Der Student - Der Einzug / Nach unten / Im Keller

Von sklave 1548

 

Marcel war neu in der großen Stadt. Ein neuer Erstsemester Student, einer von vielen. Auch der Lebensweg, der ihn hier hin geführt hatte, war der Weg als einzelner Teil der Masse. Schule, laue Parties, Lernen, ein paar Jobs, mittelmäßiges Abitur. Als “eingefleischter Single” war er dazu noch etwas schüchtern unterwegs und gab sich den anonymen Verlockungen der Internetpornographie hin. Doch selbst in seinem bescheidenen Sexleben wagte er kaum etwas Neues, vielleicht auch weil er hier und da Abgründe spürte die ihn magisch anzogen.

So gewöhnlich war auch seine Studienfach-Wahl “Wirtschaftsgeographie”, er wusste selber nicht was das sein sollte aber “irgendwas muss man ja studieren”.

 

Behütet war auch seine Ankunft in der Großstadt gewesen.

Ein wenig peinlich war es ihm schon, dass seine Eltern ihn bei der Wohnungssuche begleitet hatten, aber es hatte ihm wenigstens zum Platz in einer äußerst günstigen, gleichzeitig geräumigen WG verholfen. Der Wechsel aus der Klein- in die Großstadt brachte nun etwas Abwechslung in seinen schablonenhaften Alltag. Seine Eltern hatten bei der Wohnungswahl auf Sauberkeit und einen gepflegten Eindruck Wert gelegt, und so näherten sich Mutter, Vater und Sohn einer Spießer-WG wie Marcel sie insgeheim nannte.

 

Die WG-Chefin war bei dem ersten Besuch im Ausland gewesen, aber die beiden anderen Bewohner, Jonas und Mike, beide Anfang zwanzig, hatten einen sehr gepflegten und höflichen Eindruck auf seine Eltern gemacht. Auch die Räumlichkeiten waren geradezu opulent groß und makellos sauber, wobei einige Zimmer nicht genutzt werden konnten weil der  Vermieter dort Sachen lagerte. Diese Türen waren bei der Besichtigung also verschlossen geblieben. Es hatte also alles gestimmt, alles war geregelt und wie immer musste Marcel sich um nichts kümmern. Insgeheim hatte er auf eine wilde WG gehofft, interessante Mitbewohnerinnen, etwas Party. Danach sah es nun nicht aus, trotzdem faszinierte ihn die etwas verdorbene Umgebung der großen Stadt, denn das Haus lag abseits in einem nicht ganz so noblen Stadtteil.

 

Zum Schluss gab es dann noch einen Kuss auf die Backe von der Mutter. “So jetzt beginnt dein neuer Lebensabschnitt”, sagte sie mit feuchten Augen. “Ich hab dich lieb”. Sie standen auf den Treppenstufen zu dem alten, großbürgerlichen Haus in dem seine neue Behausung sein würde. Das Zimmer war bereits etwas möbliert, auch hier musste er sich nicht kümmern, nicht selber aktiv werden. Ohne dass sie klingeln mussten hatte sich die Haustür geöffnet, im Türrahmen stand eine große Frau, die schmunzelnd die Abschiedsszene vor sich beobachtete.

 

“Sie müssen die Meyers sein! Willkommen! Schön, dass ich dich kennen lerne Marcel, ich bin die Linda!” Er wandte seinen Blick von seiner Mutter ab, und sah in das freundlich schmunzelnde Gesicht von Linda, der WG-Chefin. Er hatte noch in der gleichen Sekunde seine Eltern vergessen, denn der Anblick war einfach umwerfend. Schwarze Cargohose, Stiefel, schwerer Ledergürtel, schwarze Bluse, muskulös und groß. Linda hatte Piercings in Nase und Unterlippe, auf dem Kopf trug sie eine schwarze Strickmütze.

Ihm war es sofort peinlich wie er hier wie ein Kleinkind von seinen Eltern abgeknutscht wurde, während diese eindrucksvolle Person auf ihn herabblickte. Alle drei Meyers waren beeinflusst von dieser Präsenz, keiner brachte eine Antwort heraus. Linda war sich ihrer Wirkung auf ihr Umfeld durchaus bewusste, sie kostete diese peinliche Begegnung noch etwas aus, der Schmatzer der Mutter klebte noch auf Marcels Wange, und zufrieden beobachtete sie, wie er sie wie hypnotisiert anblickte.

 

“Kommen Sie doch bitte alle herein, damit ich Ihnen Marcel’s Zimmer zeigen kann”. Herr Meyer hatte beste Aussicht auf Lindas tief aufgeknöpfte Bluse, ihr Blick auf seinen Schritt deutete Anzeichen einer Erregung an. Auch daran hatte sie sich gewöhnt, ihr zuvor freundliches Lächeln nahm etwas Spöttisches an, als sie Marcels Vater mit ihren Augen fixierte. Die Mutter brach dann den Bann, sie hatte beschlossen diese Begegnung einfach zu ignorieren und dann zu verdrängen. “Vielen Dank, Linda aber wir möchten uns nicht aufdrängen und es ist Marcel sicher unangenehm wenn seine Eltern bei seiner Neuvorstellung dabei sind, wir freuen uns aber sehr auf unseren nächsten Besuch wenn er sich etwas eingelebt hat.” Schnell gab es einen weiteren Schmatzer auf die Wange, sein Gesicht färbte sich zusehend rot, so peinlich war es ihm vor Linda wie ein Schulkind behandelt zu werden.

Fast schon zu schnellen Schrittes waren die Meyers die Treppe durch den verwilderten Vorgarten hinunter gestiegen und in ihrem Auto verschwunden. Linda beobachtete genau, wie der Disput sich zwischen beiden entfaltete noch bevor sie ins Auto gestiegen waren. Scheinbar war Frau Meyer die Reaktion ihres Gatten nicht entgangen.

 

Nun war Marcel allein mit Linda. Er stand da in Pullover und Jeans und seinen beiden Koffern. Sie war zehn Zentimeter größer als er und stand zudem zwei Stufen über ihm. “Willst du hier draußen stehen bleiben oder herein kommen?”. Er brachte kaum eine Antwort heraus. Plötzlich spürte er den klebrigen Lippenstiftabdruck seiner Mutter auf der Wange, konnten diesen aber nicht abwischen denn seine Hände hatten die beiden Koffer umklammert, die er nun hereintragen würde.

 

Linda war im siebten Himmel. Herrin Patricias Sklaven hatte eine exzellente Vorauswahl getroffen, so schüchtern, so unschuldig. Es würde sie nicht wundern, wenn ihr neuer “Mitbewohner” noch Jungfrau war. Er war wie eine perfekte weiße Leinwand, auf die sie ihr bizarres Bild malen würde. Die Jungfräulichkeit würde sich bald erledigt haben, allerdings auf andere Weise wie er sich das vielleicht jemals vorstellen würde. Bereits jetzt trug sie unter ihrer Cargohose versteckt einen Strapon, der noch warm von der vorherigen Benutzung war.

Ihre weitere Checkliste war schnell abgehakt: “Unschuldiges Aussehen, süßes Gesicht und Blasmund, Eltern leben weit entfernt am anderen Ende des Landes, schüchterner Charakter, wenig Freunde, sinnloses Studienfach und wenig Hobbies”. Ihre Sklaven hatten bei dem ersten Besuch geschickt Informationen aus ihm herausgeholt, Bilder gemacht und ihr einen vollständigen Bericht erstattet. Lady Patricia würde zufrieden sein, ein weiteres Insekt in ihr Netz zu ziehen und Linda war ihre gelehrige Helferin. Sie freute sich, dieses bizarre Spiel in seine erste Phase zu bringen.

 

“Ich, ich würde gerne hereinkommen, ich ich bin Marcel, entschuldigen Sie ich habe Ihren Namen vergessen” Ungeschickt streckte er ihr die Hand entgegen. Linda reagierte überhaupt nicht. “Du kannst mich natürlich gerne auch siezen, ich bin die Frau Schneider”, sie lachte herzhaft, löste die Frage nach dem Vornamen aber trotzdem nicht auf. “Komm jetzt rein!”. Das Lachen war verschwunden. Es hatte angefangen zu regnen und sein Gepäck war bereits gut angefeuchtet. Jeder Koffer wog gut zwanzig Kilo, ungeschickt wuchtete er beide auf den Fußabtreter in dem hohen Flur. Vor sich sah er die vielen abgehenden Türen, den Parkettboden; zuletzt war er vor einem Monat hier gewesen. Damals war er mehr vertraut mit der Situation, die beiden Studenten hatten ihm sofort alles gezeigt. Manche Türen waren geöffnet gewesen und die Sonne hatte herein geschienen. Jetzt war alles still und er stand allein mit Linda Schneider im Flur und sah auf die geschlossenen Türen.

 

Nur drei Meter zu seiner rechten, hinter der ersten Tür hing Jonas, der adrette  Student der ihm alles gezeigt hatte, in den Seilen. Er steckte in einem schweren restriktiven Gummi-Overall, komplett mit Stiefeln und Fäustlingen, schwebte er gefesselt in der Mitte des Raumes. Sein Atem ging schwer durch den Latexballon der seinen Kopf umschloss. Lady Patricia hatte für ihn ein Dasein als Gummiobjekt geplant, demzufolge steckten in seinen Ohren Kopfhörer die ihm in einer endlosen Schleife einredeten, wie süchtig er nach diesem Material sein würde. Er würde niemals zum Orgasmus kommen ohne in Latex eingesperrt zu sein. Nachdem Linda ihn zurückgelassen hatte, hatte sie ihn Anal zugestöpselt und aufgepumpt, denn sie und ihr Strapon hatten noch einiges vor - in den Abendstunden wenn sie mit Marcel fertig war.

Hätte Marcel genau hingehört, als er dort mit seinen Koffern stand, hätte er das zischende Atmen unter dem Gummiballon durch die seitliche Tür hindurch gehört, denn Jonas musste jeden Atemzug planen während sich die Maske vor seinem Mund aufblähte und zusammenzog, synchronisiert mit den Stromstößen in seinen Nippeln die ihm volle Konzentration abverlangten. Vielleicht hätte Marcel dann Fragen gestellt, vielleicht hätte er sein Schicksal abwenden können. Aber da war er einfach nicht der Typ für. Stattdessen hörte er die schwere Haustür ins Schloss fallen, sah wie Linda einen Eisenriegel vorlegte und mit einem Vorhängeschloss absperrte.

 

Sie sah ihn an. Wieder von oben herab.

“Du tropfst.”

 

Erschreckt bemerkte er, dass er nicht mehr auf der Fußmatte stand, auch seine Koffer bildeten kleine Pfützen. Er ging zu Boden. Griff nach seinem Taschentuch. Fing an zu wischen. Sie musste sich ein Lachen verkneifen. Bevor die Situation zu sehr ins Bizarre abglitt und ihr Opfer vielleicht noch zu denken anfing, löste sie den peinlichen Moment auf. “Ich sehe du willst einen guten Eindruck machen, das ist auf jeden Fall ein super Anfang. Du hast sicher bemerkt, dass wir keine schmuddelige Wohnung haben wollen. Ich gebe dir nachher Putzzeug dann kannst du dies ordentlich erledigen, und dann kennst du auch deine anderen Aufgaben. Aber jetzt zeige ich dir erstmal das Zimmer und stelle dich vor.”

“Oh das ist nett, danke”, war seine Antwort, er versuchte mit seinen Koffern in Händen Schritt zu halten als es zum anderen Ende des Flurs ging, bewunderte Lindas muskulösen Körper und ihre wahnsinnig langen Beine die in Stiefeln endeten. Wenn er sich nicht irrte, war sein Zimmer beim letzten Besuch mehr in der Mitte des Flures gewesen. Linda sah ihn ruhig an, als sie vor der Tür stehen blieben, immer noch von oben herab. Sie strahlte Ruhe und Sicherheit aus, gepaart mit ihrer Statur die durch die Stiefel noch vergrößert wurde.

