgrund seiner gemarterten Haut. Doch warum die  Tarnung? Die Trainerin bemerkte, wie sich seine leicht überhebliche Gelassenheit, seine Sicherheit in Unbehagen wandelte. Sofort verstärkte sie den Griff in den Nacken des Sklaventiers.

 

Vanessa hatte es eilig, hatte ihm eine blickdichte Gummimaske übergezogen, danach ging es schnell in die Tiefe, Türen wurden geöffnet und verriegelt, die Luft wurde kühler.

 

Kurz darauf hörte er die letzten menschlichen Worte. Die Maske kam ab, er sah in ihren leicht sorgenvollen Blick. “Du musst jetzt da rein gehen”. Die Wortwahl verwirrte ihn. Sie hatte es eilig. Als er gerade einen Meter in das Verließ getreten war, drückte sie bereits eine Taste neben der Tür, welche elektrisch in die Versiegelung glitt. Der Sklave hatte keine Zeit um überhaupt zu reagieren. Er hatte plötzlich Druck auf den Ohren, das klaustrophobische Gefühl kam ohne Verzögerung. Der Raum gab ihm zu verstehen, dass er nun ihm gehörte, dass er luftdicht war.

 

Vanessa war etwas kopfschüttelnd weggegangen, ging ihr dies doch alles zu weit. Andererseits spürte sie tief im inneren auch ein wenig sadistische Lust, wissend, dass sie den Sklaven soeben in sein Schicksal als Kellerassel geführt hatte. Wenn sie morgen abend mit Freunden zum Essen eingeladen war, würde sie hin und wieder an 1548 denken und sie wusste, dass sein Schicksal sie dermaßen antörnen würde.

 

Sklave1548 war nun in Lady Patricia’s Einzelhaft. Dies war der eigentliche Höhepunkt des Camps, derjenige von dem einzig Vanessa andeutungsweise etwas wusste. 1548 hingegen lag auf dem Betonsockel, auf dem Präsentierteller. Er hatte gerade den Punkt erreicht, an dem seine Blase sich prall füllte und er anfing die Wände anzusprechen. Irgendeinen Kontakt herzustellen.

 

Als er gerade zu fluchen begann, änderte sich das Geräusch im Verließ. Die Lüftung war abgeschaltet worden.

 

Das Camp war vorrüber – doch das Spiel hatte erst begonnen.


Das Bootcamp - Teile 11&12

Die Züchtigung

Die Sonne stand an diesem Samstag hoch am blauen Himmel, so hoch wie sie es Ende September schaffen konnte, immerhin erreicht das Thermometer an der Wand des alten Schweinestalls 20 Grad. Dem Prügelknaben des Bootcamps, der zwischen zwei Pfählen am Musterungsplatz kniete, war trotzdem eiskalt. Die Herrin hatte nämlich für diesen Tag die Abstrafung angeordnet bei der er die im Camp angesammelten Hiebe erhalten würde.

 

Die Ankündigung, dass er danach nicht mehr im Garten eingesetzt werden würde, konnte ihn nicht aufmuntern, weil dies eher auf seinen Zustand nach diesem Samstagmittag hindeutete. Sklave 1548 kniete nun schon eine Stunde zwischen den beiden massiven Pfählen, betrachtete die Eisenringe am Boden und oben an der Spitze, von denen schwarzen Ketten herabhingen. Die Sonne brannte bereits auf dem Rücken, auf dem unzählige Kratzer, Striemen und Rötungen von der Gartenarbeit zu sehen waren.  Die Eier des Sklaven steckten in einer Dornenmanschette, fünf Kilo Bleigewichte baumelten daran, nur damit er es nicht allzu gemütlich haben würde.

 

Ohne dass er sie kommen hörte, er war zu sehr in Gedanken versunken, stand plötzlich Aufseherin Vanessa vor ihm, heute ganz in Latex gekleidet. Sie trug ein hellgraues Poloshirt aus Latex, dazu eine schwarze Hose und Latexstiefel. Wie immer sah sie von oben ruhig und sachlich auf den Campteilnehmer herab. Die Aufseherin wurde von manchen Sklaven anfangs ausgetestet, vermuteten sie doch, dass sie sich erst in der Ausbildung befände. Dies hatten aber alle bereut, erwies sie sich doch schnell als fordernd, geradezu penibel und in der Sache absolut unnachgiebig.

 

Deswegen schossen die Hände des Sklaven geradezu in die Lederschlaufen, die Vanessa nun wortlos offenhielt. Es war klar, dass der Sklave nun gleich zwischen den Pfählen stehen würde. Vanessa sorgte so dafür, dass 1548 von allen Seiten für die anstehende Züchtigung erreichbar sein würde, die Arme straff nach oben gespannt, die Füße über einen Meter voneinander entfernt an den Boden der Holzpfähle gekettet. Vanessa legt dem Delinquenten noch ein breites Stahlhalsband an und stopfte dessen Mund mit einem bizarren, großen Ballknebel, so, dass er sich nicht umsehen konnten und nicht wusste was von hinten auf ihn zukam. Auch die Hodenmanschette wurde entfernt um ungehinderten Zugang zu schaffen. Zum Abschluss stellte sie sich genau vor das Sklaventier, sah ihm fest in die Augen bis der Blick demütig nach unten ging.

 

“Jetzt gibt es kein zurück mehr, Prügelknabe…”, schnell zog sie ihr latexumhülltes Knie drei mal in die Eier des Sklaven. “… und das war einfach nur so, weil deine Hände gerade aus dem Weg sind”. Das strahlende Lächeln im Gesicht von Vanessa ließ ihn vor Ehrfurcht erschaudern. Im gleichen Moment hörten beide den Pfiff aus dem Garten, Mittagspause für die Arbeitstiere. Bald würden die Herrinnen sich im Hof versammeln um mit dem Prozedere zu beginnen.

 

Hinter dem Sklaven hatte Vanessa bereits zwei Tische mit Züchtigungsinstrumenten arrangiert. Einen für Peitschen und Klatschen, einen für Rohrstöcke. Die beiden weißen Einwegschürzen zeigte sie 1548 noch nicht – dies überließ sie der Lagerleitung.

 

Lachend und in froher Erwartung eines Camp-Höhepunkts näherten sich die Ladies Patricia, Isa und Lauren …

 

Die Herscherinnen traten ins Blickfeld des Prügelknaben. Heute waren sie uniformiert, er sah schwarzes Leder – Hosen, kurzärmlige Lederhemden, schwarze kurze Handschuhe, Schnürboots bis zu den Knien, die Haare streng gebunden, der Blick kompromisslos und streng wie die Kleidung. Bei diesem Anblick, der nicht nach leichter Behandlung aussah, testete der Sklave unbewusst die Fesseln aus, diese klirrten etwas – doch es gab kein Entkommen.

“Oh, hat der Prügelknabe etwa vor zu streiken?” sagte die Lagerleiterin, Herrin Patricia, schmunzelnd.

 

“Oder will er die Ladies vielmehr gütig stimmen und zappelt nicht jetzt schon rum?”

 

Tief bohrte sich der Blick in den gefesselten Diener hinein. Sklave1548 fror gerade zu ein, bewegte sich keinen Milimeter mehr. “Ich habe dich etwas gefragt!!!”, zischte die Herrin und schnell kam die Antwort – “Der Prügelknabe hält still und dankt für die Bestrafung.”

 

“Na das habe ich doch gleich gewusst, ich verstehe also, dass du die volle Bestrafung wünschst und keinerlei Milde erwartest?”

 

Jetzt war er wieder voll auf Linie – “Der Sklave hat nichts zu erwarten.”

 

“Gut – du wirst auch nichts bekommen außer dem was einem Prügelknaben zusteht – Vanessa, ließ bitte vor.”

 

Die Aufseherin hatte das Notizbuch hervorgeholt, blätterte kurz und summierte 400 Schläge mit den Paddeln – zum Aufwärmen, 800 mit den Rohrstöcken zur Strafe – und 400 mit den schweren Gummistöcken – zur Krönung. Dazu gab es einen Vermerk: “Oh – hier steht – es werden Erholungs-Pausen gewährt”

 

Der Sklave guckte ungläubig auf die Ladies – sollte er heute einen guten Tag erwischt haben ?

Aufseherin Vanessa musste lachen – “Hier steht noch etwas – in den Pausen kann er nicht atmen”.

 

Lady Lauren war unterdessen hinter 1548 getreten, und entfernte den Knebel, schnell stülpte sie ihm eine graue Latexvollmaske über, an der vorne eine Gasmaske mit Schlauch angearbeitet war.  Durch die Augenöffnungen konnte er immer noch auf Lady Patricia blicken, die den Schlauch der Maske in der Hand hielt. Doch er bekam keine Luft!.

 

Die Herrin tat so, als bemerkte sie nicht, dass das Ende des Schlauches verschlossen war und reichte Isa und Lauren die weißen Schürzen. “Die werdet ihr brauchen, ihr wollt doch keine roten Flecken von dem Tierchen  hier auf eurem Leder haben”. Dabei hielt sie den Sklaven aus dem Augenwinkel im Blick, und sah zufrieden wie dieser konzentriert gegen die Atemnot ankämpfte und dabei immer noch in guter Haltung blieb, die Hände ängstlich öffnend und schließend.

 

Lauren und Isa griffen sich jeweils ein gelochtes Holzpaddel, gingen in Position – der Sklave jetzt an den Ketten zerrend, während Lady Patricia ihm das Schlauchende vor die Augen hielt, und langsam, ganz langsam den Deckel öffnete.

 

Mit dem tiefen Atemzug zeitgleich trafen die Hartholzpaddel auf den Sklavenhintern. Es schallte von den Hofmauern zurück, hundertmal.

 

Kurze Pause, die Herrin schließt den Schlauch. Lauren und Isa wählen kurze dünne Gummistreifen, weiter geht es. Luft oder Schmerzen, das Lächeln der Herrin vor seinen Augen, nach vierhundert Hieben ist der Sklave schon auf einem anderen Planeten wo nur der Wille der Herrin existiert.

 

 

Nun gehen die Rohrstöcke auf die Oberschenkel nieder, auch der Hintern wechselt die Farbe von Rosa in Tiefrot, aggressiv werden Blutergüsse sichtbar, die Ladies sind nun voll konzentriert bei der Sache, bearbeiten jeden Zentimeter des Sklavenfleisches. Die Pausen werden immer kürzer, denn er benötigt immer mehr Luft. Hin und wieder blickt er auf rotgefärbte Rohrstöcke, einige sind entzwei geschlagen und landen vor 1548 im Sand.

 

Als die letzten 400 Hiebe anstehen, hängt er in den Ketten, er bekommt eine Pause, eine echte Pause, Luft fließt wieder. Er hat es überstanden, hofft er, denkt er… bemerkt, dass er Geilheit spürt, dass der Schmerz ihn antörnt, oder viel weniger der Schmerz sondern die Nähe und die Unterwerfung. Dann wieder der Schock – es ist nicht vorbei.

 

“noch 400” – Patricia hat 4 Instrumente auf der Handfläche – ein vierfacher Rohrstock, schwer, dumpf, mit Gummi ummantelt. Ein dicker hölzerner Rohrstock – und – ein Ochsenziemer und ein Sjambok aus flexiblem Kunststoff.

 

Er darf noch eine Zeitlang flehend die Herrin anschauen, diese gräbt derweil mit ihren staubigen Boots in die Eier ihres Dieners, presst ihn gegen die Ketten, schließt dann den Atemschlauch ab.

 

“Es geht los”. Die ersten 20 Hiebe mit dem dicken Holzstab empfängt er ohne Atmen zu können, danach erlebt er alles wie in einem Rausch, er hört das Anfeuern der Herrinnen, hört auch Lob, spürt wie sie mit den Lederhandschuhen ihn anfassen, in Position halten, die Maske wird immer schneller geöffnet und geschlossen.

 

Als es vorbei ist, spürt er nichts mehr von der anfänglichen Kühle, er ist heiß vom Zeh bis zum Scheitel, hat eine bizarre Erektion – spürt das wunderbare Gefühl es ertragen zu haben, und das noch bessere Gefühl eine zufriedene Herrin vor sich zu sehen.

 

“Du warst gut, die Herrin ist zufrieden” – Diese Worte haben nun so viel Gewicht wie noch nie.