 

“Ich muss gestehen uns ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Leider ist das Zimmer, das dir gezeigt wurde, damals bereits vergeben gewesen, was meine Skl…, meine Mitbewohner leider nicht wissen konnten.” Sie ließ das erstmal wirken. “Aber ich konnte dir das Gästezimmer frei machen, du wirst es mögen!”. Sie suchte immer noch nach irgendeiner Form von Gegenwehr in dem jungen Kerl der vor ihr stand. Er hätte fragen können warum nicht die Zwischenmiete in dem Gästezimmer stattfand, oder wie es mit einer Mietminderung aussah, stattdessen sah sie: Hoffnung.

 

Er dachte sicher, dass er ein unerwartetes Upgrade bekommen hätte wie bei einem überbuchten Flugzeug. Die Tür ging auf, dahinter war das Aufnahmezimmer. Sie hatten es insgeheim so getauft. Der Raum war schmal, gerade mal zwei Meter breit. Hohe Decke wie überall in der Villa. Weiß geflieste Wände, Betonboden im Gegensatz zum Parkett des Flures. Die Privatklinik die sich einst hier befunden hatte, hatte den Raum zur Abgabe von Urinproben verwendet, sogar die Durchreiche in der Wand war noch zu erkennen. Linda mochte diese Ironie. An der Seite ein schmales hohes Bett mit Metallrahmen, darunter eine hölzerne schwarze Truhe. Am anderen Ende des Raumes war ein hohes Fenster, wunderschöner Blick auf den alten Garten und das Flusstal an dem die Stadt lagt. Davor befand sich ein kleiner, geschwungener Schreibtisch mit einer geschmackvollen Stehlampe. An der Decke: eine nackte Neonröhre und – eine Kamera!

 

Linda wartete gar keine Widerworte ab. “Du musst leider das Gemeinschaftsbad im Flur benutzten. Ich denke für den Anfang wirst du die Lernumgebung hier zu schätzen wissen bevor du in dein richtiges Zimmer ziehen kannst, zum Glück konnte ich das Gästezimmer noch für dich frei bekommen”.  Marcel spürte, dass er jetzt langsam die Initiative ergreifen musste. Dies wurde schließlich von ihm erwartet. Er war hier ja in “seinem” Zimmer und musste auch mal einen Standpunkt machen. “Das ist nett von dir und für den Anfang brauche ich ja erstmal ein Dach über den Kopf, und das Zimmer ist wirklich nett, aber was soll die Kamera? iIch komme mir so beobachtet vor”. Er schaute sich nochmal das Teil genau an, sah das LAN Kabel das säuberlich in der Wand verschwand, die kleine grüne LED vor der guten Linse. “Das ist eine Attrappe, der Vormieter war etwas paranoid und hat die mal aufgehängt. Ich hoffe es stört dich nicht zu sehr, weil wir zur Zeit keine Leiter haben um sie abzumontieren”.

Er fühlte sich wieder unterlegen und übertölpelt, denn alles, wirklich alles, an dieser Kamera sagte “Profi-Equipment” und nicht “Attrappe”. Aber war Linda wirklich eine Person bei der Widerspruch angesagt war ?.

 

“So ich lasse dich jetzt erstmal auspacken. Die Truhe hier dient dir gleichzeitig als Kleiderschrank.” Sie zeigte auf die große Seekiste unter seinem neuen Bett. Ich hoffe du machst es dir trotz der kalten Fliesen etwas wohnlich. Ich hole dich nachher ab und stelle dich den anderen vor, und dann zeige ich dir auch welche Zimmer du betreten darfst.”

Linda sah in sein verdutztes Gesicht. “Ich meine natürlich ‘benutzen darfst’.  Dennoch kannst du dir schon einmal merken, es wird in unserer Wohngemeinschaft immer angeklopft, das ist einfach eine Sache der Höflichkeit, auch bei den Gemeinschaftsräumen. Hast du noch Fragen? Nein? OK wir sehen uns”.

 

Sie drehte sich noch im Satz um und die Zimmertür fiel ins Schloss. Er hätte noch gern den Ausblick genossen, doch die Sonne war untergegangen und die Fensteröffnung blickte ihn schwarz und starr an. Der Raum war blendend weiß im viel zu hellen Licht der Neonröhre. Einen Lichtschalter fand er nicht, er konnte Linda auch nicht danach fragen, hatte sie doch keine Antwort abgewartet und war in eines der anderen Zimmer verschwunden. Er sah sich um. Der Raum enthielt genau fünf Gegenstände: Das Bett, die Truhe, die Stehlampe, Stuhl und Tisch. Bevor die klaustrophobische Enge im Raum ihn zu sehr erdrückte, beschloss Marcel aktiv zu werden und Lindas Ratschlag zu befolgen. Er öffnete seine beiden Koffer, nachdem er diese durch den schmalen Spalt zwischen Bett und Wand hindurchbugsiert hatte, zerrte die Truhe unter dem Bett heraus und öffnete sie. Sein “Schrank” war etwa zwei Meter lang und einen halben Meter breit und tief. Er war leer außer einer Menge …. Schnallen ? die sich am Boden befanden. Weiße Baumwollgurte. Erinnerungen schossen in sein Gedächtnis. Erinnerungen an eine seiner entspannten Stunden vor dem PC, als er am Rande seiner Sexfilmchen Werbung für bizarre Spielarten gesehen hatte. Er dachte an Ketten und Fesseln.

 

Marcel musste über seine eigenen versauten Gedanken lachen. Zu gut hatte er noch seine Unterhaltung mit Jonas und Mike in Erinnerung. Größere Langweiler konnte es kaum geben. Auf dem Tisch hatten sogar religiöse Schriften gelegen. Woher sie wohl diese Truhe aufgetrieben hatten? Er musste schmunzeln wenn er überlegte wozu die Kiste wohl einmal gedient haben mochte.

 

So ignorierte er die Warnsignale. Er begann seine Habseligkeiten säuberlich zu verstauen. Legte seine wenigen Bücher und eine Zeitung und Schreibmaterial auf den Tisch. Er setzte sich und sah hinauf die Kamera-Attrappe.

 

Sein Studentenleben hatte endlich begonnen...

------------------------------------------------------------------

Teil 2 - Nach unten

Von sklave 1548

 

Die erste Woche in der neuen Umgebung verlief anders als Marcel es sich gewünscht hatte. Vor dem Umzug hatte er gehofft in der Großstadt Abwechslung zu finden, neue Begegnungen und Erfahrungen zu machen, und natürlich auch neue Freunde zu finden. So gut, wie die Besichtigung in der WG gewesen war, so unsicher fühlte er sich jetzt nach dem Einzug. Linda hatte ihm bereits die beiden anderen Mitbewohnerinnen vorgestellt, Heike und Sandy, doch diese behandelten ihn wie Luft.

 

Die beiden hätten Schwestern sein können, in etwa gleich groß, an die 1,80, schwarze kurze Haare, blaue Augen, schlank. Marcel stellte fest, dass er mit seinen 1,70 der kleinste Mitbewohner war, und auch in der Begegnung mit den drei Damen fühlte er sich mehr und mehr unterlegen. Zum einen war da die Regel mit dem Anklopfen. Er hielt sich daran, und hatte sich schon daran gewöhnt, dass alle Türen in dem düsteren Mittelgang geschlossen waren wenn jemand im Raum war. Mehr als einmal hatte Heike ihn minutenlang warten lassen bis er endlich die Küche betreten durfte. Doch er hatte sich nicht getraut etwas zu sagen.

 

Ihm war nicht einmal gezeigt worden wo alle drei Bewohnerinnen residierten. Er musste das Wort “residieren” verwenden, denn WG-Chefin Linda hatte ihm einmal ihr Zimmer gezeigt, und dieses war mehr als opulent. Von dem Betonboden in seiner Kammer war nichts zu sehen. Feinstes Parkett, edle Möbel, ein riesiges Bett. “Woher nimmt sie nur das Geld dafür?” hatte er sich gedacht. Er traute sich aber nicht zu fragen, wann sein eigentliches Zimmer denn frei werden würde. Marcel wollte Linda nicht jetzt verärgern, spürte er doch etwas Zuneigung zu ihr und vielleicht auch von ihr, trotz ihres martialischen und bestimmenden Auftretens.

 

Linda war auch diejenige, die ihn etwas vor dem fast schon herablassenden Verhalten von Heike und Sandy schützte. Schon bei der ersten Vorstellung in der Gemeinschaftsküche war seitens Sandy leise, aber doch hörbar, das Wort “Freak” gefallen, als er stammelnd vor ihnen stand und seine kaum vorhandenen und nicht sehr interessanten Hobbies aufgezählt hatte. Oft kicherten sie hinter seinem Rücken, und genauso oft passierten ihm in ihrer Anwesenheit Missgeschicke. Mal fiel ein Teller zu Boden, mal betrat er mit schmutzigem Hemd den Raum. Jedesmal hatte Linda ein gutes Wort für ihn eingelegt, ihn sogar in die Gespräche mit eingebunden.

 

Genau eine Woche nachdem er nun offiziell in der Villa wohnte, eskalierte jedoch die Situation. Heike hatte ihn wieder einmal warten lassen. Ganze zehn Minuten harrte er vor der Küchentür aus, während er sie mit ihrem Freund telefonieren hörte. Schließlich platzte ihm der Kragen, wütend riss er die Tür auf und platzte mitten in das Telefongespräch hinein und wollte gerade wutschnaubend das Wort erheben. Doch sein Aufbegehren endete wie der Gang auf zu dünnem Eis im Winter.

 

Heike war kälter als Eis.

 

Sie saß auf dem Gemeinschafts-Sofa, in einem ihrer edlen Outfits; ein schwarzes Latexkleid und lila High-Heels. Er war sofort beeindruckt von ihr.

Oft hatte er heimlich ihren luxuriösen, vollbusigen Körper bewundert, einmal sogar bei dem Gedanken an Sandy und Heike onaniert, immer in der Hoffnung, dass die Kamera in seinem Zimmer wirklich eine Attrappe war. So sehr er die beiden fürchtete, so sehr gingen sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch nun überwog die Furcht. Er war so schnell in die Küche gestürmt, dass Heike keine Zeit gehabt hatte zu reagieren, ihre Hand war immer noch unter ihren Rock geschoben, wo sie sich gerade beim Gespräch mit ihrem Freund selber stimuliert hatte.

Ihr Blick war wie ein Skalpell. Marcel sah die Zornesröte.

“Du Schatz, ich muss mal gerade Schluss machen, ich hab unseren neuen WG-Perversen beim Spannen erwischt. Was? Ja! Er hat sogar noch den Hosenstall auf”.

Heike legte das Handy auf den Tisch und stand langsam auf. Marcel war wie festgenagelt, den Blick entsetzt nach unten auf seinen weit offenen Reißverschluss gerichtet. Er brachte keinerlei Worte heraus, von dem Übermut, der ihn hier herein geritten hatte, war nichts mehr vorhanden.

“Du hast mich sicher gut verstanden. Ich warte, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen ?”, zischte sie ihn an, und stand jetzt nur eine Armlänge vor ihm.

“Ich, ich… ich hab nicht gespannt”.

Sie schüttelte den Kopf… “Noch nicht einmal eine Entschuldigung. Ich hatte gleich ein schlechtes Gefühl bei dir.”

In diesem Moment hatte Linda den Raum betreten, sie hatte im Nebenzimmer gelesen und war durch Heikes Worte neugierig geworden. Zufrieden sah sie die Situation vor sich, wie ihre dominante Gespielin die Situation schamlos ausnutzte und ihr Menschenopfer vor sich nur mit Worten an die Wand nagelte.

 

“Was ist denn hier los?” fragte sie neugierig und auch scheinheilig. Sie sah sich den Studenten genau an wie er da wie ein Häufchen Elend stand, in seiner billigen Jeans und dem schlabberigen Pullover. Linda war ebenfalls in einem anderen Standard unterwegs, trug sie doch eine dunkelviolette Lackleggings, Sneakers und eine schwarze Seidenbluse. Sie mochte bereits dieses optische Missverhältnis zwischen sich und dem Sklaven in spé.

“Dein Hosenstall steht auf!”, sagte Linda trocken.

Sie freute sich wie er den Blick hoffnungsvoll auf sie legte, hatte sie ihn doch bisher immer verteidigt und sie kannte den psychologischen Effekt seiner Zuneigung. Hastig hatte er die Hände im Schritt, suchte nach dem Reißverschluss, gleichzeitig machte Heike ein Foto.

 

“Für meinen Freund, damit er sieht was für ein Perverser das ist.”, kicherte sie.

Linda sah die Gelegenheit. “Heike bitte lösche das, ich glaube hier liegt nur ein Missverständnis vor.” Sie hörten beide das hoffnungsvolle Aufatmen. Und schon nach wenigen Minuten war die Sache geklärt.

Heike hatte ihn nicht aus Böswilligkeit so lange warten lassen, vielmehr hatte sie ein Gehörproblem und sie hatten versäumt ihn darauf hinzuweisen. Linda hatte den dreien sogar einen Tee gekocht, und nun saßen sie zu dritt auf der Couch und lachten über die Sache.

 

Auf einmal sah Heike ihn an. “Ich erwarte schon noch eine Entschuldigung.”

Stille. Wieder hörte er nur seinen Herzschlag. “Ich, ich bitte um Verzeihung.”, war das beste was ihm einfiel. “Für was ?” fragte er sich in Gedanken. Wieder kam Wut in ihm auf, aber auch das Gefühl der Unterlegenheit. Wieder dachte er an seine versauten Träume in denen Heike ihn wie einen Diener behandelte

“Ist das nicht ein bisschen wenig.”, schoss sie die Frage wie einen Dolch hinterher.

Wieder nutzte Linda die Lage geschickt aus.

“Heike, ich denke wir müssen diese Sache ein für alle Mal klären. Bitte verzeih mir wenn ich hier die salomonische WG-Chefin gebe, aber ich kann das Missgeschick das passiert ist durchaus verstehen. Unser Neuling hier ist einfach ein ungeschickter Tollpatsch.”, sie sah genau wie seine Mimik ihren Worten folge leistete, “andererseits hat er deine körperliche Behinderung ignoriert und dich mitten im Gespräch gestört, solches Verhalten möchte ich auch nicht in unserer Gemeinschaft dulden.”

 

Marcel war erfreut, er wollte die Sache endlich klären und würde jeden Vorschlag Lindas akzeptieren. Linda wusste dies ebenfalls, und sah ihre Chance gekommen, nun stand sie von der Couch auf und öffnete eine alte Truhe in der Ecke des Nebenzimmers. Heraus kam sie mit einer großen schwarzen Plastiktüte.

“Ich sehe Heike lacht schon, sie kennt das Prozedere. Hier mein Vorschlag.” , Linda räusperte sich.

“Marcel – wie du weißt machen alle Erstsemester weltweit gewisse Mutproben und Prüfungen durch. Bei uns in der WG ist das nicht anders. Was hältst du davon wenn du deine Mutprobe heute schon machst? Normalerweise wärst du erst in vier Wochen bei der WG-Party an der Reihe. ”

Heike musste sich ein Kichern verkneifen, so sehr amüsierte sie wie Linda ihr Spielchen einleitete. Nie hatte sie so viele Lügen in einem Satz gehört. Nichts davon stimmte. Alles was hier lief war Linda’s Versuch den Neuling in die Zwangsjacke zu reden. Dazu nutzte sie ihre gespielte Zuneigung schamlos aus.

 "Oh, Mutprobe klingt spannend, ja klar, warum nicht”.

“Bist du dir sicher ?”.

“Ja klar bin ich mir sicher, was soll ich tun”.

“Ich meine das Ernst, denn wenn du versagst hast du auch bei mir verschissen und du kannst dir bald eine neue Behausung suchen”.

Er nickte nur noch, denn jetzt war Lindas Blick genauso eisig wie der von Heike.

“Was… was soll ich tun?”.

 

Linda zog die Stoffzwangsjacke aus der Plastiktüte. Original Nervenheilanstalt, schweres weißes Leinen, gute hellbraune Ledergurte.

“Wie du weißt, ist diese Villa bereits anderweitig genutzt worden. Düstere Zeiten. Eine Medizinanstalt, in der Menschen eingesperrt wurden wegen geistiger Krankheiten. Weggesperrt, manchmal für immer…” Linda beschrieb die Situation so eindringlich, dass ihm fröstelte. Der Anblick dieser furchtbaren Jacke machte ihm Angst. Sie sah so … getragen aus.

“Kannst du dir denken was jetzt kommt?”.

“Ich… ich soll da rein?”.

 

Linda nickte, “Ja, du sollst deine Arme da rein stecken. Jeder Bewohner macht die Mutprobe für eine Stunde. Jeder muss in den Keller und einmal spüren wie die unglücklichen Bewohner hier gehaust haben. Diese Jacke ist bei dem Umbau gefunden worden, hier waren echte Patienten drin. Und als Entschuldigung wirst du länger als eine Stunde darin sein. Heike, was hältst du für angebracht?”.

Heike ließ sich Zeit mit der Antwort, sie wollte nichts Unrealistisches sagen und damit alles versauen.

“Hm. Wie wäre es mit einem Tag!”.

Stille.

“Na, wie wäre das, schaffst du das ?”. Es war klar, dass Marcel jetzt keinen Rückzieher mehr machen konnte. “Keine Angst, sie trägt sich angenehm, viele sagen, dass es sogar ganz entspannend ist.”

 

“OK, ich mach’s” , dabei lachte er doof.

 

Linda war jetzt bereits nass vor Geilheit, sie ärgerte sich, dass sie ihren Vibi vergessen hatte. Kameras zeichneten das Gespräch auf, Herrin Patricia würde sich freuen zu sehen, wie ihr Opfer zum ersten Mal in das unerbittliche Leinen geschnallt werden würde. Sie selber bevorzugte hier Latex, doch diese Jacke sollte so realistisch wie möglich sein, um den Schein zu waren.

 

Heike und Linda standen beide auf, Heike konnte vor Lust kaum gerade gehen, zusehr genoss sie diesen Moment. Beide hielten sie die Jacke offen, bedrohlich und doch einladend, damit er seine Arme hereinsteckte. “Du weißt wie es geht ?”, sagte Heike. Immer näher kam er seinem Schicksal streckte die Arme aus. das nächste Kommando: “Pulli aus”.

 

Nur noch knappe Kommandos seitens Heike. Sie wussten, dass er soweit war, jetzt war kein Bedarf mehr an langen Worten. Schließlich glitten seine Arme hineinen in den festen Stoff. Irritiert spürte er, wie flüssig die beiden Ladies zu Werke gingen, als ob sie dies öfter täten. In Sekundenschnelle waren RV und Rückenschnallen geschlossen, verschwanden die Arme in der Schlaufe vor der Brust, und zurrte Heike diese fest, sehr fest um seinen Körper.

Dann kam, der obligatorische Satz: “Versuch dich mal zu befreien”.

Die Ladies sahen sich dieses Vergnügen an, den Gesichtsausdruck wenn das Opfer merkt, dass es keine Chance mehr hat.

 

Heike sagte höhnisch: “Und der Schrittgurt ist noch nicht mal angelegt. Komm versuch es weiter”.  Immer mehr stachelten sie ihn an, genossen wie er sich selbst erschöpfte.

 

Fest spürte er einmal Linda’s Hand im Nacken. “Du weißt schon, dass du noch in den Keller musst? Da machen wir dann auch die Sache mit dem Schrittgurt, du weißt schon, nackig und so. Mitkommen”.

 

Hinaus ging es in den Gang. In eine Tür, die er noch nie offen gesehen hatte. Zu seiner Verwunderung benutzte Heike eine Fernbedienung um diese aufzusperren. Dahinter war keine Treppe sondern nur ein kleiner Raum. Irritiert sah er sich um.

Linda lächelte wieder freundlich, lieb sogar. Sie schaffte es immer , ihm ihre Herzlichkeit zu zeigen. “Komm du Angsthase, deine Mutprobe fängt doch gerade erst an. Rein mit dir in den Keller”. Wieder hatte er keine Antwort bekommen, suchte er doch die nicht vorhandene Treppe. Dennoch machte er den Schritt nach vorne. Heike und Linda ließen ihn allein. Die Tür fiel ins Schloss und der kleine Aufzug setzte sich in Bewegung.

 

Nach unten.

-----------------------------------------------------------------------------

Teil 3 - Im Keller

Von sklave 1548

 

Die Tür fiel langsam ins Schloss und mit ihr kam die Finsternis. Mit einem metallischen Geräusch hörte er die Verriegelung einrasten, sofort wurde er in totale Dunkelheit getaucht. Die  Fahrstuhl-Kabine war schmal und niedrig, er stieß sich gerade so nicht den Kopf, wie er dastand, instiktiv immer noch mit der Zwangsjacke kämpfend. Mal mit Verrenkungen und mit Kraft, mal tastete er mit den Fingerspitzen nach irgendeinem Fluchtweg. Doch es gab keine Chance.

 

Mit dem Schließen der Tür waren auch alle Geräusche verstummt. Die Unterhaltung mit Linda und Heike abgerissen. Wie sie ihn hier herein geführt hatten, überredet hatten, all das war nur Sekunden her, lag aber jetzt auf der anderen Seite dieser Stahltür, dort wo es Licht und Freiheit gab. Die Mutprobe, ihn in die Zwangsjacke zu stecken war spannend gewesen; es hatte ihn sogar magisch angezogen sich von den beiden Mädels fesseln zu lassen. Die reale Enge und Dunkelheit war eine ganz andere, unbarmherzige Erfahrung. Er wollte rufen, Linda um Abbruch bitten, aber wie ein Knebel legte sich die Gewissheit auf seine Zunge, dass die beiden mit Sicherheit nicht von dieser “Mutprobe” zurückweichen würden.

 

Bei diesem Gedanken spürte er eine leichte Bewegung, die Kabine glitt nach unten, wenige Sekunden nur, dann kam sie in Finsternis und Stille zum stehen. Der gefesselte Student versuchte mit der Schulter die Tür aufzustoßen, doch er war nach wie vor in die kleine Kabine eingesperrt. Die Finsternis und Geräuschlosigkeit, gepaart mit der Fesselung wurde immer erdrückender.

 

“Heike, Linda! Ihr könnte jetzt aufhören, ich habe meine Lektion gelernt!”, in normalem Ton, bloß keine Panik erkennen lassend, sagte er dies in die Dunkelheit. Das metallische Echo in dem Fahrstuhl war die einzige Antwort. 24 Stunden, das wusste er selber, einen ganzen Tag hatte er eingewilligt in der Fesselung zu sein. Nur von Dunkelhaft hatten sie nichts erwähnt. Er hatte ein Recht auf Freiheit!

 

Das Zeitgefühl ging als erstes verloren. Immer wieder und wieder rief er in die Dunkelheit, bis er irgendwann sich nach irgendeiner Beachtung, irgendeinem Zeichen sehnte, dass er jemals wieder aus diesem Gefängnis herauskommen würde. Warum hatte er nur die Warnungen missachtet? Oft hatte er sich schon Gedanken gemacht über dieses alte Gebäude, Lindas Andeutungen ließen ihn vermuten, dass es  noch verborgene Bereiche geben musste. Nur wenige der Zimmer hatte er betreten und die Villa schien noch viel größer zu sein als es von der Vorderseite aus den Anschein hatte.

 

Ein metallisches Geräusch riss ihn aus den  Gedanken, gerade als die drohende Panik sich langsam einen Weg zu ihm bahnte. Sofort warf er sich gegen die rettende Tür, die nach außen aufging, nur um ihn in einen ebenso dunklen Raum dahinter zu entlassen. Schnell verließ er die Enge dieses Fahrstuhls.