Das Bootcamp - Teil 10

Benutzung

Der erste Tag im Sklavencamp war vorrüber. Mit Sonnenuntergang hatten die Herrinnen die Sklaventierchen zurück in den Stall beordert, zur Fütterung und Reinigung. Danach entschied jede der Herrinnen eigenständig über die weitere Erziehung, je nach Präferenz. Einige der Sklaven wurden auch einfach wieder in ihre schweren Gummioveralls gesteckt und anschließend in ihre Stallboxen geführt, um dort einfach nicht beachtet zu werden, je nach Laune ihrer Herrin.

 

Herrin Patricia hatte sich die Analschlampe zur privaten Audienz einbestellt. Zum einen um diese ein wenig zu trainieren und zu erziehen, zum anderen um diesen Campteilnehmer einfach so in Schichten von Latex zu stecken und dessen Hilflosigkeit zu genießen. Der Sklave robbte in tiefer Gangart der Herrin entgegen, die im großen Speisesaal auf einem thronartigen Sessel mit ruhigem Blick auf das Würmchen wartete. Die Lady trug dabei eine schwarze, kurzärmlige Lederbluse, einen knielangen Lederrock sowie 12cm Highheels.

 

Der Körper, nackt, rasiert mit Striemen und Schrammen übersäht, leicht gebräunt von der Arbeit des Tages gefiel der Herrin schon recht gut, besonders die Veränderung die die letzten 24 Stunden mit sich gebracht hatten.

 

Der Sklave kniete jetzt vor dem Thron, Kopf gesenkt und mit einem leichten Film von Angstschweiß überzogen, weil seine Herrin Isa von einer “Sonderbehandlung” gesprochen hatte, und er somit in kompletter Ungewissheit auf Lady Patricia zugekrochen kam.

 

Die Herrin musterte den Sklaven noch einige Minuten ausgiebig, gab dabei ohne ein Wort zu sagen mit einer Reitgerte kleine Hinweise in welche Richtung er sich präsentieren sollte, einige Male gab es auch einen scharfen Hieb auf sein Hinterteil, bis er verstand, dass die Herrin eine Inspektion seines Hintereingangs vornahm.

 

“Gut, gut”, sagte die Lady plötzlich in ruhigem Ton und setzte dem Sklaven dabei einen Fuß auf die Brust. Dabei bohrte sich dessen Absatz langsam in die Haut des Delinquenten. “Dagegenhalten !” peitschte die Stimme der Herrin herab, als er zurückwich. Immer fester drückte die Herrin, immer fester musste der Sklave sich aufrichten um nicht nach hinten umzukippen, wissend, dass er sich so selber Schmerzen zufügte. Aber der Gehorsam hatte vorrang vor dem eigenen Wohlbefinden.

 

Zufrieden registrierte die Herrin die gute Erziehung des Dieners vor sich und nutzte dies sogleich zu Ihrem Vorteil.

 

“Ich schätze deinen Eifer, denn den wirst du heute Abend noch zur Genüge brauchen”, ein süffisantes Lächeln lag im Blick der Meisterin, weidete sie sich doch gerade an dem Gesichtsausdruck vor sich. “Öffne das Päckchen links neben dem Thron !”.

 

Die Schlampe erblickte erst jetzt die kleine graue Pappschachtel, zog diese ungeschickt zu sich heran, fummelte nervös an dem Deckel herum. Als der Karton endlich offen vor ihm lag, sah er eine milchig trübe Masse, starker Latexgeruch strömte ihm entgegen.

 

“Dies ist Schritt eins”, sagte die Herrin, ” ein vollständiger Ganzanzug, ziemlich dick, ich habe jetzt nämlich genug von deinem Anblick. Aufseherin Vanessa nimmt dir gleich die Fussketten ab und wird den Reissverschluss am Rücken schließen.

 

Eine Viertelstunde später konnte die Herrin sich an dem Gummiobjekt ergötzen, in das das Sklaventier sich verwandelt hatte. Milchiges Latex bedeckte diesen vollständig, lediglich Nasenlöcher, Augenöffnungen und der Mund waren frei geblieben, sowie natürlich ein Schrittreissverschlusss.

 

“Sehr schön, sehr sehr schön…”, die Herrin genoss den Anblick der Gummipuppe der sich vor dem Thron präsentierte. “Und das geht jetzt immer so weiter mein lieber…”

 

Lady Patricia wieß mit der Gerte auf einen Postöpsel, einen bedrohlich schwarzen, kegelförmigen Buttplug, der auf dem Boden mittels eines Saugfußes befestigt war. Glitschig eingeschmiert schien sich dieses Teil gerade zu nach dem Po des Latextierchens zu sehnen, der im Camp offiziell zur Analschlampe bestimmt worden war.

 

Dabei muss der Leser wissen, dass dieses Los kein Zufall war, sondern lediglich den Erziehungsfocus bestimmt, die sogenannte Analschlampe war in diesem Bereich nämlich immer zickig gewesen und die Herrin Isa wollte dies im Camp nur zu gern ändern.

 

“Ja, sie ihn dir nur, an deinen neuen Freund”, ich glaube ich werde euch heute noch miteinander bekannt machen. Die Herrin lachte schallend, wusste sie doch, dass dieser 20cm hohe und an der dicksten Stelle 5 cm breite Stöpsel dem Sklaven gerade wie ein Ding der Unmöglichkeit vorkam.

 

“Na dann mach doch schonmal den Reissverschluss auf !” , er wusste genau, welcher Reissverschluss gemeint war, griff aber in einem Anflug von Blödheit erstmal zum Rückenreissverschluss des Latexanzuges. Die Herrin war aber gerade definitiv nicht zu Scherzen aufgelegt und sagte nur leise “Nicht gut… gar nicht gut”.

 

Schnell bereute er sein Verhalten, und öffnete den Schrittreissverschluss.

 

“Na dann nimm Mal Platz”, die Augen der Lady gaben den Weg vor. Das Sklaventierchen robbte artig in Position, positionierte sorgsam das Poloch und fühlt nun zum ersten Mal den Druck des Gummikegels auf den Eingang zu seinem Inneren.

 

Die Herrin war nun sehr unterkült, legte ohne eine Wort zu sagen beide Füße auf den Schultern des vor ihr kauernden Würmchens ab. Gemütlich erhöhte oder senkte Lady Patricia das Gewicht, wissend, dass die Schlampe vor ihr nun einiges an Muskelkraft braucht um die kauernde Position zu wahren um ein weiteres Eindringen des Buttplugs zu verhindern. Erste Schweißentwicklung im Gummi ließ nicht lange auf sich warten, und die Herrin hatte nicht vor dem Sklaven gegenüber jetzt schon Milde zu zeigen.

 

Es war viel mehr an der Zeit, ihn noch fester in Gummi zu fesseln, eine transparente Latexmaske war der erste Schritt dazu, vor dem Mund des Sklaven blähte sich nun mit jedem Atemzug ein Gummibeutel auf, er musste also zusätzlich zur Konzentration auf sein Hinterteil auch seine Atmung disziplinieren um überhaupt an genug Frischluft zu bekommen.

 

“Und wo du so schön dort kauerst, sind deine Ärmchen doch noch viel zu frei – Arme nach vorne”. Die Herrin hielt eine schwarze Latexzwangsjacke nach oben, mit deren Schnallen sie schon eine ganze Weile gespielt hatte. Auch diese Jacke wird dir sicher gefallen, so sehr, dass du sie gar nicht ausziehen kannst.

 

Das Geräusch, als jetzt Gummi auf Gummi seine Arme hochglitt löste in dem Delinquenten – einmal ganz besondere Gefühle aus, wusste er doch, dass das Material zwar dünn, aber doch viel stärker als er sein würde, und er in totaler Wehrlosigkeit vor der Herrin war.

 

Die Lady bemerkte die aufkommende Geilheit des Tierchens, genau dies war erwünscht, er balancierte nun wie selbstverständlich auf dem Postöpsel, der Dank Schweiß, Druck und Gleitmittel langsam in ihn hineinglitt, Millimeter für Millimeter. Gleichzeitig schloss sich Schnalle um Schnalle der Jacke auf seinem Rücken, wurde seine Arme nach hinten gezerrt, war er so hilflos wie ein Baby.

 

“Die Schrittgurte werde ich gleich fest über den tief in dir eingeführten Plug schließen”, sagte die Herrin. “Und ich weiß es – Du willst das doch auch, oder ?”.

 

Trotz seiner analen Abneigung, konnte der Sklave nur an eines denken – der Herrin ganz und gar zu gefallen. Immer und immer wieder nickte er mit dem Kopf uns sagte leise

 

“Ja, Herrin dass will ich”.


Das Bootcamp - Teil 9

Das Telefonat

Herrin Patricia zerrte ihren Sklaven an einer Kette hinter sich her. Der Prügelknabe des Camps versuchte ungeschickt Schritt zu halten, denn er ging in Fussketten und mit Handschellen, die vorne an seinem schweren stählernen Halsband eingehakt waren.


Auf dem nackten Sklavenkörper waren überall die Spuren des Tages zu sehen, der sich nun um achtzehn Uhr seinem Ende entgegen neigte. Die bleiche Haut des Büromenschen hatte etwas Farbe angenommen, der leichte Braunton wurde dabei überall von Striemen unterbrochen, hatte er doch über den ganzen Tag hinweg Züchtigungen erdulden dürfen, die ihm als Prügelknaben des Camps zustanden. Hinzu kamen die unzähligen schmerzenden Quaddeln, durch Dornen und Brennnesseln ausgelöst.


Der Herrin fiel trotzdem auf, wie der hinter ihr herstapfende Sklave, allein schon beim Anblick seiner Lady, eine beginnende Erektion zeigte. Doch was ihm nun bevorstand war im Vergleich dazu der Sprung in das kalte Wasser.

Bald hatten Herrin und Sklave nämlich das Stallgebäude erreicht, wo er erst einmal in einem gefliesten Vorraum angekettet wurde. Hier hatten sich die Lichtverhältnisse geändert, aus dem goldenen Licht der Abendsonne war die Kühle einer Metzgerei geworden, und auch die Temperatur war deutlich niedriger, so dass der Sklave anfing zu zittern, auch weil die Herrin einen sehr ernsten Eindruck erweckte und sein Halsband mit mit kurzer Kette an einen Haken an der Wand einhakte, so dass er von dem Raum nichts mehr sah.


“Hat der Sklave heute mittag nicht etwas vergessen ?”, schallte die schneidende Stimme seiner Meisterin. Gleichzeitig traf ihn ein schwerer Gummistock auf seine nackten hinteren Oberschenkel, so dass der Prügelknabe laut aufjaulte, schallend in dem kahlen Raum.

“ANTWORTE !”, knallte die Stimme von Lady Patricia, mit einem weiteren Hieb, dessen Stärke ihn in die Knie sinken ließ, auf ihn ein. Verzweifelt rannte sein Gedächtnis durch den Tag, nur um die richtige Antwort zu finden, und weiteren Schmerzen zu entgehen. Doch die Herrin platzierte nun in gleichbleibendem Abstand weiterhin ihre gedächtnisstützenden Hiebe auf dem Sklavenkörper, wissend, dass dessen Gehirn gerade auf Hochtouren lief.

“Na gut, wie wäre es mit einem Hinweis. Heute 11 Uhr, was war da?”

Der Sklave musste schlucken, hatte er doch gehofft, die Herrin habe das terminierte Telefonat vergessen.

“Der Sklave hat seinen Telefontermin nicht wahrgenommen, Herrin”.


Von hinten traf den Sklaven1548 plötzlich ein eiskalter Wasserstrahl, denn noch während die Lady ihm seine Situation erklärte, befreite sie ihn von dem Schweiß der Arbeit und kühlte ihn für die anstehende Behandlung ab. “Genau mein Lieber, und die Herrin weiß auch genau weshalb. Aber du glaubst ja nicht im ernst, dass die Herrinnen sich diesen Spaß entgehenen lassen ? MITKOMMEN !”.

Der nun zitternde und verunsicherte Sklave wurde von der Wand gelöst und watschelte mit klirrernden Ketten den Gang hinab und in das Telefonzimmer, das er am morgen bereits zufällig gesehen hatte. Und er ahnte nun was ihm bevorstand und wünschte sich, er hätte sich schön an die Spielregeln gehalten.


Die Ladies Lauren und Isa warteten bereits, Zigarette rauchend, auf den Delinquenten. Isa klatsche freudig in die Hände: “Lauren, die Quasselstrippe ist da, dann kann der Spaß ja beginnen !” Dabei genoss sie den hilflosen Gesichtsausdruck des nackten Campteilnehmers, der nun von Lady Patricia aus den Fussketten genommen wurde.

Lady Patricia führte 1548 nun zügig zur Fesselpritsche, auf die er mit dem Bauch nach unten abgelegt wurde. Isa und Lauren schlossen routiniert die Schnallen um Arme, Beine und Bauch von 1548, dessen Po danach frei zugänglich in der Luft schwebte.

Patricia brachte schnell die Penetrationsmaschine in Position und presste den Aufsatz sanft aber deutlich an den Hintereingang des Sklaven. Dieser starrte dabei die ganze Zeit auf den Melkschemel unter sich, auf dem ein kleines Handy lag.

“Mach die Hand auf !”, zischte die Campleiterin. Sie drückte ihm das kleine Wegwerfhandy in die Hand und löste gleichzeitig die Fesseln des rechten Armes. “Du wolltest ja heute um 11 Uhr deine Freundin anrufen, und wir wollen doch nicht, dass sie sich Sorgen macht oder ? Wählen !”


Herrin Isa hatte gleichzeitig das Poloch des Sklaven vorbereitet und alles gut eingeschmiert, so dass er sich sicher war, dass er keinerlei Widerstand würde leisten können. Lauren brachte derweil, dem Sklaven Rauch ins Gesicht blasend, Elektroden an seinem Hodensack und an seinen Brustwarzen an, die durch Öffnungen in der Pritsche von unten zugänglich waren. Dabei passte sie genau den Moment ab, an dem er die Wähltaste drückte, um den Strom zuzuschalten. Lady Patricia machte es sich derweil bei ihren Kolleginnen gemütlich, die Fernsteuerung für die Maschine in der Hand, während Lauren den Strom bediente.

Kurz darauf veränderte sich die Körperspannung des Sklaven, der bislang ziemlich aufgeregt geatmet hatte. Die Ladies merkten, dass er alles darauf setzte hier so glaubwürdig wie möglich rüberzukommen. Nach dem anfänglichen “Hallo Schatz”, und der Beantwortung der Frage, warum so viel Echo zu hören sein (was kein Wunder war in dem kahlen betonierten Raum), schien der Sklave sich immer besser einzufinden und seine Umgebung zu vergessen und genau dann begann der Ritt.


Die Herrinnen hatten genug damit zu tun, nicht zu laut zu kichern und das Gespräch vor dem totalen Entgleiten zu bewahren, denn der Kunstpenis drang in immer größerer Geschwindigkeit und Tiefe in den Sklaven und das Geräusch der Maschine war bald nicht mehr zu verbergen.

Und Sklave1548 hatte sich freiwillig für das Camp gemeldet! Jetzt verfluchte er es gerade, war er doch vielmehr nur das Belustigungsobjekt für die drei Ladies. Als das Handzeichen zur Beendigung des Gesprächs kam, war er wirklich gegrillt, von dem beißenden Reizstrom, von dem unbarmherzig in ihn pumpenden Plastikphallus und vor allem von dem misstrauischen Fragen die er mit voller Konzentration umschifft hatte, so hoffte er wenigstens.

Mit schwirrendem Kopf wurde er losgeschnallt und in seine Box im Stall geführt, bereit für die abendlichen Aktivitäten im nächsten Kapitel.


Das Bootcamp - Teil 8

Zwangsarbeit!

Die Arbeit im Bootcamp war nun in vollem Gange. Alle sechs Häftlinge arbeiteten hart um den verwilderten Garten der Camp-Leiterin, Lady Patricia, in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Außerdem wusste jeder von ihnen, dass er durch harten Einsatz am besten einer Bestrafung entgehen könnte.


In diesem Abschnitt kann der Leser sich ein Bild dieser bizarren Szenerie verschaffen:

Der „Hund“ unter den Sklaven, mit schwerem Halseisen und Ketten auf Bodenhöhe gehalten, lederne Hundemaske auf, der Körper mit Dornenstreifen und Quaddeln von Brennnesseln übersäht, Unkraut rupfend.

Die beiden unfreiwilligen Hochzeitsreisenden, ihr Los hieß „Honeymoon“ mit einer Kette an ihren Bauchgurten aneinander gekettet, ansonsten bis auf Stiefel und Handschuhe splitternackt, mit Hacke und Schaufel einen Baum ausgrabend.

Der Prügelknabe – Patricia’s 1548 bereits mit Striemen überzogen – ebenfalls nackt – zur Bestrafung im Brennnesselfeld robbend.

Und vielleicht am härtesten bestraft – die Latrine.


Vanessa hatte diesen Teilnehmer im Musterungs-Gebäude in einen schweren weißen Ganzanzug aus Industriegummi gesteckt. Im Gegensatz zur Anfahrt war dieser mit angearbeiteten Stiefeln und Handschuhen ausgestattet. Die ebenfalls fest verbundene Maske ließ lediglich Öffnungen für die Augen frei, und, was am bizarrsten war, die eigentliche Latrinenfunktion, eine Schalenförmige Erweiterung vor dem Mund des Sklaven, einem Pissoir nicht unähnlich. Im Inneren des Anzug lief dieses Pissoir in eine Rinne aus, so dass dies wie eine Schnabeltasse genutzt werden konnte.

Der erzieherische Wert war unmittelbar klar, die Latrine hatte die Wahl, was immer in diese Schale auch entleert wurde, entweder in sich aufzunehmen, oder das ganze würde in den Anzug laufen, bis in die Stiefel, und ihm das Leben in dem Gummigefängnis noch weiter erschweren.

Aufseherin Vanessa hatte dies auch sofort getestet und sich unmittelbar nachdem der Anzug angelegt war in riesigen Mengen Erleichterung verschafft. Den noch hustenden Sklaven hatte sie dann schnellen Schrittes zu den anderen Arbeitern geführt, welche bei dem Anblick entweder Entsetzen oder Schadenfreude empfanden, dass ihnen dieses Los erspart geblieben war. Auch die Latrine musste körperlich arbeiten, wenn auch mehr für sich allein und im Schatten.


Vanessa leitete die eigentlichen Gartenarbeiten und beobachtete aufmerksam die Geschwindigkeit und ordentliche Ausführung. Sie hatte bis vor wenigen Monaten nur mit echten Vierbeinern zu tun gehabt, aber offensichtlich hatten diese Vorkenntnisse und eine ziemlich sadistische Ader ihr den Umstieg auf die Sklavenhaltung leicht gemacht.

Die Sklaven arbeiteten wortlos, man hörte das Klirren ihrer Ketten, das Schlagen der Hacken und hin und wieder leise die Unterhaltung der drei Herrinnen, die das Ganze von einer erhöhten Lichtung aus beobachteten.

Dort hatten die Teilnehmer am Vormittag einen kleinen weißen Gartentisch und gemütliche Sessel aufgebaut, ein großer Krug mit eisgekühlter Limonade stand darauf, und natürlich ein Sektkühler und kleine Snacks.

Die Ladies hatten sich wegen der Mittagshitze in schwarze Ledershorts und –poloshirts umgezogen und neben ihnen kniete Sklave1549, die ausgeloste Analschlampe, der mit einem großen Fächer den Damen Kühlung verschaffte. Aufseherin Vanessa hatte nämlich bemerkt, dass dieser Teilnehmer, der besonders viel Arbeitseifer gezeigt hatte, an seine Belastungsgrenze gekommen war, und ihm die Arbeit am Fächer als Erleichterung zugeteilt, wenn man überhaupt von Erleicherung sprechen kann.

1549 kniete auf einem alten Jutesack, durch den der steinige Untergrund sich langsam in seine Beine presste. Gemäß seinem ausgelosten Spezialgebiet „Analschlampe“, ruhte sein Poloch auf einem großen, reichlich eingeschmierten, Analzapfen, der von einer schweren Eisenplatte senkrecht nach oben ragte. Wann immer seine angespannten Oberschenkel etwas Ruhe brauchten, drang der Zapfen ein kleines Stück weiter in das Innere des Sklaven vor, so dass er die ganze Zeit über in einem Zwiespalt war. Die Ohren waren wieder zugestöpselt und ein Kopfhörer auf seinen Ohren überdeckte jedes kleinste Geräusch. 1549 sollte den Damen zwar Kühlung verschaffen, aber nicht deren Gespräch belauschen können.

Hätte er hören können, so wüsste er jetzt, dass die Auslosung eine Farce gewesen war, die Lose waren nämlich genau auf die Defizite der Teilnehmer zugeschnitten. Sklave1549 zum Beispiel hatte sich bei seiner Herrin Patricia in diesem Bereich immer gänzlich angespannt verhalten, so dass diese das Camp als idealen Ort auswählte um hier mit Nachdruck im wahrsten Sinne des Wortes „Freiräume“ zu schaffen.

Lady Patricia genoss es geradezu, ihre Stiefel auf den Oberschenkeln ihres Dieners auszuruhen, wissend wie viel schwerer er nun den Eindringling an seinem Hintern abwehren konnte.


Während die Herrinnen sich ihre verdiente Abkühlung verschafften, sah dies auf Teilnehmerseite ganz anders aus. Natürlich war der Aufseherin bewusst, dass Flüssigkeitszufuhr bei diesem Wetter an oberster Stelle Stand. Im Gegensatz zu den gekühlten Gläsern auf dem Gartentisch, stand den Arbeitstieren nur ein alter Blecheimer mit Wasser zur Verfügung, auf dem mittlerweile sich Laub und kleine Fruchtfliegen angesammelt hatten. Auf ein Handzeichen des Sklaven hin, nickte die Trainerin meist nur kurz mit dem Kopf, worauf der Sklave dann seinen Kopf in den Eimer zum Trinken senken konnte.

Lady Patricia blätterte derweil in einem kleinen Notizbuch, wo sie die Ereignisse des Camps sowie Strafmaßnahmen notierte. Hier waren auch Termine verzeichnet. Lady Lauren sah den amüsierten Gesichtsausdruck ihrer Freundin und sah diese fragend an.

„Ich sehe gerade, dass mein Tierchen 1548 heute noch „telefonieren“ möchte, und zwar um dreizehn Uhr“ , meinte Patricia sichtlich erheitert.

„Hm, es ist doch schon später nachmittag…“, meinte Lauren nun, die sich fragte was hier ablief.

„Mein Sklave hatte heute Morgen schon einen Blick in das Telefonzimmer geworfen, und Vanessa hat ihn über den Ablauf in Kenntnis gesetzt. Ich kann mir vorstellen warum er sich heute Mittag nicht gemeldet hat wegen des Telefonats. Aber sollten wird ihn wirklich darauf verzichten lassen?“.

Lauren lächelte nun über das ganze Gesicht, sah dann einmal ernst aus, schüttelte langsam den Kopf und sagte „Nein.“


Fortsetzung folgt.


Das Bootcamp - Teil 7 -

Analschlampe & Honeymoon

Sklave1548 wurde nun von Lady Patricia persönlich vom Pfahl gelöst, und sofort mit Fußketten ausgestattet, die ihm kleine Schritte ermöglichten. Die Fußschellen wurden um Gummistiefel zur Gartenarbeit geschlossen, in die er vorher schlüpfen musste. Diese waren mindestens eine Nummer zu klein, was mit Sicherheit kein Zufall war, denn bei der Anmeldung zum Camp hatten alle Teilnehmer genaue Maße über sich auflisten müssen. Die Hände des Sklaven kamen in Gummihandschuhe, und um den Hals ein schweres Halseisen. Ansonsten hatte der neu ausgeloste Prügelknabe mehr Bewegungsspielraum als der Hund, der nur artgerecht auf dem Boden herumrobben konnte.

“Hände nach hinten !”


Nur eine Sekunde später schlossen sich Handschellen um die Handgelenke von 1548 und die Lady führte den Prügelknaben zügig in der Garten. Nun sah 1548 die Aufgabenstellung erstmals von nahem, und es war kein Spaziergang. Der Weg führte an Rosenhecken vorbei, einige alte Baumstümpfe, Dornen und Unkraut so weit das Auge reichte. Hatte der Sklave bei der Anreise noch geglaubt hier mehr oder weniger in ein Freizeitcamp mit S&M Einlage zu gehen, sah er nun, dass hier Leistung erwartet werden würde. Und je zügiger das Sklaventeam arbeiten würde, desto weniger Prügel würde er für die anderen einstecken müssen. Nach circa zwanzig Metern war das untere Ende des Gartens erreicht – der Sklave musste mit seiner Fußkette aufpassen nicht an einer Wurzel hängen zu bleiben.