 

Vor sich sah der Student nun endlich ein wenig Licht, einen tiefroten Schimmer nur, so wenig, dass er erst an Einbildung glaubte.

 

Er suchte Halt, spürte er mit der linken Schulter eine Wand. Vorsichtig taste er sich Schritt für Schritt den Gang entlang, immer näher kam er dem Lichtschimmer. Er sah ganz am Ende des langen Ganges, dass das Licht aus der Türöffnung eines weiteren Kellerraumes kam. Er wollte nur noch der Dunkelheit entkommen. Er erreichte den Türrahmen, und in der Tat war an der Decke eine einzelne rote Glühbirne, die ein derart schwaches Licht in einen schwarz angestrichenen, kleinen Raum abgab, dass er Mühe hatte seine eigenen Füße zu erkennen.

 

Die Kammer war würfelförmig und sicher vier mal vier Meter groß. Ein einziges Möbelstück befand sich darin, eine einfache flache Untersuchungsliege, mit einer gepolsterten schwarzen Plastikauflage.

 

“Einfach nur schlafen, dann gehen die 24 Stunden schon vorbei”, mit diesem Gedanken, seinem Plan, setzte er sich auf die Kante der Liege, immer wieder reflexartig gegen die Zwangsjacke ankämpfend.  Seine Situation war so bizarr, dass er immer mehr an einen langen Traum glaube. Wenig später streckte er sich aus, und glitt langsam in einen wohltuenden Schlaf.

 

Marcel schlug die Augen auf. Er war nicht mehr allein. Zu seiner linken stand eine Gestalt in einem weißen Kittel, der ganz in den roten Schein der Deckenlampe getaucht war. Er lag regungslos auf dem Bauch und spürte jetzt wie gerade etwas über seinen Rücken geschlungen wurde. Ein Gurt wurde festgezogen und hatte ihn geweckt. Dann wurden seine Füße festgebunden. Schnelle, routinierte und harte Bewegungen – eine Schere glitt kalt sein Bein hinauf, schnitt die Hose entzwei, genauso den Slip und Socken. Die Schrittgurte der Zwangsjacke wurden festgezurrt, es folgten mehr Gurte um Fußgelenke, Oberschenkel, Knie. Der Gurt über den Rücken wurde wieder gelöst. Die Person im Arztkittel beugte sich zu ihm herab. Er sah in die Augen von Linda, doch Linda hatte sich verändert. Den weißen Kittel streng geschlossen, das Gesicht hinter einer Operationsmaske. Die Freundlichkeit war verschwunden, lediglich ein prüfender, professioneller, geradezu neugieriger Blick war geblieben. Nun betrat auch Heike den Raum, gleichermaßen gekleidet.

 

Beide nickten sich nur wortlos zu, prüften sorgfältig ihre Vorbereitungen. Der ehemalige Mitbewohner wachte nun mehr und mehr aus der Benommenheit auf, wollte protestieren, doch aus seinem Mund kam nur ein Stammeln. Kommentarlos wurde ein Mundspreizer appliziert und festgegurtet.

 

Als alles vorbereitet war, sah er wie die beiden sich stumm zunickten. Linda löste einen Hebel, und die Untersuchungsliege klappte ab der Hüfte nach unten  weg. Tief nach unten baumelte der Sklave nun, Kopf voran, tief in eine Metall-Wanne, die er vorher sträflich missachtet hatte. Darin befand sich Wasser, dessen Wasserstand rapide anstieg.

 

Jetzt löste sich endlich seine Zunge, die Folterkammer wurde von seinen geknebelten Hilferufen erfüllt. Und nun das erste kühle Kommando von Linda. “Spar dir die Luft. Du wirst sie brauchen.” Als das Wasser Mund und Nase bedeckte, hörte er das Quietschen des Wasserhahns und der Wasserspiegel stieg nicht mehr. Mit etwas Mühe konnte er durch Anspannen der Bauchmuskeln den Kopf hochheben und sich genug Luft verschaffen. Mit aller Kraft testete der Student die Beingurte.  Doch diese Folterliege war genau zu diesem einen Zweck gebaut. 

 

Heike und Linda entfernten sich nun aus dem Blickfeld. Dieser Raum hatte noch nie darin versagt einen Sklaven zu brechen. Bereits nach fünf Minuten konnte dieser Delinquent die Körperspannung nicht mehr halten und entlastete sich, was ihn unweigerlich unter Wasser führte. Als die Luft zur Neige ging, lupfte er sich gerade so wieder über Wasser. Jedesmals um neue Millimeter kämpfend. Ein ständiges Auf und Ab wie ein trinkender Vogel an der Wasserstelle.

 

Die Hilferufe und Bettelei um Gnade waren bereits nach acht Minuten zu anstrengend. Heike hatte bei dem Anblick ihre Hand unter den Kittel und in die Lackhose ihrer Freundin geschoben, sich gegenseitig stimulierend genossen sie das Leiden vor sich in dem teuflischen roten Raum, während in Lindas Hand eine Stoppuhr tickte. Aufmerksam notierte sie die Zeiten, die der Student durchhielt.

 

Als die Erschöpfung nach dreißig Minuten total war, war das Spiel noch lange nicht am Ende. In den Halsgurt der Zwangsjacke wurde von hinten ein Seil eingehakt, dass über eine Rolle an der Decke in einen kleinen Eimer lief,  in den Linda nun kleine Bleikugeln einfüllte. Der Zug nach oben, diese jämmerlich schwache Untersützung, verschaffte dem Opfer nun weitere Millimeter, somit weitere Minuten, die die Tortur weitergehen konnte.

 

Nach einer Stunde war der Sklave ein Anblick des Jammers, Speichel lief herab, der Blick unterwürfig und hilflos. Die Liege wurde nach oben geklappt. Heike sah ihm wieder interessiert in die Augen. Der Mundspreizer wurde entfernt.

 

Ihm fehlten die Worte.

 

Heike ließ keine Zweifel an seiner weiteren Zukunft in der bizarren WG:

“Das Subjekt Marcel hört auf zu existieren, der Sklave ist nun Nummer 1548. Nummer 1548 gehorcht. Das Wasserbad wird in genau vier Stunden wiederholt. Der Sklave schläft nun.”

 

Er spürte einen Stich in den Oberschenkel, dann versank die Welt in einen wohltuenden Nebel.

 


Studentenleben

Von sklave 1548

 

Ein lauer Frühlingsabend am Rande der Großstadt. In der einsetzenden Dämmerung gleitet eine schwarze Limousine mit getönten Scheiben eine Kastanien-gesäumte Allee hinab, vorbei an vereinzelten Cafés und Restaurants, deren Gäste noch die Wärme des Abends genießen. Am Steuer des Wagens: eine elegante Dame, die blonden Haare streng zurück gebunden, edel in schwarz gekleidet – Lady Patricia.

Sie bemerkte kaum, wie die gepflegte Kastanienallee mit jedem Kilometer mehr einer schäbigeren Umgebung wich, wie die Cafés zuerst durch Schnellimbisse und dann durch heruntergekommene Spelunken abgelöst wurden. Zu sehr war sie in das angenehme Gespräch mit ihrer besten Freundin Laureen vertieft.

 

Laureen, aus Nigeria stammend, wirkte wie ein optischer Kontrast zur Fahrerin des Wagens, sehr groß, schwarzhaarig und muskulös, in weißer Baumwollhose und sportlicher Jacke. Und genau in diesem Moment vor Neugier vergehend.

“Jetzt gedulde dich doch einfach noch fünf Minuten; wir sind so gut wie am Ziel und du wirst es ohnehin nicht erraten” schmunzelt Patricia, “außerdem möchte ich dir die Überraschung nicht nehmen, das wäre doch langweilig”. Der Wagen fiel langsam auf, war er doch eines der neuesten Fahrzeuge in einer mittlerweile total verkommenen Gegend niedrigster Preislage.

 

Laureen war in den Monaten zuvor nicht entgangen, dass ihre Freundin des öfteren in dieser Gegend zu tun hatte, und genau diese Beobachtung hatte ihre Neugier geweckt. Nach etlichen Nachfragen kam der Hinweis, dass Patricia dort einige Wohnungen an Studenten vermieten würde, und nach dem rechten sehen müsse, doch dies klang eher nach einer Ausrede. Welcher Student würde hier, fernab der Uni in einfachster Umgebung wohnen wollen?

Siedend heiß fiel Patricia ein, dass sie noch eine wichtige Vorbereitung vergessen hatte. “Du, halte mal bitte gerade den Lenker ich muss noch eine Nachricht schreiben”. Neugierig blickte Laureen auf das offen hingehaltene Handy ihrer Freundin. Doch was sie dort zu lesen bekam, half ihr erstens nicht weiter, und zweitens steigerte es ihre Neugierde ins Unerträgliche. Patricia hatte nämlich lediglich die Zahl “7” an einen Kontakt namens “S1548” gesendet. Innerhalb von Sekunden kam die Antwort, auch nur ein Wort: “Erhalten”.

Laureen gab resigniert auf, und beschloss die letzten Minuten auszuhalten und einfach zu sehen, was die Freundin für sie vorbereitet hatte. Sie kannte ihre bizarre und sadistische Natur, und in den letzten Monaten hatte sie im Stillen auch ihre Vorlieben und eine ausgeprägte dominante Ader an sich entdeckt. Die ganze Stimmung im Fahrzeug, das Outfit von Patricia, die geheimnisvolle SMS ließen sie insgeheim hoffen, dass ihr eine prickelnde Begegnung bevorstand.

 

“So, da wären wir doch schon. Jetzt schnell in die Tiefgarage, der Wagen wird hier sonst nicht lange stehen bleiben”. Routiniert ließt die Lady das Auto in die Tiefgarage eines trostlosen 70er Jahre Plattenbaus gleiten.  Von der Rückbank griff sie eine Sporttasche in der einige Utensilien metallische Geräusche von sich gaben. Noch ein Hinweis der Laureen allmählich die Neugierde in prickelnde Vorfreude verwandelte.

Als die beiden Seite an Seite vom Fahrzeug Richtung Treppenhaus schritten, war das Duo perfekt. Beide in Vorfreude lächelnd, beide auf extremen Absätzen, dominante edle Damen im Kontrast zu dem Unrat und Gestank der Tiefgarage. Es ging einen langen, kalt mit schmuddeligen Neonröhren beleuchteten Gang hinab. Am Treppenhaus vorbei, am Lagerraum vorbei.

“So, meine liebe Laureen.” Die Lady blieb vor einer seitlich abgehenden Tür stehen, und zog einen Schlüsselbund. Laureen wurde unsicher – was wurde hier gespielt, warum ging es nicht zum Treppenhaus nach oben? Was waren dies für seltsame Räumlichkeiten, was hatte ihre Freundin mit ihr vor? Kein Geräusch war zu hören außer dem Summen der Neonröhre.

“So.”, eine weitere Pause, in der Patricia sie eindringlich musterte, ” Und jetzt zeige ich dir, wie so ein 24/7 Studentensklave in Wirklichkeit lebt.” Die Wirkung dieser Aussage gar nicht abwartend, glitt der Schlüssel ins Schloss,  die Lady trat die Tür mit ihren Heels auf, und Patricia betrat, natürlich ohne anzuklopfen, die Wohnung.

Laureen verschlug es den Atem. Zu selbsterklärend war der Anblick, zu viele Fragen wurden mit einem Mal beantwortet. Und viel zu bizarr und unglaubwürdig war die Realität die sie nun vor sich sah.

 

Die "Wohnung": Ein alter Lagerraum aus Fliegeralarm-Zeiten. Einziger Luxus - ein nacktes WC ohne Deckel in der Ecke. Eine Dusche von der nur noch ein Schlauch und ein Ablauf vorhanden waren. Nasszelle hatte man das früher genannt, und mehr war es auch nicht.

Ansonsten: Bücher, Hefte, ein alter Tisch und ein Stuhl. Der obligatorische Laptop ohne den keine Studentenwohnung auskommt. Alles deutlich günstig, offensichtlicher Sperrmüll. Eine Matratze auf dem Boden. Eine primitive Küche in der Ecke, eigentlich nur aus einem Zwei-Plattenherd und einem laut vor sich hin brummenden Kühlschrank bestehend. Die andere Hälfte des recht großen und langgestrecken, fensterlosen Raumes war fast leer. Auffällig lediglich zwei Kamerastative, von denen zwei Markenkameras den ganzen Raum überblickten, unpassend teures Equipment in der sonst sparsamen Umgebung.  Eine Kamera war auf den Schreibtisch, die andere auf eine Art Lederbock gerichtet, auf dem der Sklave von Lady Patricia wie eine Hauptattraktion präsentiert lag: Ein gut gebauter, nackter Kerl Anfang Zwanzig.

Patricia zwickte ihrer wie versteinert und sprachlos dastehenden Freundin zum Spaß in die Wange. “Ich hab dir doch gesagt ich vermiete an Studenten, und das da”, sie zeigte auf den Bewohner des Kellerlochs, “ist ja wohl eindeutig ein Student, oder ?” Sie nahm Laureen am Ellenbogen, ließ die stählerne “Wohnungstür” schallend ins Schloss fallen und ging mit laut auf dem Betonboden schallenden Absätzen auf den jungen Sklaven zu. Laureen rätselte, warum dieser seit ihrer Ankunft noch keinen Mucks von sich gegeben hatte, beim Näherkommen sah sie aber, dass in seinen Gehörgängen Kopfhörer steckten, die wohl jedes Geräusch übertönten. Außerdem waren Fuß- und Handgelenke in Handschellen verschlossen, die mit den Ecken des Lederbocks verbunden waren. Unter dem Bauch war ein Kissen geschoben, der Hintern dadurch angreifbar und verletzlich nach oben gereckt

.

Patricia ließ Laureen noch ein wenig die Eindrücke in sich aufnehmen, und beobachtete zufrieden, wie die anfängliche Überraschung erst einem zufriedenen und dann einem lustvoll schmunzelnden Gesichtsausdruck wich. Patricia erklärte nun weiter: “Dies ist Grundstellung Nummer “7”, genannt “Sicherheit”. Laureen war somit auch hinter das Geheimnis der SMS gekommen, die Patricia zuvor unbedingt schreiben musste. Auf dem Boden lag ein Billighandy, das sicher gerade mal so die Kunst der SMS beherrschte. “Vom Eingang der Nachricht, bis zur vollständigen Fesselung hat er 2 Minuten Zeit gehabt”, erklärte Patricia weiter. “Er kann uns nicht hören oder sehen, er trägt lichtundurchlässige medizinische Kontaktlinsen. Sogenannte Blackout-Linsen, somit weiß er auch nicht ob und wer gerade die Wohnung betreten hat”.

Laureen ging nun nahe an das Gesicht des jungen Mannes heran, sah fasziniert in die durch die Linsen schwarzen Augen, bewegte eine Paar Finger auf und ab. Sie konnte nun auch die recht laute Technomusik hören, die aus einem mp3 Player in den Sklavenkopf strömte.

“Es ist wirklich eindrucksvoll, er ist total hilflos”. Laureen kniete jetzt vor dem Studenten. Und spürte plötzlich die Möglichkeiten. Sie hätte noch so viele Fragen stellen können, Fragen wie er sich wieder befreien könnte. Fragen wie Patricia diesen Sklaven überhaupt so weit hatte bringen können. Doch alles, was sie jetzt wollte war Spaß und knallharte Action.

 

“KLATSCH! - KLATSCH!".

 

Lady Patricia dreht sich überrascht herum, hatte sie sich doch kurz der Inspektion der Lernfortschritte ihres Leibeigenen gewidmet. Sie wollte ja schließlich, dass dieser später einen Top-Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen ergattern würde. Das Geräusch kam vom Sklaven, genauer von Laureen, die diesem ohne Vorwarnung zwei schallende Ohrfeigen verpasst hatte. Sie schaute immer noch ihre Hand an, sah zu ihrer Freundin, oder eher Mentorin, herüber und sagte nur “Das ist toll!”.

Patricia legte das Buch beiseite und nickte nur. Sie war überrascht wie schnell Laureen dazugelernt hatte, und freute sich über die bizarre Wendung, die dieser Abend jetzt nehmen würde. Schnell ging sie zu ihrer Sporttasche hinüber und nickte ihrer Freundin nur aufmunternd zu.

Der Sklave grunzte nur, denn er hatte sich auf das Kommando “7” hin nur zehn Minuten zuvor selber geknebelt. Der dicke Butterflyknebel machte ihm sehr zu schaffen, und das Brennen der Ohrfeigen, die hart und aus dem nichts kamen, umso mehr. Er wusste vor sich liegend den Schlüssel zu den Handschellen, denn die perfide Regel war, dass nach der Selbstfesselung per SMS er sich jederzeit wieder befreien konnte, aber immer abzuwarten hatte, bis die Lady mit ihrer Inspektion fertig war. Zwischen SMS und Inspektion konnten Minuten liegen, so wie heute, es waren aber auch mitunter Stunden oder ein ganzer Tag, an den er noch mit Schrecken zurückdachte.

Wie ein achtlos angebundenes Stück Vieh hatte er dagelegen mit dem Drang seiner Blase und mit dem Wunsch sich selber zu befreien kämpfend, bis seine Göttin endlich bei ihm war und ihn nach eingehender Prüfung irgendwann erlöste.

 

Laureen hatte unterdessen nur einen Wunsch: “Nochmal!”, rief sie.

Zu sehr hatte sie das hilflose Zucken und Bocken vor sich genossen, zu sehr mochte sie die Perversität der Situation. Eine Minute später schon sah Patricia fasziniert, wie Laureen sich geradezu in eine Orgie an Ohrfeigen gesteigert hatte. Ruhig und bedächtig zog die Domina derweil einen Dildo um ihre Hüften fest, und schmierte den furchterregenden Umschnaller genüsslich ein. Das dreißig mal fünf Zentimeter große Monstrum würde gleich in dem trainierten Stundentenpopo veschwinden, und dass dieser heute von zwei Seiten, von vorne und hinten, von innen und außen bearbeitet würde fand Patricia äußerst reizvoll.

Sicher würde der heutige Abend seinen Lerneifer nochmal um das Doppelte steigern. Die Herrin wollte nur Bestnoten und prüfte seine Ergebnisse strengstens.

Wenig später erfüllte das satte Klatschen der Hüften der Herrin auf dem Sklavenarsch das Kellerverließ. Auch Laureen hatte umgesattelt und drückte nun genüsslich einen dünnen Plastikschwanz in den Rachen des röchelnden Sklaven hinab. Dies würde nicht das letzte Mal in dieser Konstellation sein, Patricia hatte sie sicher nicht ohne Hintergedanken hier hineingezogen.

 

Eine halbe Stunde später fiel die Tür wieder ins Schloss. In der Mitte des Raumes lag ein völlig erschöpfter, geschundener aber zufriedener Sklave. Der Po noch glühend heiß, der Anus zuckend von der Ausdauer seiner Vermieterin. Er war frisch geduscht worden, sowohl Laureen als auch Patricia hatten raue Mengen ihres Natursektes über ihn ergossen. Die Pfützen würde er sogleich noch vor der Kamera auflecken, zur Erheiterung der Lady und ihrer Freundinnen, die Live dabei waren. Sich selber durfte er nicht Duschen. Ein Wochenende voller Lerneinheiten am Schreibtisch stand bevor, und der Duft der Ladys würde ihn dabei begleiten.

Die Limousine glitt aus der Tiefgarage hinaus in die Nacht. Am Steuer zwei zufriedene Herrinnen und eine geradezu infizierte Laureen, die am liebsten sofort wieder in dieses bizarre Studentenleben eintauchen wollte.

---------------------------------------------------------------------------

Teil 2

Von sklave 1548

 

Der Student sah auf die Uhr. An der Betonwand seiner Studentenbude, Behausung wohlgemerkt, hing eine alte Analoguhr, die er als Einrichtungsgegenstand von seiner Herrin erhalten hatte. Es war schon ein Riss im Glas, die Uhr war laut und das Ticken des einfachen Uhrwerks schallte nachts in den kahlen Raum.

 

“Für dich ist sie gerade gut genug.”, hatte die Lady gemeint, die wusste, dass seine Erniedrigung die besondere Zutat zu dieser Knechtschaft war. Das Ticken des Uhrzeigers würde ihn daran erinnern, jede Sekunde seiner Freizeit außerhalb der Universität zum Wohle der Herrin zu nutzen.

 

Der neue Tag war gerade eine halbe Stunde alt. Ab Mitternacht war es ihm erlaubt sich in seine Koje zu begeben, um fünf Uhr dreißig würde der Wecker klingeln, und er rechnete nicht damit, dass Lady Patricia sich so spät noch bei ihm melden würde. Er hatte einen guten Montag an der Universität mit anschließender Lerneinheit und Grundreinigung seines Kellerverlieses hinter sich gebracht. Nach der Begegnung mit Lady Laureen am Freitag zuvor, hatte er keine neuen Anweisungen erhalten, was meistens bedeutete, dass die Lady zufrieden war. Andererseits steigerte jede Sekunde schleichend die knisternde Spannung auf beiden Seiten. Zum einen konnte die Herrin jederzeit einen neuen Plan schmieden, eine neue Linie in die Erziehung bringen. Zum anderen steigerte sich die Nervosität des Sklaven gepaart mit der Sehnsucht nach der Präsenz seiner Göttin. Dennoch beschloss der Sklave innerlich, dass dieser Tag nun zum Abschluss kommen würde. Die erste Vorlesung am morgen war erst um zehn Uhr, so dass er recht gut in den Tag starten würde. Vor dem zu Bett gehen würde er noch, wie jeden Abend, fünfzehn Minuten vor dem Bild seiner Herrin knien, denn Lady Patricie pflegte dies hin und wieder per Kamera zu kontrollieren. Wie immer presste sich beim Anblick und der Stimme seiner Herrin, er hatte nebenbei ein Video einer Session laufen, sein Penis schmerzhaft in dem metallenen Keuschheitsgürtel.

 

Er wusste, dass Außenstehende nicht das geringste Verständnis für diese abnormale Situation aufbringen würden, doch umso mehr genoss er die bizarre Unterwerfung. Er dachte über die zwei Monate nach, seitdem er zum Umzug in diese Behausung ausgewählt worden war. Eine besondere Selektion, hatte er sich doch unter mehreren Studentendienern beworben, und war von Patricia als vielversprechend ausgewählt worden. Und wie sehr hatte sie ihn geformt. Die größte Umstellung am Anfang war der KG gewesen – ausbruchssicher durch ein Piercing fixiert, der Tagesablauf streng durchgeplant. Seine Studienleistungen ständig verbessert. Und sein Gehorsam durch Strafe, Lob und Erniedrigung geformt. Das Wort “Alltag” existierte nicht mehr, er gierte immer mehr nach der Strenge seiner Besitzerin. Er bemerkte immer mehr, wie er seinen ursprünglichen Namen nur noch außerhalb seiner Behausung benutzte und ansonsten als „sklave1548“ von sich sprach.

 

Zur Erziehung gehörten die neuen SMS-Regeln, die nun eindressiert waren, und durch die er unter der „Kurzwahl“ 1 bis 9 erreichbar war:

 

1 = Melden :“Der Sklave schreibt binnen dreißig Sekunden das Wort “Bereit” zurück”

 

2 = Standort: “Der Sklave teilt mit wo er ist”

(Dies war für den Fall, dass die 24/7 GPS Überwachung einmal nicht funktionieren sollte.)