Dort bot sich ein beeindruckendes Bild – Der ausgeloste Hund, durch die Ketten auf den Knien robbend, ebenfalls in Gummistiefeln und Handschuhen, war mit einer kleinen Hacke ausgestattet Strunk um Strunk der Brennesseln am aushacken. Nachdem er dies sicher schon eine Viertelstunde lang getan hatte, war sein Körper üppig mit den bekannten Quaddeln übersät, denn die Pflänzchen hatten in der prallen Sonne das Jahr über viel Kraft getankt.

Herrin Isa stand mit gespreizten Beinen hinter ihrem Sklaven und dirigierte mit leichten Schlägen einer Reitgerte. Wenn der Sklave mal etwas langsamer wurde, bekam er mit der Gerte oder einem Holzpaddel schnell Motivationsschübe verpasst.


“Na wie ich sehe geht es hier schon gut vorran, wie macht sich denn unser Hündchen ?” erkundigte sich die Campleiterin bei ihrer Freundin Herrin Isa. “Er scheint langsam zu lernen, zumindest was die Arbeit angeht. Was er allerdings nicht gleich kapiert hat, ist, dass Hunde nicht in Menschensprache sprechen können. Hat er mich doch tatsächlich um Gnade gebeten ? Das Strafmaß sind 200 mit der Holzklatsche, die bekommt er erstmal auf sein Strafkonto. Und dein Prügelknabe sicher auch !”.


Offensichtlich wusste Herrin Isa bereits über das Los Bescheid, und 1548 wurde allmählich klar, dass die Lose gar nicht so zufällig an ihre Adressaten gegangen waren. “Da freut sich unser 1548 aber über sein erstes Guthaben auf seinem Konto, los rein in die Brennesseln !” .

Der scharfe Befehl ließ keine Zeit zum Nachdenken aufkommen, und mit einem Tritt in den Hintern wurde er neben den Hund befördert und er spürte warum dieser zuvor so gejault hatte, fühlten die Pflanzen sich doch wie ein Overall aus Feuer an, gepaart mit Hieben von Herrin Patricia und Isa, die ihn somit auf Betriebstemperatur brachten.


Nachdem Herrin Patricia zu  den drei verbliebenen Sklaven zurückkehrte, ging es um die drei übrig gebliebenen Lose – Analschlampe und zweimal Honeymoon. Während das erste Los relativ nahe liegende Bilder in den Sklavenschädeln hervorrief brachte der zweite Begriff nur Rätselraten hervor.

Nur der Sklave dem jetzt das Los präsentiert wurde, es war “Honeymoon” Nummer 1, hatte einen dumpfen Verdacht. Seine Herrin Lady Isa hatte nämlich vor einigen Wochen zu Ihrem Missfallen festgestellt, dass es mit seiner “Bi Neigung” von der immer gesprochen hatte, gar nicht so weit her war und ihm eine Lehrstunde in Aussicht gestellt.

Und ausgerechnet er zog dieses Los ? Er fragte sich wie die Lose wohl durchgemischt waren, denn auch der nächste Kandidat, er gehörte Lady Lauren zog den Honeymoon.

Lauren war es auch die nun schmunzelnd vor die beiden Ausgelosten trat, nachdem sie sich das Treiben zuvor bei einem kühlen Gintonic angeschaut hatte. Dabei schaut sie aus ein Meter achtzig Höhe in Lederhose, Stiefeln und Latex-Poloshirt, ganz in schwarz gekleidet auf die beiden Ausgelosten herab, die oben in die grünen Augen von Lauren blickten, und beide schienen zu ahnen warum ihnen dieses Los zugespielt worden war.

“Um es gleich zu sagen, ihr habt wirklich ein ganz besonderes Los gezogen, ich denke die nächsten Tage werdet Ihr einfach “unzertrennlich” sein, wie sich das für frisch verheiratete gehört”


Bei diesen Worte hatte Herrin Patricia, Lauren unterstützend, den Sklaven Bauchgurte angelegt, die mit einer circa dreiviertel Meter langen Kette miteinander verbunden waren.

“Und bevor ihr glaubt hier den Jackpot gezogen zu haben – Wir erwarten hier, dass Ihr euch für euer Los dankbar zeigt und dies auch demonstriert. Wir wollen ja schließlich auch was zu sehen bekommen, schließlich seit Ihr ja hier die jüngsten und am besten gebauten Kandidaten.” Lauren’s  Gerte glitt über die ziemlich sportlichen Sklavenkörper.

“Das bedeutet konkret – wenn Ihr nicht am arbeiten seid, dann seid Ihr lieb zueinander, wie immer ihr uns das auch glaubhaft machen wollt. Ich denke das entspricht eurer “Bi Neigung” doch ganz ungemein. Und macht das besser ordentlich ansonsten werden wir euch zu dritt motivieren.”


Die beiden Sklaven hatten aufgehört zu atmen, wussten sie doch beide, dass sie in den Monaten vor dem Camp wegen ihrer Abneigung diesbezüglich aufgefallen waren.

Lady Patricia reichte nun auch das letzte Los – Analschlampe – an ihren zweiten Teilnehmer 1549. Auch dieser hatte bezüglich seiner analen Begehbarkeit seiner Herrin nur Ärger bereitet, und sie hoffte, dass dies im Camp nun ein für alle Mal zum besseren gewandelt werden würde.

Die drei letzten Teilnehmer waren somit ausgelost und konnten schnell an ihre Arbeitsstelle geführt werden. Lediglich die Latrine wurde noch im Musterungs-Saal von Trainerin Vanessa auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Die drei Herrinnen hatten im Garten bereits auf einer erhöhten Positionen einen kleinen Gartentisch mit kühlen Getränken aufgestellt, und der Anblick der Arbeitssklaven würde ihnen den restlichen Tag versüßen, war es nun doch schon Mittag geworden. Bisher hatte alles Reibungslos funktioniert, es war mittlerweile 11 und die Campteilnehmer nach einer kurzen Nacht schon seit fünf Uhr auf den Beinen.


Doch erst die Arbeit – dann das Vergnügen – nur wessen Vergnügen ?


Das Bootcamp - Teil 6                                 

Prügelknabe & Latrine

Die fünf übrig gebliebenen Camp-Teilnehmer, waren mit ihren Ohren ganz bei dem ausgelosten Hund, dessen Jaulen sie gut hören konnten, als er gerade in die Brennnesseln getrieben wurde. Ausbilderin Vanessa stand dabei im Garten Lady Isa zur Seite und unterstützte die Kommandos mit ermunternden Hieben mit einer geflochtenen Rohrstockpeitsche.

Lady Patricia, die noch vor den an die Pfähle gefesselten auf Knien wartenden Sklaven stand, lauschte ebenfalls dieser, ihr natürlich bekannten Melodie, schaute kurz Herrin Lauren an, denn nun war einer von Laurens Sklaven an der Reihe.

Schnell zog Patricia einen Umschlag, entnahm das Los und hielt es dem ängstlichen Campteilnehmer hin, der seinen Blick natürlich demütig zu Boden richtete.

"Lies vor !"

Ein gestammeltes Wort ertönte - "L... Latrine" .

Ein kurzer Moment des Innehaltens, Lady Lauren stand auf und stellte sich Kopfschüttelnd neben Lady Patricia. "Na, das trifft sich doch ausgezeichnet, nicht wahr". Der kühle Blick bohrte sich in den nun knienden zitternden Diener, der gerade nicht an Zufall glauben konnte. "Oder - Bist du etwa ein Kostverächter?".

Lauren hatte den Sklaven am Schopfe gepackt und sah ihm tief in die Augen. "Glaub mir Freundchen, wir werden hier viel Spaß zusammen haben. Ich denke du machst dir gerade keine Illusionen was den Titel deines Loses angeht, nicht wahr?".

Der Sklave, von nun an Latrine genannt, brachte keinen Ton heraus, stotterte dann "Nein, keine Illusionen".

Patricia machte ein Handzeichen zu der zurückkehrenden Vanessa, die sofort wusste was Sache war, und von hinten hinter den Kandidaten trat, und ihm ins Ohr flüsterte - "Du, mein Lieber hast dir ja was ganz besonderes Ausgesucht, ich hoffe es ist kein beschissenes Los für deinen Geschmack. Aber gleich zum Anfang bekommst du jetzt erstmal eine Pause, denn ich stecke dich nun in Gummi". Der Sklave hasste die Andeutungen in der Wortwahl, wusste er doch, dass er hier keine Möglichkeit hatte seinem Los zu entgehen, wollte aber keinen Anlass geben, und möglichst mit Pluspunkten in das Camp starten. Schnell wurde er gelöst und in neue Ketten gelegt und in das Gebäude geführt, wo auch die Musterung stattgefunden hatte.

Als nächster war Sklave1548 an der Reihe, und in seinem Kopf gingen die verbleibenden Lose herum. Gleichzeitig fragte er sich, was wohl nun gerade mit der Latrine und dem Hund geschah, die beide bereits in ihre Aufgaben eingeführt wurden. Aus dem Garten schallten noch scharfe Trainingskommandos von Herrin Isa herüber, offenbar schien der durch das Los bestimmte Hund mitten in den beißenden Brennnesseln zu robben, diese mit den Händen ausgrabend.

Noch ehe er sich versah, verdeckte der schwarze Umschlag sein Sichtfeld und das Los kam zum Vorschein. Was er dort sah, sah nach Schmerzen aus:

Prügelknabe.

Nachdem er das Wort verlesen hatte, hatte Herrin Patricia bereits einen Rohrstock hervorgezaubert, ein einziger Blick der Herrin zu Ihren Füßen genügte und die Zunge des Sklaven schnellte trainiert in den Spalt zwischen dem staubigen Boden und den Lederstiefeln seiner Meisterin.

"So mein Lieber", der erste Schlag krachte bereits auf den Oberschenkel des Sklaven.

"Ich denke dein Los ist selbsterklärend. Aber nur damit du richtig verstehst - du haftest mir mit deinem Arsch für das Fehlverhalten aller im Camp. Jede Prügelstrafe die speziell angeordnet wird, bekommst du ebenfalls in voller Härte ab - zusätzlich zu deiner Gartenarbeit. Und wie du vielleicht hörst, hat der Hund bereits einiges abbekommen. Das trifft sich gut, denn du wirst in wenigen Minuten neben ihm das Unkraut rupfen. Lady Isa wartet."

Sklave1548, der Prügelknabe, wünschte sich gerade nach Hause in sein weiches Bettchen oder an seinen Schreibtisch, denn es war gerade mal erst Tag 1 des Camps und er konnte die Härte die ihm bevorstand nur erahnen. Er würde alle Strafen der anderen Sklaven, Züchtigungen, ebenfalls abbekommen, zusätzlich zur Arbeit im verwilderten Garten.


Das Bootcamp - Teil 5

Auslosung

Lady Isa, eine muskulöse Herrin mit streng zurück gebundenen roten Haaren und eisblauen Augen sprach weiter – “Patricia war so lieb und hat mir die Freude überlassen euch die möglichen Lose mitzuteilen. Ich will euch – zumindest jetzt – nicht auf die Folter spannen. Die möglichen Lose sind:

Nummer 1: Prügelknabe

Nummer 2: Hund

Nummer 3: Latrine

Nummer 4: Analschlampe

Nummer 5 und Nummer 6: Honeymoon ”


Die Sklaven waren nun total  verwirrt und stellten ihre Arbeit ein, warteten sie doch auf eine Erläuterung dieser Begriffe. Bei der Ansage einiger der Lose sog mancher Sklave scharf die Luft ein, hatten diese Wohl den richtigen Nerv getroffen und der Wunsch, dass ihm das eine oder andere Los erspart bliebe, beherrschte die Gedanken. Lady Isa reichte die Umschläge nun an Herrin Patricia weiter, die diese in Ruhe mischte.

“Wie ihr seht sind die Lose nun gut durchmischt, so dass sich hinterher keiner beschweren kann”. Bei diesen Worten prosteten sich die Herrinnen Isa und Lauren zu, und lachten schallend, so dass die Sklaven noch mehr verwirrt drein schauten.


Lady Patricia trat an den ersten Sklaven, heran, der an den Pfahl geschnallt, kniend, nackt und mit gesenktem Haupt auf dem staubigen Boden kniete. Sie öffnete den Umschlag, entnahm mit ihren in schwarzes Latex gehüllten Fingern die Karte, und hielt sie dem Sklaven hin. “Lies !”