 

3 = Grundstellung: “Er kniet nackt auf zwei Holzleisten, mit Plug und Stromhalsband vor der Webcam bis weitere Anweisungen folgen”

 

4 = Selfie: “Er sendet ein Selfie, wo immer er auch gerade ist, Sklavenkleidung sichtbar”

 

5 = Schmerz: “Drei Kanülen in jede Brustwarze, Beweisfoto binnen dreißig Minuten, egal wo”

 

6  = Finanzen: “Der Sklave übermittelt alle Kontostände und Bargeldstand, sowie alle Ausgaben des Tages”

 

7  = Sicherheit: “Selbstfesselung zur Inspektion binnen zwei Minuten”

 

8 = Transport: “Sklave ist transportbereit im Parkhaus binnen zwei Minuten”

 

9  = Strafarbeit “Er muss tausendmal in ein Strafheft schreiben ‘Sklaven lernen durch Strafe und Wiederholung’

 

Gerade, als er den Blick von dem Bild seiner Herrin abwenden wollte, und die Müdigkeit überhand nahm, piepte das Billighandy. sklave1548 war wie vom Blitz getroffen, der Blutdruck stieg, er war auf einmal hellwach.

 

Nur eine Zahl war im Display zu lesen: “8”

 

Transport!

 

Schnell ging der Studentensklave die Checkliste durch, die er sich klugerweise angelegt hatte. Der Befehl war so streng wie unmissverständlich. In zwei Minuten würde er im Parkhaus hinter den Müllcontainern knien. Bekleidung: ein Latexbody mit Schrittreißverschluss. Eine Würgehalsband. Im Po ein strenger und schwerer Trainingsplug. Den Kopf in einer Latexmaske, die nur Mund und Nase freiließ. Sonst nichts.

Es war das erste Mal, dass er den Befehl Nummer acht erhielt. Die Uhrzeit und die vorausgegangene Stille seitens der Herrin ließen ihn nicht im Zweifel: Es stand eine besondere Begegnung bevor! Eine Minute später noch eine SMS:

 

„?“.

 

Er hatte vergessen den Empfang zu bestätigen, holte diese mit zittrigen Fingern nach. Schnell spurtete er zur Parkgarage, legte sich im letzten Moment die Latexhaube an, hoffend, dass er nicht lange hier im Unrat und halb-öffentlich würde warten müssen.

 

Und in der Tat, gerade mit Ablauf der Zweiminutenfrist hörte er ein Fahrzeug in die Garage einfahren.

 

Ein Diesel. Dem Klang der Türen nach ein schweres Fahrzeug. Danach Stille. Minute um Minute verstrich. Wer beobachtete ihn nun? War dies Zufall und nicht die Lady sondern ein Fremder war nun hinter ihm? Vielleicht ein neugieriger oder perverser Nachbar der ihn zufällig in seinem Versteck hinter dem Müll gesehen hatte…  Plötzlich das Geräusch einer Handykamera.

 

Stille. Der Student hielt es nicht mehr aus, nervös ging der Griff zur Maske, wollte er die Situation auflösen. Doch statt zur Maske glitt sein Handgelenk nur in den kalten Stahl einer offenen Handschelle. Binnen Sekunden hatte man ihm einen Stiefel in den Rücken gedrückt und auch die zweite Handschelle auf dem Rücken eingerastet. Es ging alles so schnell, dass er noch nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ohne Zögern glitt jetzt ein Gummizapfen in seinen Mund, wurde fest aufgepumpt und machte jeden Hilferuf unmöglich.

 

Nur ein Gedanke ging durch den Sklaven: „Lass es die Herrin sein“. Sehnlichst erhoffte er sich einen Hinweis. Doch was er zu spüren bekam machte ihm wenig Hoffnung. Statt Highheels ertastete er grobe Lederstiefel, als er am Würgehalsband nach oben gezogen wurde. Statt eines femininen Materials ertastete er eine grobe Jeans. Auch der Duft war der eines Herrenparfüms.

Widerstand war zwecklos, auch wenn es ihm jetzt nasskalt den Rücken hinab lief. Unerbittlich wurde er in die Richtung gezerrt aus der er das Fahrzeug hatte kommen hören. Er hörte wie eine Kofferraumklappe sich automatisch öffnete. Ein Druck von hinten trieb den Körper immer weiter nach vorne, fiel er förmlich in den Laderaum des großen Kombis.

 

Dort landete er bäuchlings auf einem schwabbeligen etwas, dass ihm zugleich Angst und Freude einjagte, denn er spürte an den Beinen eine Latexfolie, auf der er nun zu liegen kann. Latex war das Lieblingsmaterial seiner Besitzerin, und wer immer ihn hier abholte, stand offensichtlich mit dieser in Verbindung. Rasch schloss sich jetzt der Reißverschluss des Sackes, wurde der Latex-Kokon um seinen Körper enger. Bald, so ahnte er, würden seine Arme in innenliegenden Taschen verschwinden, würde er keinerlei Freiheit mehr haben.

 

Nun hörte er wie die Beifahrertür sich öffnete, spürte wie zwei Personen sich an seiner Transportsicherung zu schaffen machten, und hörte endlich die Stimme seiner Herrin: „Und da dachte die Herrin schon ihr Tierchen wäre eingeschlafen. Schlafen wirst du heute Nacht allerdings nicht. Aber eins ist sicher: Die Uni fällt morgen für den Sklaven aus“, dabei strich sie ihm beruhigend über den Gummischädel.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Teil 3

Von sklave 1548

 

Eigentlich lag er ganz bequem in seinem Schlafsack. Er hatte keinen Stress, musste keinerlei Entscheidungen treffen, wurde nichts gefragt und konnte auch nichts antworten. Jeder Handlungsspielraum war dem Studenten genommen worden. Es war nicht seine erste Erfahrung in einem Fesselsack, aber die absolute Chancenlosigkeit eines Fluchtversuchs schockierte ihn aufs Neue.

 

Starke Helfer trugen das Gummiobjekt hinauf in die Residenz der Herrin Lady Patricia, doch der Sklave konnte nichts davon wissen.

Seine Arme steckten in langen Taschen, die innen am Sack angebracht waren, der Reißverschluss war bis zum Kinn zugezogen und mit einem Schloss und Gurten gesichert. Aus der Kapuze drang lediglich ein Atemschlauch der Gasmaske nach außen, der Mund war mit einem aufblasbaren, strengen Butterflyknebel ausgefüllt. Die Männer trugen unter der Anweisung der Lady diese Gummipuppe die Treppe hinauf, doch im Gegensatz zu einer echten Made würde der Sklave niemals aus diesem Gefängnis entkommen können.

 

Wenig später war die Herrin mit ihrem 24/7 Studentensklaven in ihren Privaträumen allein. Sie genoss diese späten Nachtstunden, setzte sich auf ihren bequemen Chesterfield Sessel und betrachtete fasziniert ihr Eigentum, dass unnachgiebig in Gummi verpackt, atmend und sich langsam hin und her windend vor ihr auf dem Boden lag.

Patricia rückte sich den Sessel zurecht, legte ihre Füße auf dem Gummisklaven ab und zündete eine Zigarette an. Es war Zeit für das Vorspiel, bald schon würde sie den Sklaven Nummer 1548 in eine neue Facette seiner Erziehung einführen.

Doch sie hatte keine Eile, ergriff stattdessen den Atemschlauch, und beobachtete fasziniert wie ihre ausgeatmeten Rauchschwaden darin verschwanden. Der Gummiwurm zu ihren Füßen atmete durch den selben kurzen Schlauch ein und aus, so dass der Rauch nur häppchenweise zu ihm drang, doch sie erkannte wie er entspannt und ruhig wurde. Er erkannte den Duft seiner Besitzerin gepaart mit dem Geruch ihrer Zigarettenmarke.

 

Der nächste Schritt – der Atembeutel. Der zufriedene Gesichtsausdruck der Herrin war dem kühlen Blick der sadistischen Ärztin gewichen. Ohne dass der Sklave es bemerken konnte, verlängerte sie den Schlauch auf einen Meter und brachte einen Rückatembeutel an. Der Wurm würde nun nur noch wenig Frischluft erhalten, die verbrauchte Luft wieder einatmen. Luft ist das wichtigste Lebenselixier, und der Sklave konnte ja nicht ahnen, was die Herrin gerade getan hatte.

Genüsslich rauchte die Lady die Zigarette, den Daumen auf dem Loch für die Frischluft. Wo andere um diese Zeit einen spannenden Film schauen mochten, bereitete die Lady sich ihr eigenes Theaterstück, ergötzte sich an dem Machtverhältnis. “Jetzt erwecken wir das Würmchen doch mal zum Leben”, dachte sich Patricia, bemerkte den veränderten Atemrhythmus, die schnelleren Bewegungen des Wurms in seinem Gummisack. Unerbittlich verschloss der Latexfinger der Lady die Öffnung, blähte sich der Atemsack zusehends hektischer auf. Nicht im Traum dachte sie an Gnade. Zufrieden erkannte sie, wie der Sklave die Fäuste ballte, die ihm tief in den Latextaschen niemals zur Hilfe kommen konnten.

 

Als der Moment der Panik gerade überschritten war, öffnete die Herrin langsam, ganz langsam die Öffnung, ließ etwas Frischluft in den Schlauch, hörte einige gepresste Laute durch den Knebel, unzweifelhaft ein “Danke Herrin”. Und es ging in die nächste Runde, länger, härter.

Die Lady hatte die Uhrzeit vergessen. Entspannt, denn sie wusste, dass ihre weiteren Pläne nicht eilig waren. Dies kostete sie nun aus, fast zwei Stunden lang, ließ ihre Lieblingsmusik im Raum erklingen und ihren Finger auf der Öffnung das einzige werden, dass im Leben ihres Sklaventiers gerade Bedeutung hatte.

Erst als die Lady mit dem Trainingslevel zufrieden war, als sie bemerkte, wie er vollkommen beherrscht alles über sich ergehen ließ, erst dann entfernte sie Schlauch, Maske und Knebel. Lediglich die Augenmaske blieb an Ort und Stelle.

 

Um vier Uhr morgens strichen die Latexfinger der Herrin über nasse Stirn des Sklaven, setzte sie ihm ein Fläschchen Wasser an die Lippen.

“Trink das und versuche etwas zu schlafen, um sieben Uhr wirst du geweckt und dir steht ein harter Tag bevor”.

“Der Sklave dankt der Gebieterin”

Die Lady schob dem Sklaven ein Kopfkissen unter den Kop und ließ ihn gefesselt zurück.

--------------------------------------------------------------------------------------

Teil 4

 

Von sklave 1548

 

Der Sklave wurde um Punkt sieben Uhr von seiner Herrin geweckt. Fast zärtlich strich sie ihm über die Stirn, führte im Wasser an die Lippen und ließ ihn den Anblick seiner Erzieherin auskosten. Er lächelte, freute sich über die Behandlung und wand sich ein wenig in der glitschigen Umhüllung des Latexsacks. Die Pläne der Herrin kannte er nicht, die Aussage, dass ihm ein harter Tag bevorstehen würde, war in Vergessenheit geraten, denn er genoss einfach nur diesen einzigartigen Augenblick. Hätte er jedoch das Telefongespräch gehört, das die Lady nur zehn Minuten zuvor geführt hatte, wäre ihm sicher etwas anders zu Mute gewesen.

“Das willst du wirklich machen? Er tut mir jetzt schon leid” ….. Pause….  “Keiner weiß, dass er hier ist, er kann verschwinden”…. “Du weißt, dass ich viel zu sehr auf das Ergebnis gespannt bin um “Nein” zu sagen.

 

Und schließlich: “Um zehn könnt ihr das Paket abholen”.

 

Die Lady hatten den Hörer aufgelegt, das Gespräch mit ihrer Freundin beendet, die am anderen Ende Deutschlands lebte. Sie wusste, dass es jetzt kein Zurück mehr gab. Dem Sklaven stand eine eindrucksvolle Zeit bevor.