Der Sklave, er mochte Mitte zwanzig sein, und war etwas fülliger gebaut, las sein Los.

Es war – Los Nummer 2: “Hund”.

Wieder erklang das Klingen zweier Gläser die sich zuprosteten. Lady Isa rief ihrem Sklaven erheitert zu “Gratuliere, du hast das – schwerste – Los gezogen”. Dieser konnte mit dem Begriff  “Hund” erstmal nichts anfangen, vertraute aber dem Urteil seiner Besitzerin, dass nun von Herrin Patricia bestätigt wurde. “In dem Fall gebe ich Isa recht – du wirst es nicht “leicht” haben”.


Auf ein Kopfnicken hin trat Helferin Vanessa näher, und packte einen Satz schwerer Eisenketten aus einem Jutesack aus. Vanessa sprach kein Wort sondern befreite die linke Hand von dem Pfahl, nur um diese sofort in eine der schweren Eisenschellen zu legen, die zu dem Geschirr gehörten. Diese schraubte sie fest zusammen, so dass dem Sklaven bewusst werden musste, dass diese Fessel so schnell nicht mehr entfernt werden würde. Dies alles vollzog sich in absoluter Ruhe, nur das Klirren der Ketten und das Zwitschern einiger Vögel war zu hören.

Nach wenigen Minuten war Isas neuer Hund auf Bodenhöhe, Fuß- und Handfesseln waren durch die Ketten unter seinem Körper verbunden, so dass es für ihn nur noch im Doggystyle vorwärts ging. Dabei hatte Vanessa lederne Knie und Ellbogenschoner angelegt, um ein Mindestmaß an “Komfort” zu ermöglichen.

“Dazu das Halseisen !” sagte Isa, und der Sklave sah ganz kurz einen Blick des Bedauerns auf dem Gesicht der Aufseherin, die ihm nun ein mehrere Kilogramm schweres Eisenband anlegte und dieses mit dem Kettengeschirr verband. Oder hatte er sich diesen Blick nur eingebildet ?


Lady Patricia machte keine langen Worte.

“Dein Los bedeutet nicht, dass du Bellen musst, zum Heulen bringen wir dich schon von ganz allein. Ich denke die Gartenarbeit auf der Arbeitshöhe wird dir viel Liebe zum Detail erlauben.” Die Sklaven, die noch gefesselt an dem Pfahl gebunden waren, hatten die Auslosung genutzt, den neuen Hund zu bewundern, was von Aufseherin Vaneesa mit kurzen Schlägen korrigiert wurde, der Blick der Campteilnehmer hatte demütig auf dem Boden zu ruhen.

Patricia sprach weiter – “Ein wichtiger Punkt ist, dass wir hier keine Zeit verschwenden, die eurer kostbaren Ausbildung, und vielmehr meinem Garten dient – Isa, womit soll er denn anfangen ?”. Lady Isa, die eben noch mit Herrin Lauren getuschelt hatte, sah kurz herüber und rief nur das Wort “Brennesseln” herüber.

Dies führte bei der Aufseherin zu einem scharfen Einatmen durch die Zähne, und der neue unfreiwillige Vierbeiner sah wieder den kurzen besorgten Gesichtsausdruck in der sonst professionellen Anmut der Helferin. Patricia nickte nur kurz, wissend, dass Lady Isa in schlechter Laune und besonders mit ihrem neuen Hündchen ein Hühnchen zu rupfen hatte. Aufseherin Vanessa zeigte dem Sklaven eine primitive lederne Hundekopfmaske mit Schnauze, die den Schriftzug “Hasso” auf der Stirn trug.

“Diese Maske ist mit dem goldenen Nektar deiner Herrin imprägniert, damit du auch immer gut Witterung aufnehmen kannst”, erklärte Vanessa, die nun das rauhe, stickige und in der Hitze dramatisch riechende Lederobjekt dem vor Hilflosigkeit erstarrten Hasso anlegte. Schnell hakte die Helferin eine Leine ein und zerrte den neuen Hund hinter sich her Richtung Garten, Richtung bissiger Brennnesseln, die am Waldrand den ganzen Sommer über Kraft in der Sonne getankt hatten.


Herrin Isa war aufgestanden, hatte sich einen Rohrstock gegriffen, war sie doch mit den Bewegungsabläufen ihres Hasso gänzlich nicht zufrieden und zudem nicht gewillt ihm irgendwelche Nachlässigkeiten zu gestatten.

Wenig später war Hasso schneller unterwegs, und sein Hintern mit zwanzig tiefen roten Striemen versehen, und sein Jaulen hatte ihn schon ein Stück weiter Richtung Existenz als Sklaventier gebracht, weg von seiner Schreibtischexistenz gerade mal 24 Stunden vorher.

Doch noch befand er sich auf dem gepflegten Rasen, und auf die bevorstehende Melodie freuten sich die drei Campleiterinnen ganz besonders.


Das Bootcamp - Teil 4

Startschuss

Lady Patricia hatte soeben mit der Eröffnungsansprache für das diesjährige Sommer-Bootcamp begonnen.

“Zunächst einmal vielen lieben Dank an die Vanessa, dass du unsere Schützlinge bisher so gut betreut und gesichert hier her gebracht hast ! Und natürlich Dank an Isa und Lauren, dass Ihr dieses Jahr hier im Führungsteam seit” . Die drei Herrinnen saßen um einen weißen Gartentisch herum, auf dem Vanessa einen Champagnerkühler platziert hatte. Alle drei hatten sich dem ländlichen Umfeld angemessen, und der zu erwartenden Sommerhitze entsprechend gekleidet. Jeweils in kniehohen ledernen Reiterstiefeln in dunkelbraun, Reiterhosen, Isa und Lauren in Leder und Lady Patricia aus Latex. Patricia trug dazu eine förmliche weiße Bluse, Isa ein schwarzes Ledershirt und Lauren ein Poloshirt mit dem Camplogo.


Aufseherin Vanessa stand den Herrinnen gegenüber, zufrieden über das Lob. Neben ihr knieten die sechs Teilnehmer jeweils vor einem Pfahl, an dem die Handgelenke jeweils links und rechts in eisernen Schlaufen fixiert waren. Sie knieten nackt im Staub eines Reiterhofes, und das schon seit zwei Stunden. Die Sonne Stand jetzt um neun Uhr schon hoch am Himmel und seit der Musterung um sechs Uhr morgens hatten sie noch nichts zu trinken bekommen und waren auch sonst von niemanden auf dem Hof überhaupt beachtet worden, weder von den ankommenden Herrinnen noch von der Aufseherin. Abgestellt wie Gegenstände oder Nutztiere. Die Köpfe hielten sie demütig gesenkt und seit der Reinigung am morgen hatte sich schon die erste Schweiß- und Staubschicht auf sie gelegt.

“Wir beginnen jetzt traditionell mit einer gründlichen Stiefelpflege, jeweils eine Zunge pro Stiefel”, Lady Patricia sah sehr zufrieden aus, stellte das Camp doch ein ganz besonderes Event dar, und es gab Aussicht auf ein kühles Glas Champagner, während trockene Sklavenzungen die staubigen Reitstiefel auf Glanz bringen würden.

Die Damen rückten nun die Gartenstühle so zwischen die Pfähle, dass jeweils eine Zunge den linken und eine Zunge den rechten Steifel erreichen konnten. Dabei waren jeweils zwei Sklaven ihrer jeweiligen Herrin zugeordnet, die sie im Camp angemeldet hatte. Vanessa hielt nun die Champagnerflasche in der Hand und hatte den Daumen unter dem Korken.


“Das Plopp des Korkens ist der Startschuss für das Bootcamp, und euer Signal eure Zungen tief in die Stollen unserer Stiefel zu graben” – Lady Patricia genoss den gierigen Blick im Gesicht des Sklaven 1548, wusste sie doch wie sehr seine Zunge sich nach dem Kontakt zur Herrin sehnte. Zwei andere Sklaven sahen weniger glücklich und vielmehr durstig aus, zumal Vanessa nun den Korken knallen lies und das kühle Getränk in die Gläser füllte.

Die Sklaven schossen noch vorne und mussten heftig an ihren Handgelenken reißen um gerade noch so mit der Zunge die Stollen zu erreichen, während die Herrinen lässig mit ausgestreckten Beinen auf ihren strategisch positionierten Stühlen saßen. Einer der Sklaven, einer der jüngeren, schien kurz zu zögern, er hatte an dem Stiefel seiner Herrin etwas unidentifizierbares entdeckt. Lady Lauren nippte gerade an dem kühlen Getränk und musste nur kurz zu Aufseherin Vanessa schauen – diese hatte schon die Hand an die Reitgerte gelegt. Mit voller Wucht verpasste die Aufseherin dem Sklaven, der sich wohl entschieden hatte mit Minuspunkten ins Camp zu Starten, zehn Hiebe außen auf seinen linken Oberschenkel. Nun schien er es sich anders zu überlegen und begann sorgsam mit seiner Arbeit.


Die Herrinnen prosteten sich derweil zu und genossen eine Weile den Anblick vor sich. Die Herrinnen hatten nach ihrer Ankunft morgens bereits eine Inspektion der Anlage gemacht und waren mit der Arbeit ihrer Helferin sehr zufrieden gewesen, dabei waren die Schuhe natürlich staubig geworden und das wurde nun korrigiert. Lady Patricia nutzte die Zeit für die eigentliche Eröffnungsansprache.


“Wir müssen bald zur Sache kommen, von daher werde ich versuchen mich kurz zu fassen. Das wichtigste wisst ihr aus der email, Heute ist Freitag und bis Sonntagabend gehört ihr dem Camp. Ihr seit von der Bildfläche verschwunden. Es wird nicht einfach werden, ihr werdet eure Anmeldung bereuen und ihr werdet hart, sehr hart arbeiten. Und ich garantiere euch, ihr werdet euch nächstes Jahr wieder auf die Warteliste setzen lassen. Es gibt hier wenig Regeln, vor allem wenig Regeln für uns. Was euch angeht, das Sprechverbot untereinander kennt ihr bereits. Ihr antwortet nur auf direkte Fragen. Was euch auch nicht gut bekommt ist Zögern, Grimassen schneiden und so weiter – vermeidet das. Das Zögern nichts bringt habt ihr gerade gesehen, Vanessa arbeitet normalerweise hier mit echten Pferden und sie hat gelernt, das Fehler immer sofort bestraft werden sollten, damit ihr lernt. ” Patricia bewegte ihre Füße ein wenig, und instinktiv arbeiteten die beiden Sklaven sich jetzt zur Fußspitze vor, obwohl sie schrecklichen Durst hatten und der Staub sich bitter auf Ihren Geschmack legte.


“Kommen wir nun zu eurer Hauptaufgabe. Ihr seit definitiv nicht zum Spaß hier, sondern werdet euch der Gartenarbeit widmen. Schaut nach rechts ! ” Die Sklaven reckten ihre Köpfe und 1548, der eine gute Sicht hatte, sah gleich, was Ihnen bevorstand. Am Rande des Reitplatzes war ungefähr fünzig Meter Stück Zaun entfernt worden, von wo ein total verwilderter Garten zu einem kleinen Tümpel den Hang herunterführte. Man konnte wenig erkennen außer Brennesseln, Rosenbüschen und Disteln. Lady Patricia nippte zufrieden an Ihrem Glas als sie die entsetzten Gesichtsausdrücke der Campteilnehmer erblickte. “Am Sonntag abend sind die Sträucher ausgegraben, das Unkraut entfernt und die kleinen Bäume unten entwurzelt. Ich wollte eigentlich einen Bagger nehmen, aber ich dachte was sollte ich den Lärm ertragen, wenn das Camp ins Haus steht und Ihr dies sicher in aller Stille und konzentriert angehen könnt ? ” Die Herrinnen lachten und prosteten sich zu.


Vanessa verpasste jedem der Sklaven einen Hieb, hatten sie doch alle ihre Arbeit an den Stiefeln vergessen bei dem Anblick dieses neuen Aspekts auf ihrer beruflichen Karriereleiter.

“Ich denke die Aufgabe ist selbsterklärend – Kommen wir nun zum spannenden Teil und zu einer Neuheit im Camp 2015.” – Vanessa hatte in der Zwischenzeit einen Stapel Umschläge aus einer Tasche gezogen und der Lady Patricia gereicht. ” Dies sind die Lose – Eure Lose – Schaut her !”

Die Sklaven schauten auf und erblickten genau sechs schwarze Umschläge. “Die Lose beschreiben im wahrsten Sinne des Wortes Euer Los in den nächsten Tagen, ob es ein leichtes oder schweres für euch wird weiß ich nicht, das liegt in erster Linie an euch selber. Es ändert auch nichts an eurer Hauptaufgabe im Garten, aber hat großen Einfluss darauf unter welchen “Umständen” ihr diese erledigen werdet”.

Nun lachten die Herrinnen lauthals und den Sklaven war einmal eiskalt, trotz der mittlerweile 28 Grad Lufttemperatur und der prallen Sonne, die auf sie schien.


Lady Isa, eine muskulöse Herrin mit streng zurückgebundenen roten Haaren und eisblauen Augen sprach weiter – “Patricia war so lieb und hat mir die Freude überlassen euch die möglichen Lose mitzuteilen. Ich will euch – zumindest jetzt – nicht auf die Folter spannen. Die möglichen Lose sind:

Nummer 1: Prügelknabe

Nummer 2: Hund

Nummer 3: Latrine

Nummer 4: Analschlampe

Nummer 5 und Nummer 6: Honeymoon ”


Die Sklaven waren nun total  verwirrt und stellten ihre Arbeit ein, warteten sie doch auf eine Erläuterung dieser Begriffe, so wie der Leser, im nächsten Teil.


            Der heisseste Tag des Jahres

 und der Sklave1548 hatte Wiegetermin. Das Ergebnis gleich vorweg - 103,1 kg, Ziel um 100 Gramm verfehlt.

Aber durch die Temperaturen (34 Grad) war es ein besonderer Tag für den Sklaven. Er hatte nämlich auch die reguläre Colakiste abzuliefern, und dies zum ersten Mal bei echter, sommerlicher Hitze. Er selber hat ja klare Anweisung der Herrin nicht ohne Sklavenhalsband (Stachelhalsband) Dienste zu erledigen (wie auch gerade beim Bloggen). Gleichzeitig hat sich der Sklave das Ziel gesetzt immer ordentlich mit Latexshirt und Slip bei der Herrin zu sein, damit diese den Sklaven in gutem Zustand vorfindet und nicht lange auf ein Anziehen der Latexsachen warten muss.

Was sind nun die Konsequenzen daraus ? Im Parkhaus entwerder das Latexshirt unter einem normalen Hemd tragen, und einen Schal um das Halsband, oder eine Regenjacke direkt auf dem Latex zu tragen, deren Kragen auch das Halsband verdeckt. Für beide Möglichkeiten war dem Sklaven bewusst, dass er nach wenigen Minuten anfangen würde zu schwitzen, und um dies zu minimieren, trug er gleich zu Anfang die Colakiste zum Ausgang des Parkhauses, damit er diese möglichst kurz nur würde schleppen müssen. Auch ging der Sklave schon vorab die Blumen kaufen, um sich danach in Latex umzuziehen.

Weil außerdem noch ein Brückentag war, war das Parkhaus und die Stadt voller Leute, die den Regenjacken tragenden, Kiste und Blumenstrauß transportierenden Sklaven bewundern konnten ! Er war dann 5 Minuten zu früh im Blickfeld der Türkamera der Herrin, aber bereits dann fühlte er den kühlen Blick seiner Eigentümerin auf sich, was ihn etwas beruhigte.

Der Sklave wusste außerdem, dass ihm die Schwitzerei ein wenig auf der Waage helfen sollte - für heute war seitens der Herrin nur das Wiegen auf dem Programm - was dann kommen sollte überstieg aber seine Vorstellungskraft. Der Sklave hatte ja vor zwei Wochen den PVC Ganzanzug bestellt (Link in einem der letzten Blogeinträge). Dieser Anzug mit Füßlingen war auf Maß gefertigt worden und schneller als erwartet zur Herrin geliefert worden. Durch die Füßlinge hoffte der Diener keine Schweißflecken bei der Göttin mehr zu hinterlassen.

Die Herrin zögerte auch keine Sekunde, begrüßte den Sklaven knapp, gab ihm den zusammengefalteten Anzug mit den Anweisung diesen schnellsmöglich im Bad anzulegen, ohne weitere Schweißschlieren zu hinterlassen.

Der Sklave war gar nicht mehr in der Lage nachzudenken, er sah sich das Teil nicht einmal an, er wollte nur schnellstmöglich da rein, damit die Anweisung der Herrin umgesetzt wurde. Er schlüpfte von hinten in den Anzug, war überrascht von der guten Verarbeitung, Füßlinge, Fäustlinge (die erstaunlich viel Fingersptizengefühl bieten) und dann streifte er sich die Kopfmaske von vorne über - und der Sklave erschrak.

Er dachte erst die Maske hätte keine Öffnungen, aber dann sah er dass zwei winzige Löcher eingearbeitete waren, die knapp über seinem Mund lagen. Weil er die Anweisung hatte auf die Rückkehr seiner Herrin zu warten, er aber den Reissverschluss am Rücken allein nicht schließen (und somit auch nicht öffnen) konnte, entschied er sich, sich vor den Stuhl zu knien, damit die Herrin ihn einfach verschließen konnte.

Der sklave1548 nutzte die Wartezeit um sich mit den Atemlöchern zu arrangieren, die Kopfhaube war am Hals bereits mit einem Gummizug anliegend, denn wenn der Reissverschluss erstmal zu war, würde er diese nicht einfach abstreifen können. Gleichzeitig baute sich Wärme und Schweiß im Anzug auf.

Die Herrin betrat nach einer gefühlten halben Stunde den Raum, schloss sofort den Reissverschluss, und wies den halb blinden (milchiges PVC vor Augen) Sklaven an ihr zu folgen. Er tapste unbeholfen hinterher doch die Chefin hatte keine Zeit zu verlieren.

Er beugte sich nach vorne und nahm die 300 Schläge von der letzten Gewichtsverfehlung im Empfang, diese bissen hart durch das PVC und trieben den Schweiß aus allen Poren !

Nun kam die Anweisung zu Füßen der Herrin, deren göttliche Füße zu massieren. Dies freute den Sklaven ungemein, weil er doch wusste, dass er dies nun würde tun können, ohne dass die Herrin seine Sklavenfratze sehen würde. Nur das Zischen der Luft durch die Atemöffnungen würde die Herrin hören, und die bloßen Sklavenfinger würden nur durch das PVC in Kontakt mit der Herrin sein - so wie sie es mag !

Durch die Schläge, die Fragen die der Sklave beantwortete und die Konzentration auf die Fußmassage ging der Sklave einige Male in Überlast - die Herrin gewährte ihm zweimal Luft, indem sie den Reissverschluss öffnete. Doch 1548 hörte auf die beruhigenden Worte, atmete gleichmäßiger und war froh, dass er die Göttin bitten konnte den Reissverschluss wieder zu schließen. Sklave1548 will ja keine schwache Leistung abgeben.

Nach der Fußmassage ließ die Herrin den Sklaven den Anzug ablegen - die Schweißmengen dies sich darin gesammelt hatten waren erschreckend, es sah aus wie ein halber Liter, sogar auf dem Boden vor dem Fußmassagestuhl hatte sich etwas aus den Nähten gedrückt !

Dann ging es zum Wiegen, nackt und "restentleert" quasi, und nur so erreicht der Sklave die 103,1.

Der Herrin war ihre Hilfestellung durchaus bewusst, und sie ordnete 300 Schläge und einen Amazongutschein an, von denen sie 100 sofort auf den nackten Sklaven verabreichte. Durch die aufgeweichte Haut zogen die Schläge auch schnell Blut, was bei dem Tierchen normalerweise länger dauert.

So verließ er das Reich der Herrin, gut gefordert, gut motiviert und mit einem neuen Ziel vor Augen: 99,9 kg am Freitag, 19. Juni 2015 ! Ein Ziel, dass er selber, im Übermut, vorgeschlagen hatte ! Die nächste Begegnung mit der Göttin könnte aber bereits früher, am kommenden Dienstag sein, wo die Herrin Besuch einer Freundin hat und den Sklaven vielleicht zum Kaffee einbestellen wird - er wird dazu ggf. berichten.

Dies bedeutet, dass der Sklave am Dienstag aus dem Büro, trotz Besuchern, eventuell zu einem kurzfristigen "Arzttermin" wird verschwinden müssen :)


Das Bootcamp - Teil 3

Musterung

Die Nacht verlief ruhig, bis auf den Sklaven 1548 der keinen Schlaf fand. Aufseherin Vanessa hatte die Sklaven in mit frischem Stroh ausgelegten Pferdeställen angekettet, jeweils an schweren Hals- und Handeisen, so dass sie die Jutesäcke über ihren Kopf nicht abstreifen konnten. Sklave 1548 hatte dabei besonders zugearbeitet und sogar seine Hände in vorauseilendem Gehorsam in die Handeisen gelegt, um durch Kooperation sich vielleicht Vorteile bei der Ausbilderin zu verschaffen. Er hatte versucht sie anzusprechen, ob er sich denn nun auf den Bauch oder auf den Rücken legen sollte, doch das war keine gute Idee. Ein sofortiger Tritt in seine Kniekehlen brachte ihn zu Fall und bevor das Licht gelöscht wurde hatte ihm Vanessa noch als “kleines Geschenk” eine Portion Juckpulver ins Gummi gestreut, so dass 1548 bei Tagesanbruch um fünf Uhr morgens noch keine Stunde geschlafen hatte.


Die bizarre Gruppe gummierter, schwitzender und sehr streng riechender Sklaventiere wurde nun in einen weiß gefliesten Nebenraum geführt und die Halseisen jeweils an Ösen in der Wand angekettet.

“Ihr werdet die Säcke und die Anzüge mit den Stiefeln nun Ablegen. Danach werdet ihr abgeduscht und dann geht es zur Musterung. Noch etwas, was sich jetzt in euren Stiefeln an Flüssigkeit befindet wird nicht verschüttet, wie gesagt, wir legen hier auf ordnungsgemäße Entsorgung und Naturschutz großen Wert”.

Als 1548 den Jutesack abstreifte, sah er die Aufseherin zum ersten Mal von Kopf bis Fuß, senkte aber sofort devot seinen Blick. Vanessa trug wie am Vortag eine Reithose und  staubigeStiefel, diesmal aus dunkelbraunem Leder, und wiederum das schwarze Poloshirt, doch jetzt konnte er die Aufschrift darauf sehen: “Erziehungscamp Lichtenau 2015”. Im Gürtel hing zugriffsbereit eine Reitgerte, und das ganze Auftreten strahlte Routine und Selbstverständlichkeit aus wie bei Menschen, die viel Übung im Umgang mit Tieren haben. Bald darauf standen alle Sklaven nackt vor der Aufseherin, was diese mit einem “So ist das fein !” quittierte. Der Geruch der sich jetzt in dem weiß gekachelten Raum ausbreitete schien sie nicht zu überraschen und sie inspizierte die Sklaven auf das genaueste.


Sorgsam kontrollierte die Aufseherin, dass die Neuzugänge am ganzen Körper rasiert waren, wie es in der Einladung gefordert war. Dabei reagierten die Sklaven recht unterschiedlich, manche geilte es auf und sie stellten ihre Erektion zur Schau, einem war es peinlich und er machte Anstalten seinen Sklavenschwanz zu verdecken. Beides korrigierte Vanessa kommentarlos mit einem kurzen Schlag der Gerte auf die Eier.


Nachdem die Sklaven mit einem scharfen kalten Wasserstrahl sowohl gereinigt als auch erfrischt für den Tag waren, wurden sie einzeln zu einer kurzen medizinischen Untersuchung geführt. Der Sklave 1548 war nackt, er folgte selbstverständlich Lady Vanessa durch einen betonierten Flur in den Untersuchungsraum.

Dabei fiel sein Blick durch eine offen stehende Tür in einen Raum, in dem eine merkwürdige Apparatur stand. Er dachte erst es sei ein Apparat zur Schweinebesamung, aber die Fesseln schienen eindeutig für einen Menschen gemacht. Während er noch darüber nachdachte sah Vanessa seinen Blick und musste schmunzeln.