 

Ihre Freundin Kate hatte sich in den Jahren zuvor in immer extremere Behandlungsmethoden gesteigert, sogar ihre Berufswahl als Leiterin einer Nervenheilanstalt ihren Vorlieben entsprechend gewählt. Selbst das  Personal der Klinik waren handverlesene Sadistinnen die natürlich vordergründig Normalität vorspielten.

 

Der Lady schauderte bei dem Gedanken in deren Hände zu geraten, doch sie stand zu ihrem Wort, außerdem wusste sie, dass die Behandlung dem Sklaven1548 letzten Endes gut tun, ihm jeden Rest von eigenem Willen nehmen würde. Deshalb fragte sie angesichts der angewandten Methoden auch nicht so genau nach, sondern machte sich ans Werk das Sklavenvieh auf den Transport vorzubereiten.

 

“Ich öffne gleich den Gummisack, und helfe dir hinaus. Die Hände legst du  sofort in die Handschellen.”  Nach der langen Zeit im Gummi, waren die Bewegungen ungelenk, der Körper weich vom Schweiß, das kalte Metall der schweren Handschellen fühlte sich ungewohnt an.  Insgeheim hatte der Sklave auf einen Moment der Befreiung gehofft, allerdings lag der letzte Moment in Freiheit in seiner Studentenwohnung schon so lange zurück, dass er sich beinahe daran gewöhnt hatte, immer in Ketten zu sein.

 

Zu den Handschellen gesellten sich Fußschellen, die vorne mit einer Kette verbunden waren, so dass er wie ein Sträfling gehen musste. In gebückter Haltung stand der Student nun wieder auf seinen eigenen Füßen, blickte gierig auf die roten Lack-Overknees seiner Herrin, deren Anblick ihn ergötzte.

 

“Der Sklave geht jetzt ausgiebig Duschen und macht sich selber einen Einlauf, zwei Liter, Haltezeit 20 Minuten, die Herrin kontrolliert dies. Abmarsch!”. Von der sanften Aufweckprozedur war nichts mehr zu spüren, so gut er konnte marschierte er in die Duschkabine, die ganze Zeit unter Beobachtung von Herrin Patricia. Es gab nur kaltes Wasser, dazu etwas Kernseife. Den Einlauf musste er sich auf Knien und so gut es in der Fesselung ging selber setzen, dabei wurde er von der Lady ungeniert mit dem Handy gefilmt, nicht wissend, dass er live von interessierten Augen in einer gewissen Klinik genau studiert wurde.

 

Zwanzig Minuten später klapperten die Zähne, die spezielle Reinigungsmixtur war in voller Wirkung. Lady Kate notierte schon jetzt: “scharfes Einlauftraining extrem angeraten”.

 

“Abtrocknen !”.

 

Nach der ersehnten Erleichterung gab es keinen Moment der Ruhe. Die Lady half sogar mit einem Fön nach, danach wurde der Sklave am ganzen Körper eingepudert, und auf Knien in der Ecke des Raumes geparkt, während Lady Patricia genau Kate’s Transportanleitung studierte, und einerseits die nötigen Utensilien zurechtlegte, andererseits angesichts der sadistischen Umstände der gleich folgenden Maßnahmen eine sich immer mehr steigende Lust empfand.

 

Zunächst brauchte das Objekt etwas Beschäftigung die ihn von jeder Gegenwehr ablenken würde. Er würde seine Lage erst verstehen, wenn es viel zu spät war.

 

Ohne Worte wurde ihm eine hauchdünne  Latexmaske übergezogen, vor dem Mund ein winziges Atemloch, vor den Augen nur kleine Öffnungen aus milchigem Latex. Er würde so nicht stolpern, aber auch nicht erkennen können, was wirklich um ihn herum geschah. Gnadenlos blähte sich die  schwabbelige Maske vor seinem Mund auf, musste er sich auf eine gleichmäßige Atmung konzentrieren, damit das kleine Loch ihm genug der lebensnotwendigen Luft durchlassen konnte. Die Hände und Füße immer noch in Eisenschellen, war er so total hilflos in die Ecke geparkt, die Lady konnte konzentriert arbeiten.

 

Wenige Minuten später glich der Sklave einem Patienten auf der Intensivstation. Kabel führten zu den Brustwarzen, dort mit Krokodilklemmen und starken Klebeband fixiert, die  Klemmen bissen fest in das Fleisch. Auf dem Unterbauch, den Oberschenkeln, überall Elektroden. Der Penis steckte in einem dornengespickten Stahlgefängnis, eine Hohlröhre aus Metall war in die Harnröhre versenkt und ebenfalls an ein Kabel  angeschlossen.

 

Um den Arm wurde eine Blutdruckmanschette gelegt, der Puls und die Körpertemperatur wurde gemessen, der Anus mit einem bizarren Plug gefüllt, von dem ebenfalls Kabel wegführten. Der Sklave hatte hin und wieder gewagt zu murren, seine Körpersprache drückte deutliches Unbehagen aus. Die Latexhaube hatte aber jeden Widerstand unmöglich gemacht, knappe Kommandos der Herrin ließen ihn wie dressiert gehorchen und bei der Prozedur behilflich sein.

 

Dem Studenten war seine unterwürfige Position gerade so klar wie noch nie zuvor. War er morgens noch luxuriös erwacht, hatte auf eine leere Ankündigung der Lady Patricia gehofft, so ahnte er nun, dass der harte Tag noch härter kommen würde. Es ging nun in den nächsten Raum, denn hier wartete der Sarg.

 

Kate hatte dieses Ungetüm eigens am Vortag hertransportieren lassen. Es war noch nie ausprobiert worden und verstieß gegen jede gute Sitte. Es handelte sich um einen Stahlsarkophag, innen mit Gummi ausgekleidet. Der Sklave würde mit den Armen an den Seiten gerade so darin Platz finden. Zugeklappt wie in einer eisernen Jungfrau würde er klaustrophobische Enge spüren. Verschraubt und abgeschottet gab es nur noch die Stromkabel und den Atemschlauch, der direkt vor dem Sklavenmund endete. Lady Kate würde alles bestimmten, das Atemventil, den Strom, die analen Qualen. Über den Augen befand sich ein Monitor, über den Ohren Kopfhörer. Während des Transports würde die Gehirnwäsche beginnen.

 

Der Sklave legte sich ohne zu Zögern in das Stahlgefängnis. Durch die milchige Maske erkannte er nicht genug um die Falle zu erkennen, die  Kabel wurden durch die  Öffnung gefädelt, die Maske wurde entfernt und der Atemschlauch angebracht.

 

Lady Kate betrachtete das Geschehen per Webcam von ihrem Landhaus an der Ostsee, während ein Patient der Klinik ihr orale Befriedigung verschaffte. Sie freute sich sehr, dass ihre Freundin Wort gehalten hatte und würde diesen Patienten in viel brauchbarerer Form in zwei Wochen zurücksenden.

 

Zuletzt streichelte Patricia ihrem Sklaven wieder den Kopf. Dieser hatte sich in sein Schicksal gefügt. “Du wirst deine Herrin nicht enttäuschen oder ?”

 

“Nein, Herrin”.

 

“Das werden wir sehen…”

 

Der Deckel schloss sich langsam, es wurde dunkel und er hörte wie metallisch Lasche um Lasche verriegelt wurde. Der Bildschirm vor den Augen wurde hell.

 

Eine Ärztin, in OP Kluft, wurde sichtbar, eisblaue Augen sahen ihn streng an. Unwillkürlich bekam er Angst, presste die Gliedmaßen gegen das Stahlgefängnis. Er glaubte in die Augen einer  Wahnsinnigen zu sehen.

 

Er spürte wie er angehoben wurde.

 

Der Strom an den Brustwarzen setzte ein.

 

Die Reise hatte begonnen.


Studentenleben - Die Flucht

Von sklave 1548

 

Die Anstaltsleiterin kannte keine Gnade. Sie sorgte dafür, dass der Student alle Hoffnung auf eine Rückkehr in so etwas wie Normalität aufgeben würde. Das eiserne Gefängnis, der Sarg, in dem er lebend eingesperrt war, hatte volle Kontrolle über seinen Körper gewonnen, eng presste sich das innen gummierte Gefängnis an ihn, Stück für Stück wurden ihm die technischen Möglichkeiten der Tortur demonstriert.

 

Anfangs hatte er noch einen kleinen Bezug zur Außenwelt, spürte wie er die Treppe seiner Herrin heruntergetragen, und in ein Auto verladen wurde. “Nein, bitte nein…”, seine wimmernde Rufe blieben ungehört, erschöpften ihn schnell. In schneller Folge wurden nun alle Stromkreise getestet, spürte er die Schocks tief in seinem Inneren. Der Bildschirm vor sich ließ ihn in 3D tief in eine bizarre Welt eintauchen.

 

Er sah Lady Kate. Sie ließ sich in einem grün gefliesten Operationssaal filmen, der OP Tisch zugedeckt. Kate war eine nordische blonde, sicher 1,80 große Göttin. Sie trug blaue  OP Kleidung, einen Mundschutz und hatte ihre Haare zum Kontrast als hohen, strengen Zopf gebunden. In der Hand hielt sie eine kleine Kiste mit der sie per Fernsteuerung ihr neues Opfer bestrafen konnte. Die sichtbare Freude in den Augen von Kate ließen ihn auf eine kaltblütige Sadistin schließen. Ihre Stimme war tief und rauchig, lauernd.

 

“Ich hoffe du bist deiner Herrin Patricia dankbar, dass sie dir die Spezialbehandlung in meiner Anstalt gönnt. Damit dir die Fahrt nicht langweilig wird, habe ich entschieden, dass du in der eisernen Jungfrau transportiert wirst.

 

Kate schnitt dem Studenten unvermittelt per Knopfdruck die Luft ab. “Klick!” machte das Magnetventil vor seinem Mund. Die Ärztin sprach weiter als wäre nichts geschehen:

 

“Du wirst nun zunächst das Regelwerk der Klinik auswendig lernen. Dies ist deine erste wichtige Aufgabe, denn die Verhöre beginnen erst, wenn du bei uns eingeliefert wurdest”, Kate spielte bei diesen Worten beiläufig mit dem OP Besteck vor sich.

 

“Keine Luft!”, stammelte der Student, Panik stieg auf. Kurz, ganz kurz öffnete Kate das Ventil. Ein, zwei gierige Atemzüge.

 

“Klick”

 

“Experimente haben gezeigt, dass unter Luftmangel ein maximaler Lerneffekt erzielt wird.”

 

Der Kampf mit den Fesseln... er fand keinen Spielraum. Diese Worte waren verrückt, einfach verrückt. Er musste hier raus, diese Frau war unberechnbar! Mit jedem Schaukeln spürte er, wie das Transportfahrzeug ihn näher zu dieser Anstalt, zu dieser Dämonin brachte.

 

“Regel 1: Dem Personal und Klienten der Stufe 5 ist absoluter Gehorsam zu leisten. Sprechen ist nur auf direkte Frage gestattet!"

 

“Wiederholen!”

 

Das Ventil öffnete sich.

 

“Was, wass… bitte”, stammelte der Student.

 

“Falsch. Klick!”

 

"Regel1: Dem Personal und Klienten der Stufe 5 ist absoluter Gehorsam zu leisten….”

 

“Wiederholen!” Unerbittlich wiederholte sich der Kreislauf, solange bis Regel 1 auf die Silbe genau in das Gehirn des Sklaven gehämmert war, während er Kilometer um Kilometer der Anstalt näher kam.

 

“Regel 2: Dem Klienten werden genau 20 Tage regelkonformes Verhalten abverlangt, danach kommt er in die Freiheit. Ein Regelverstoß gibt die Gelbe Karte. Ein zweiter Regelverstoß die Rote Karte, und die bereits abgeleisteten Tage werden gelöscht. Der Klient kommt in den Straftrakt und beginnt von neuem. Nach Entlassung aus dem Straftrakt fängt er wieder bei 20 an.”

 

Regel um Regel wurde in den Verstand des Studenten gezwängt, so intensiv würde er nie wieder etwas studieren.