“1548, du wirst sicher nicht erraten wozu dieser Raum dient.”, sagte sie mit amüsierter Stimme. “Dies ist euer privater Telefon-Raum, wo ihr Eure beiden Anrufe nach Hause machen könnt”. 1548 erkannte nun, dass die Melkmaschine in Wirklichkeit eine Arschfickmaschine war, und vor dem Kopfteil des Fesselbocks ein kleines altes Handy auf einem Hocker lag. Die Maschine war sicher nicht leise in dem betonierten Raum. “Mein lieber Sklave, wenn du glaubst, dass wir hier Ausnahmen für Anfänger machen hast du dich getäuscht. Ich werde viel Freude dabei haben wenn du hier deine Telefonate führst” . Ihm lief es eiskalt den Rücken herunter, hatte er doch bei den versprochenen zwei Telefonaten aus der Einladung an einige Momente der Ruhe und Intimität gedacht, doch der Zusatz “mit Einschränkungen” war nicht umsonst gemacht worden !


1548 sah ganz und gar mit Unbehagen seiner Musterung entgegen; doch diese Verlief ohne große Überraschungen. Vanessa maß Temperatur, Blutdruck, Größen und Längen sowie natürlich das Gewicht, denn dies würde sicher am Sonntag Abend anders ausfallen, wie sie anmerkte. Nachdem dies erledigt war, wurde er nach draußen geleitet und an einem Pfahl befestigt, in dem die Hände seitlich in vorgefertigte Eisenschlingen geführt wurden. Der Jutesack kam wieder über den Kopf und 1548 sah der aufgehenden Sonne und einem anstrengenden Tag der Arbeit und Untwerwerfung entgegen, vor allem aber sehnte er sich nach der Stimme seiner Herrin, die nun bald die Neuzugänge in Augenschein nehmen würde.


Ein "FLEISSIGER" Freitag

 Der Sklave1548 hatte einige Aufträge für seine Herrin zu erledigen.

Leider hatte er sich an diesem Tage etwas viel in den Kalender gelegt, so dass der Tag dann in Latex schwitzend endete, mit aufgescheuerten Knien, und zum Glück und nur mit Korrektur erledigtem Auftrag.

Der Sklave sollte an diesem Tag nämlich einen Käfig bei der seiner Besitzerin mit neuen Rollen versehen, sowie Folie aus dem Baumarkt besorgen. Dazu später mehr.

Er startete den Tag noch mit dem Gefühl, recht gut vorbereitet zu sein – er hatte die richtige Dienstkleidung – Latex – im Auto, sowie den Hunde-Fernerzieher zurecht gelegt, mit dem die Herrin ihm per Fernbedienung Stromschläge geben kann. So startete er zunächst um 6 Uhr 30 zum Büro, wissend, dass er früher als üblich sich entfernen würde. Um 9 Uhr 30 ging es dann schon in den Baumarkt die Folie kaufen; leider die falsche, wie sich später zeigen würde. Dann direkt zu Aldi noch Abdeckungen für Gartenmöbel kaufen, um dann auf dem Aldiparkplatz kurz für fünf Minuten inne zu halten und die Sonnenfinsternis zu betrachten.

Danach zurück im Büro musste er noch kurz eine Ausrede für sein früheres Verschwinden (Home Office) streuen, um dann um 11 Uhr 30 zur Herrin zu fahren. Im Parkhaus folgte dann das Anziehen des Latexshirts, und des Sklavenhalsbandes, darüber nur eine Jacke.

Auch der Elektroschock Bauchgurt war nun angelegt, und der Sklave pünktlich um 12 Uhr 30 bereit, seine Herrin nach 3 Wochen wieder zu sehen.

Als die Herrin den Sklaven dann eintreten ließ, war seine Zuversicht plötzlich ganz klein, zum einen bemängelte die Herrin sofort, dass der Sklave vergessen hatte seinen Latexslip anzulegen, zum anderen war die gekaufte Folie natürlich falsch, es hätte Stretchfolie sein sollen !

So vorgespannt ging der Sklave ans Werk, zunächst auf Knien das Wachs einer vorhergehenden Session auf dem Boden aufzusaugen. Dabei beobachtete die Göttin ihn genau, manchmal ließ sie ihn auch allein und ließ nur über die Stromschläge per Fernbedienung ihre Kontrolle spüren. Der Sklave stand beruflich unter Zeitdruck und war maximal nervös und schwitzt stark, was ihn zusätzlich unsicher machte, angesichts der Herrin.

Der Sklave war jetzt schon sehr nervös, wusste er, dass nach dem Fehlkauf der Folie nun  die Montage der Räder an den Käfig würde klappen müssen, und auch dort hatte er eigentlich zu wenig Werkzeug dabei, wie er bemerkte. Zum Glück ging dies dann noch relativ zügig vonstatten.

Die Herrin war aber alles in allem unzufrieden mit dem Diener, und verabreichte ihm einen Denkzettel mittels Hartgummipeitsche – sehr schmerzhaft und wenig Spuren. Anschließend wurden nun auch mittels der Spitzenabsätze der Herrin dieses mal nicht die Handrücken, sondern die Fußrücken des Sklaven verziert. So, dass er nun die Stempel der Herrin an Händen und Füßen trägt.

Der Sklave hechtete um 13.58 zurück zum Auto, um sich dann von 14.00 bis 14.45 in eine Telefonbesprechung einzuwählen. Dann ging es um 15.00 Uhr zu seinem Waxing Termin, damit er der Herrin einen immer haarloseren Körper präsentieren kann.

Die Peitsche hatte kaum Spuren hinterlassen, so dass keine Fragen kamen, leider hatte der Sklave beim kriechenden Dienst sich die Knie aufgescheuert, die nun leicht anfingen zu wässern. Das Waxing war um 16.30 zu Ende, der Sklave eilte zurück ins Parkhaus, dann in den Baumarkt die Stretchfolie kaufen, war dann um 17.15 wieder im Parkhaus, um die richtige Folie der Herrin incl. eines Cappucions zu bringen.

Er traf eine milde Gebieterin an, die den Sklaven nach einer kurzen Unterhaltung wegen eines Gastes verabschiedete. Zum Abschied durfte der Sklave sogar einen Handkuss geben, den er ungeschickterweise nicht nur andeutete !.

Nun war der Sklave – immer noch mit Halsband und in Latex unter der Winterjacke wieder am Auto, fuhr in ein anderes Parkhaus um dort in einer Shopping Galerie bestelltes chinesisches Essen für abends zu kaufen – Es war mittlerweile recht warm geworden, so dass er nassgeschwitzt beim Chinesen wartete. Nun ging es mit dem Auto zunächst zur Müllkippe, wo er im Auftrag der Herrin noch Müll entsorgte, und dann in den anderen Baumarkt von morgens, um die Folie umzutauschen. Es war bereits 18.30 Uhr, um 19 Uhr wusch er die Latexsachen, verstaute alles soweit und war dann um 19 Uhr 15 erschöpft, aber halbwegs zufrieden wieder zu Hause.

Im Nachhinein ärgert er sich über den Stress für die Herrin durch den Fehlkauf, andererseits kann er glücklich sein, dass die Herrin ihn den Fehler korrigieren ließ !!


Das Bootcamp - Teil 2

Check-IN

Der Transporter war in der Abenddämmerung durch ein kleines Waldstück auf eine umzäunte Lichtung gefahren wo ein großes Hofgut auf die Sklaven wartete, vor dessen Tor der Mercedes zum stehen kam. Die Tür wurde durch die Fahrerin aufgezogen und die Anschnallgurte gelöst. Die Skibrille des Sklaven1548 war ein wenig verrutscht. so dass er die Person kurz von hinten sah, die die Sklaven eingesammelt hatte. Blond, in Reithose und schwarzem Poloshirt, Haare nach hinten zusammen gebunden, sehr schlank und sicher einen Kopf kleiner als jeder Sklave in ihrer Fracht.


1548 musterte kurz seine Mitreisenden – zwei schienen jünger zu sein, vielleicht Anfang zwanzig, zwei in seiner Alter und einer vielleicht Ende vierzig. Einer der jüngeren war sichtlich beleibter – er fragte sich ob das ein Grund für dessen Teilnahme war ? Was die sechs unterschied, war die Reaktion auf die bizarre Situation. Manche schienen das Schwitzen und die Ungewissheit nicht zu ertragen und wanden sich, Erleichterung suchend, im glitschigen Gummianzug, dessen Reißverschluss sie selber gemäß der Anweisungen in der Begrüßungsmail mit einem kleinen Schloss verschlossen hatten. Andere schmatzen in ihre Knebel und waren sonst ruhig, und bei einem sah man wie er unauffällig seine Erektion am Gummi rieb, denn offenbar konnte selbst der speicheltriefende Schwamm im Mund der gegen die trockene Zunge presste, seiner Geilheit keinen Abbruch tun. Die Ohrstopfen wurden entfernt. “Alle aussteigen – Gesicht zum Wagen aufstellen ! Ihr seid aneinandergekettet – gebt acht . ” sagte sie ruhig, aber unmissverständlich.


Die sechs bizarren Gestalten stiegen umständlich aus dem Wagen aus, und standen dann nach einigem Hin und Her in einer Reihe vor dem Fahrzeug. ” Ich bin Aufseherin Vanessa – zum Anfang das wichtigste – wir machen jetzt einen kurzen Check-In, richtig untersucht und eingekleidet werdet ihr später. Ihr macht was ich sage, ihr seid bis Sonntag Nacht immer in Ketten und wehrlos und sprecht erstmal kein Wort. Ich gebe euch gleich zu saufen, ich denke es war euch nicht zu kalt auf der Fahrt ?” 1548 musste bei diesem Scherz schlucken, hatte er doch genau neben der voll aufgedrehten Heizung gesessen. “Wer pinkeln muss lässt einfach ins Gummi laufen, falls noch nicht auf der Fahrt geschehen, keine Sorge wir recyclen hier fachgerecht.” Der zweite Satzteil gab ihm Rätsel auf, doch das Grunzen und erleichterte Stöhnen zu seiner rechten und linken zeigten ihm, dass seine Reisegenossen nun schamlos ins eigene Gummi pissten. Lady Vanessa unterbrach sein Grübeln als sie hinter ihn trat, die Skibrille abnahm und den Schwammknebel löste. 1548 sah nur die weiße Farbe der Fahrzeugwand im Kunstlicht, das von hinten auf die Gruppe schien. Aufseherin Vanessa hielt ihm nun einen Jutesack vor das Gesicht. “Den ziehe ich dir nun über den Kopf – ich denke du hast für heute genug gesehen von deiner Reise – mein lieber Anfänger”. Offensichtlich war seine Schummelei mit der Brille entdeckt worden ! Und Vanessa hatte keinen humorvollen Ton angeschlagen – sachlich kühl war ihre Ausdrucksweise. Der Sack wurde ihm schnell übergezogen und mit einem Strick am Hals festgezurrt. Bis auf ein grobes Loch im Mundbereich umgab er seinen Kopf vollkommen.


1548 hasste das Teil von der ersten Sekunde. Er sah nur noch Umrisse, hörte nur noch dumpf. Doch am schlimmsten war der Umstand, dass man einfach alte Jutesäcke für Pflanzen genommen hatte, halb vergammelt und dreckig und diese nun über die aufgereihten Sklavenschädel zog. Der Geruch erniedrigte mit jeder Sekunde und in 1548 schlich das ungute Gefühl hoch, dass seine Herrin mit ihrer Warnung recht gehabt haben könnte. “Ich führe euch nun zur Tränke, da könnt ihr saufen.” Kündigte die Aufseherin an, nachdem alle sechs wie Häftlinge ausgestattet waren. In einer Reihe, führte sie die bizarre Gruppe circa hundert Meter zu einer Wasserpumpe. Der vordere Sklave hatte ein Halsband um, an dessen Leine Vanessa die Richtung vorgab. Obwohl sie sicher einen Kopf kleiner war, als jeder Ihrer Schützlinge führte sie diese routiniert und ohne jede Unsicherheit. Die Männer in Fußketten und Handschellen und schweren Overalls hatten ohnehin keine andere Möglichkeit als zu folgen. Nach der 30 Grad Hitze des Tages war es jetzt in der Eifel kalt geworden, so dass der feuchte Sack dem Kopf von 1548 nass und muffig anlag. Dumpf hörte er die Worte der Aufseherin: “Ihr sauft jetzt, dann kommt ihr in Eure Boxen – heute Nacht dürft ihr noch normal euer Geschäft in den Anzug verrichten. Sprechen ist euch nicht gestattet. Wer hört wie ein anderer gegen diese Regel verstößt und mir das morgen nicht meldet, wird genauso bestraft wie der, der gegen die Regel verstoßen hat. Das gilt grundsätzlich hier im Camp – habt ihr das verstanden? ” . Keine Antwort. “Gut. Schweigen bedeutet: ‘Ja’. In Zukunft antwortet Ihr mit “Ja, Aufseherin”.


1548 hörte nun wie ein Eimer mit Wasser gefüllt wurde, merkte bei dem Geräusch wie sehr er bereits Durst verspürte, und nur einen Moment später der Duft von Parfum vor ihm und eine behandschuhte Hand in seinem Nacken. Vanessa drückte seinen Kopf, samt Sack, in den Eimer. Er war im Schock, schnappte nach Luft vor Scham wie ein Tier getränkt zu werden, bekam aber noch einige Schlucke Wasser hinab. Jetzt war ihm klar warum die Aufseherin hier nur von “Saufen” sprach und die Schlafplätze “Boxen” waren! Mit dem Einrasten der letzten Handschelle im Wald hatte er sich selber vom Möchtegern-Sklaven zum Sklaventier verwandelt – und die Aufseherin sah das ganz genauso. Langsam fing Sklave 1548 an seinen Stolz zu bereuen.


Das Bootcamp – Teil1

Transport

Der Transport erfolgte in einem dieser typischen weißen Kastenwägen mit getönten Scheiben, schnell und unauffällig. Die Farbe des Wagens sehen die sechs Insassen nicht, auch nicht die Wegstrecke.

Ihr Zeitgefühl war lange verloren gegangen.


Von außen betrachtet, durch die stark getönten Scheiben, sah alles fast normal aus. Dabei konnte von Normalität keine Rede sein, selbst wenn von den Fahrgästen jemand den Mund zu dieser Rede öffnen könnte. Denn dies war keine normale Reise. Diese Reise führte in eine bizarre, ungewisse Zeit der Gefangenschaft, der Unterordnung und Erniedrigung in den Händen dreier Herrinnen. Die Bezeichung “Bootcamp” im Titel beschreibt es nur ungenau, denn die sechs “Fahrgäste” dieses Wagens werden weniger Freiheiten haben als Soldaten im Militär.


Sklave1548 war einer von Ihnen, ein männlicher Sklave Mitte dreißig, der von seiner Herrin Lady Patricia in dieses Camp angemeldet wurde. Er hatte keine Ahnung, was ihm bevorsteht und war mittlerweile entschlossen seine furchteinflössenden Spekulationen sein zu lassen und einfach nur die Entscheidung seiner Herrin zu akzeptieren. Ein anderer Sklave hatte vorher aus fadenscheinigen Gründen seine Anmeldung zurückgezogen, und der Sklave1548 hatte sich spontan gemeldet. Lady Patricia hatte dies sofort verworfen weil er noch zu unerfahren und wenig belastbar wäre. Doch 1548 konnte ja nicht auf seine Herrin hören und blieb bei seinem Stolz und der Bitte im Bootcamp teilnehmen zu dürfen. Die Herrin schwenkte plötzlich um, schien gefallen an der Idee zu finden dem Sklaven seinen Stolz zu nehmen und ihm zu zeigen, dass er besser auf die Ratschläge seiner Besitzerin hört.

Nach der Anmeldung wurde er deshalb in eine Keuschheitsschelle gesteckt, sicherlich auch um seine Geilheit aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass er es sich nochmal anders überlegt. In der Email, die er nach der Anmeldung erhielt waren nur wenig Informationen. Der Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag Abend, was er mitzubringen habe und dass es keine Möglichkeiten zum Abbruch geben würde. Telefonieren sei “unter erschwerten Bedingungen” zweimal möglich und nach dem Camp müsse lange Kleidung getragen werden, denn Spuren seien überall möglich.


1548 konnte nicht sehen wer und wie viele Mitreisende neben ihm saßen. Auch konnte er über deren Beweggründe nur spekulieren – ob sie lernen wollten zu dienen, ob sie Disziplin spüren möchten oder das Gefühl, nicht mehr abbrechen zu können auskosteten ? Egal welche Beweggründe sie hatten, so waren sie genauso von der Außenwelt abgeschnitten wie der Sklave Nummer 1548. Über ihren Augen befanden sich große Skibrillen, innen schwarz gefärbt und am Hinterkopf wie bei einer Läuferbrille gesichert. Licht dringt nur vereinzelt an der Seite ein, doch war es mittlerweile später Abend  geworden, so lange dauerte die Fahrt ins Ungewisse schon.


1548 steckte nackt in einer schweren, olivgrünen Gummimontur, eine Art Angleroverall mit Reißverschluss. Die Hände sind gefesselt – auch dies war von außen nicht wirklich sichtbar, denn die Handschellen wurden von den breiten Manschetten des Overalls verdeckt. Tief in seinen Gehörgängen befanden sich Ohrstöpsel, und zusätzlich darüber ein Kopfhörer durch den weißes Rauschen jeden Kontakt zur Außenwelt verhinderte. Es  konnte auch keiner der Fahrgäste ihn ansprechen, denn in ihren Mündern steckte jeweils ein Schwamm, trocken, groß und grob nach hinten gebunden. Von außen betrachtet mag dieses Outfit seltsam erscheinen, jetzt im Hochsommer bei Zweiunddreißig Grad, und die Frage warum die Fahrerin die Heizung auf höchster Stufe gestellt hatte, während der Schweiß den gummierten Fahrgästen in die Gummistiefel läuft, wird sich keiner so leicht erklären können.

Wie sind die Fahrgäste in diesen Wagen geraten ? Die zierliche Fahrerin hat sie sicherlich nicht überwältigt. Das weiß Sklave1548 am besten, denn er hat sich nur wenige Stunden vorher selber in diese Lage versetzt.

Er war am verabredeten Ort zur vereinbarten Zeit gewesen; er fand, wie es beschrieben war, den Karton mit den Utensilien und genaue Anweisungen vor, sowie einen Karton für seine Alltagskleidung, sein Handy und alles, was er sonst noch mit sich brachte. Er ahnte, dass er bereits unter Beobachtung stand, zumindest fühlte er es und der Zeitpunkt umzukehren war vorbei. Die Anweisungen versetzten ihn schnell in einen wehrlosen Zustand, raus aus dem Alltag und rein in restriktive Gummikleidung, Handschellen, Stiefel und zum Schluss die Fußketten. Als er die Handschellen um den Baum vor sich schloss, geknebelt, blind und taub – war es dann eindeutig zu spät und der Weg in das Bootcamp vorprogrammiert.


Wer ihn beobachtete, wer nun den Anblick des Sklaven in der morgendlichen beginnenden Hitze genoss – er wusste es nicht. Die Ungewissheit endete wie erwartet mit dem Dröhnen eines Dieselmotors – der Transport konnte beginnen, und 1548 wurde zügig auf seinen Platz geführt, angeschnallt und die Schiebetür zugeworfen. Dies wiederholte sich noch fünf weitere Male, und nun saß er hier – das anfängliche ängstliche Gefühl war mittlerweile einer Mischung aus Vorfreude auf seine Herrin und Geilheit durch die Hilflosigkeit und Bizarrheit der Situation gewichen. 1548 freute sich insgeheim, dass er Leidensgenossen hatte und hoffte wenigstens, dass diese auch ein wenig Muffesausen hätten, denn dies machte sein eigenes mulmiges Gefühl etwas leichter.

Und so presste sich nun sein Sklavenpimmel von innen schleimig gegen das heiße Gummi, der Wagen kam zum stehen und die Schiebetür ging auf.


Das Camp wartet.


Sklave Nr. 1548 berichtet:


Spuren danach (19.02.2015)

by slave1548

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Dies ist der Handrücken, 24 Stunden nach dem letzten Blog - und nur eine halbe Stunde nach der jüngsten Audienz des Sklaven1548 bei seiner Herrin und bei Herrin Steffi. Wie der Leser sieht, gab es auch dieses Mal Spuren. Wobei durch das Blitzlicht die frischen Abdrücke etwas bedrohlicher wirken als in Wirklichkeit, aber diese werden sicher noch einige Tage zu erkennen sein.

Der Sklave hatte heute einen ganzen Tag Urlaub genommen, weil die Göttin ihn frühzeitig einbestellt hatte, damit er zum einen sein Geburtstagsgeschenk abholen konnte (360 Schläge), und, damit er durch die Herrin im Duett mit Herrin Steffi behandelt werden konnte.

Und wie es im Besitz der Herrin üblich ist, bekam er genau dies und noch mehr. Kein einzelner Schlag wurde ausgelassen, und für seine Blog-Faulheit, die die Leser sicher bemerkt haben, bekam noch gleich 200 oben drauf. Weiterhin wurde auch das angedeutete Gewichtstraining an seinen Hoden konsequent durchgeführt - ein Bereich, in dem der Sklave heute nicht die 10 Kilo Disziplin schaffte. Mit einigen Kilo an Gewichten am Hodensack schwebte er dann am Seilzug, Hintern und Schenkel frei für die Schläge der Gebieterinnen zugänglich.

Und er steckte 560 Schläge ein - ordentlich abgezählt.

Insgesamt war der Sklave heute hart im nehmen, für seine Verhältnisse. Die Chefin lobte ihn dafür sogar !! Mit ferngesteuertem Elektroschocker an den Eiern, durfte er den Herrinnen sogar noch Kaffee kaufen gehen, dabei wurde er von seiner Besitzerin dem Anlass gemäß gekleidet - damit ihm auf dem Weg auch nicht kalt würde. Warum der Kunde im Café dann Latexhandschuhe an und eine Kapuze zugeschnürt auf hatte, fragte sich dann wohl die Verkäuferin - das schien zumindest der Blick auszusagen.

Der Tag wurde dadurch gekrönt, dass er den Herrinnen die Füße massieren durfte - beiden gleichzeitig. Auch die Stempelabdrücke im Bild gab es bei dieser Gelegenheit.

Besonders gut fand der Sklave am heutigen Tage, dass er es meistens geschafft hatte nicht wegzuzucken, sogar bei Schlägen auf seine abgebundenen Hoden - nach einer kurzen Ermahnung durch die Herrin stand er die Schlagpakete durch - das war früher nicht immer der Fall.

Und für Ostern und den Frühling hat die Herrin bereits einige Andeutungen gemacht -

Andeutungen im Bereich Latex, Eisen und Holz



Spuren (am 18.02.2015)

by slave1548

Absätze im Fleisch

Das Bild zeigt den Handrücken des Sklaven1548.

Dort eingegraben habden die Absätze der High-Heels seiner Besitzerin Spuren hinterlassen. So auch an der anderen Hand, so auch auf seinem Hintern, dort allerdings die gekonnt eingesetzten Schlaginstrumente die sich tief ins Sklavenfleisch gruben.

Sei es die Hand, sei es der Hintern oder sonst ein Körperteil am Sklavenkörper. Es kann immer Spuren geben, mal mehr, mal weniger. Mal verblassen diese nach Minuten, mal nach Stunden - oder manchmal -  wie an der Hand und am Hintern sichtbar - nach vielen Wochen nicht.

Generell heißt er Spuren willkommen, sind sie doch - wie in dem Bild eine gute Erinnerung an seine Eigentümerin. Jeder Blick auf die Armbanduhr bringt auch die Erinnerung an die Herrin mit sich, die über den am Boden winselnden Sklaven wacht und gemütlich ihr Gewicht auf die Absätze verlagert.

Natürlich muss er Spuren oft auch verbergen, auch dies ist Konzentrationsfördernd und trägt meist zu einer aufrechten Körperhaltung bei.

Aber das spannendste ist - Wie lange werden die Spuren sichtbar sein ? Werden sie überhaupt jemals ganz verblassen ?

Wie sah die Haut am Hintern aus, bevor sie den ersten Schlag erdulden musste ?

Es ergeben sich immer mehr Parallelen zu der Erziehung des Sklaven - Wie lang wird diese anhalten ? Wird er wieder alles verlernen oder wird er für immer geprägt sein ?

Wie war der Sklave vor drei Jahren, bevor alles anfing ?

Dies ist das besondere - und darum hat er auch dieses Bild einmal festhalten müssen - Morgen geht es in das Reich der Herrin - zur Audienz - neue Spuren und neue Erziehung jedesmal anders, tiefer, eindringlicher.