 

“Regel 3: Jeder Kontaktversuch zu anderen Klienten ist mit der Höchststrafe belegt. Dies schließt Blickkontakt ein. Jeder Kontaktversuch eines anderen Klienten muss gemeldet werden.”

 

“Regel 4: Der Klient hat zu jeder Zeit einen fröhlichen Gesichtsausdruck an den Tag zu legen.”

 

Immer weiter und weiter ging diese grausame Lernmethode, Regeln wurden zufällig abgefragt und mussten haargenau sitzen. Immer bizarrer wurden die Vorschriften, doch das wichtigste war die Gewissheit, dass Lady Kate jede einzelne davon bitter ernst meinte.

 

Nach endlosen Stunden, fern jeden Zeitgefühls, änderte sich etwas.  Der Bildschirm vor ihm wurde kurz dunkel, und er spürte wie das Ruckeln der Fahrt zu Ende ging. Sollte er am Ziel angekommen sein? Geräusche die er nur zu gut kannte. Das Schlagen der Fahrzeugtür, das Klicken der Beschläge des Sarkophages. Endlich hinaus! Auch wenn er nun im Reich der Sadistin Kate war, so war er doch froh, sich bald wieder bewegen zu können.

 

Als der Deckel aufgeklappt wurde, dauerte es, bis sich seine Augen in dem Halbdunkel orientieren konnten, nachdem sie Stunde um Stunde auf den Monitor vor sich gestarrt hatten. Der Sklave merkte, wie tief sich die Regeln schon eingebrannt hatten, spulten sich die Worte von Herrin Kate bereits vor seinem inneren Auge ab. Nur die 20 Tage überstehen, einfach gehorchen, das war alles was er wollte.

 

Die Innenbeleuchtung des Transporters flammte auf. Was er sah verschlug ihm die Sprache. Der Sklave blickte nicht in die Augen von Lady Kate, auch nicht in den gierigen Blick einer Sado-Krankenschwester. Wer auf ihn hinab sah war ein lieblicher Engel, in einem weißen Latexminikleid, und einem wunderschönen Gesicht. Alles an ihr war geschmackvoll und doch sexy. Perfekte Brüste, ein bezaubernder Duft. Halluzinierte er?

 

“Sei Leise” sagte sie, und legte ihm den Finger auf die Lippen. “Ich bin Jenny, Kate’s Zofe, und ich befreie dich aus diesem Wahnsinn”.

----------------------------------------------------------------------------------------------

Teil 2

Von sklave 1548

 

Die Augen des Studenten mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Stundenlang hatte er zuvor die Gehirnwäsche durch Lady Kate durchmachen müssen, und dabei in ein LCD Display vor seinen Augen gestarrt. Selbst jetzt war Kates Anblick in bizarrer OP-Kluft noch in die Netzhaut gebrannt, so dass sich ihr Umriss mit dem von Zofe Jenny vermischte, die ihm gerade versuchte beim Aufstehen zu helfen.

 

Jenny wusste nur zu gut in welch miserablem Zustand neue Klienten in der Klinik ankamen, doch dieser Sklave war einer der ersten, die den grausamen Sarkophag erleiden mussten. Mit gekonnten Griffen massierte sie ihm Blut in die Gliedmaßen, während sie gleichzeitig die Verkabelung und Verschlauchung Stück für Stück entfernte.

Das sadistische Regelwerk ließ dem Sklaven keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, denn Regel 1 war, dass Kates Personal nicht angesprochen und auch nicht angesehen werden durfte. Jenny’s Worte “Ich befreie dich aus diesem Wahnsinn”, klang ihm zwar noch in den Ohren, aber verstanden hatte er sie nicht. Dennoch war der Sklave über die Fürsorglichkeit erstaunt. Fast schon zärtlich wurden seine Beine durchgeknetet, streiften die Hände dieser Zofe seinen Keuschheitsgürtel, er hätte von Kates Personal weniger Rücksicht erwartet.

“Versuch aufzustehen, wir müssen uns beeilen”. Jenny lächelte noch immer. Über ihn beugte sich dieses freundliche, schöne Gesicht. Weil er an ihr vorbei in die Deckenlampe des Autos schaute, konnte er nicht alles erkennen. Trotzdem waren es weniger diese Worte, als das Lächeln, die Freundlichkeit und die makellose Schönheit der Zofe, die etwas in ihm änderte; dies konnte niemals eine von Lady Kates Plänen sein, hier schien sich etwas Neues anzubahnen, etwas Wunderschönes.

 

Wo Unterwürfigkeit war, kam einmal Willen hinzu, wo Gehorsam war, entstand Freiheitsdrang. Dies war offensichtlich keine von Lady Kates direkten Helferinnen. Sie waren ihm per Video vorgestellt worden. Namen wie “Dr.  med. dent. Sanchez, Zahnärztin und Leiterin des Straftrakts”,  “Ausbilderin Melissa, Expertin für Hundeerziehung”,  “Dr. Sanders, Darmtherapeutin”  jagten ihm jetzt noch Schauer über den Rücken.

Diese Frau hier war etwas ganz anderes. Während er noch darüber nachdachte, reagierte sein Körper bereits. Zum einen streichelte der gummierte Handrücken von Jenny nun über seine nackten Hoden, dies brachte seinen Kreislauf in Schwung und in dem grausamen KG stellte sich schmerzhafte Enge ein. Zum anderen versuchte er sich aufzurichten, was ihm auch gelang.

Wenige Sekunden später stand der ehemalige Sklave 1548 auf weichem Moos einer Waldlichtung. Nackt, im KG aber ohne Fesseln. Wann war er das letzte mal nicht in Fesseln oder eingesperrt gewesen? Vor vier Tagen war er noch in der Uni… ein aberwitziger Gedanke!  Seine Augen hatten sich nun an das Dämmerlicht gewöhnt, es mochte acht Uhr abends sein. Seine Nacktheit vor Jenny war ihm tatsächlich unangenehm, aber diese hielt ihm einen Jogginganzug hin.

 

“Hier, zieh den schnell an, ich erkläre dir alles auf dem Weg zum Taxi, bitte beeile dich”. Immer noch traute er sich nicht zu sprechen. Jenny hätte dies zwar aufklären können, doch hatte sie gerade keine Zeit für lange Gespräche, so dass ihr das Sprechverbot gerade recht kam.

Endlich hatte der Student Gelegenheit die Zofe von Kopf bis Fuß zu bewundern. Sie war vielleicht eins-sechzig groß, sehr schlank aber perfekt geformt, schwarze Kurzhaarfrisur, intensiv strahlend grüne Augen und ein Mund der immer zu Lächeln schien. Sie trug ein weißes Zofen-Minikleid und schwarze Latexoverknees. Wie hatte solch ein liebliches Wesen in die Fänge von Herrin Kate geraten können? Jenny hatte sich einen schwarzen PVC Mantel übergestreift, den sie nun zuknöpfte. Auch dieser saß wie angegossen, alles schien für Jenny gemacht zu sein.

Der Sklave stand immer noch mit dem Jogginganzug in der Hand da, denn die Gefühle überschwemmten ihn geradezu. Alles an ihm kribbelte, so freute er sich über den Anblick seiner Retterin.

Jenny war sich ihrer Wirkung auf Männer, “Schwanzträger” wie Kate zu sagen pflegte bewusst. Es schmeichelte ihr, und trotz der Zeitknappheit ließ sie ihre Wirkung auf den Studentensklaven noch etwas entfalten.

“Los jetzt! Zieh den Anzug an, wir müssen los”.

 

Endlich reagierte er, und stand kurz danach im Sport Outfit neben der aufregend-eleganten Jenny. Er sah nun auch das Fahrzeug, es war tatsächlich ein Mercedes-Kombi. Die Scheiben waren natürlich verdunkelt, und auf der Heckscheibe prangte das Bild einer untergehenden Sonne und ein Kreuz.

Jenny erklärte es ihm – “Kate ist geradezu paranoid was Sicherheit angeht. Niemand hätte dich in einem Leichenwagen vermutet”. Der Sklave blickte auf den Metallsarg in dem er transportiert worden war. Dieser war in der Tat in einen handelsüblichen Holzsarg in Übergröße gelegt worden. “Ja, das ist der Humor der Leiterin, komm jetzt hier geht es raus aus dem Wald”.

Den Wagen ließen sie einfach zurück, das ungleiche Paar ging zügig einen asphaltierten Waldweg entlang, die Dunkelheit griff dabei immer mehr um sich.

“Es sind ungefähr zwei Kilometer zurück zum Rastplatz, das Taxi wartet dort auf uns. Ich kann dir bald alles genau erklären. Nur so viel: Ich habe das GPS-Gerät und mein Handy aus dem Auto geworfen, Kate’s Technik-Sklave hat mir einmal gezeigt wo es verbaut ist, wohl um mir zu imponieren. Das war vor dreißig Minuten. Mittlerweile wird der Alarm gestartet sein und ihre Häscher uns verfolgen. Sie hat Helfer im ganzen Land, wenn wir Glück haben nicht in unmittelbarer Nähe.”

Dem Studenten erschauerte. Diese Lady schien nicht nur eine sadistische Anstaltsleiterin zu sein, scheinbar kontrollierte sie ein perverses Netzwerk, das überall zu sein schien. Ob seine Herrin Patricia Teil dieses Netzwerks war? Er fühlte sich einmal beobachtet, sah in die Dunkelheit des Waldes, dachte an Wildkameras, Jäger, Förster. Jenny bemerkte wie seine Schritte langsamer, unsicherer wurden.

Sie nahm seine Hand und lächelte ihn an. “Alles wird gut, hab keine Angst”. Er lächelte zurück. Er fühlte es, fühlte etwas Neues in sich, er spürte wie er sich in Jenny verliebte.

 

Wie zum Hohn hörten sie ein Motorengeräusch. Scheinwerfer. Vor ihnen bog ein Auto in den Waldweg. “Schnell!”. Jenny zog ihn geistesgegenwärtig in eine Lücke zwischen den Bäumen. Er stolperte, seine Beine waren noch unsicher von der langen Liegezeit dabei zog er sie mit sich. Jenny steuerte die Landung gekonnt so, dass er unter ihr zum Liegen kam. Er atmete ihr Parfum ein, spürte ihren Körper durch den Mantel an seinem Reiben, dabei legte sie ihm die Hände auf den Mund. Jedes Geräusch konnte zu viel sein.

Dem Student war die Gefahr nun egal, er war da wo er sein wollte, so nah an Jenny wie möglich. Er genoss den Moment. Nachdem er immer mehr geformt worden war, immer mehr sich selber in Gefangenschaft begeben hatte, spürte er nun die Möglichkeit der Freiheit. Natürlich wagte er nicht sie zu berühren. Sein ganzes Wesen war zur Unterwürfigkeit unter das weibliche Geschlecht erzogen, er war zum Ausführen von Anweisungen perfektioniert worden, oft wie ein Gegenstand, manchmal wie ein Hofnarr von Göttin Patricia. So ließ er es auch zu, das die Zofe ihn festhielt und ihm den Mund verschloss, bis das Auto vorüber war.

Doch der Wagen hielt an. Eine Tür ging auf und schlug wieder zu, vielleicht zehn Meter vor ihnen Richtung Hauptstraße. Sie mussten nun dem Rastplatz nahe sein, denn er konnte das gelegentliche Vorbeifahren anderer Autos hören.

Schritte, die näher kamen, Äste knackten. Stille. Die Zofe und und der Sklave hielten den Atem an. Jenny hatte sich auf den Studenten gelegt, damit der schwarze Mantel sie beide tarnte. Sie hörten einen Reißverschluss, und – das plätschern von Wasser.

Jenny sah auf, sah das gelbe TAXI Schild und schemenhaft den Fahrer, der sich am Wegesrand Erleichterung verschaffte.

Sie flüsterte: “Wir haben es geschafft, wir fahren jetzt in die Freiheit – unsere Freiheit”. Der Sklave spürte wie die Last von ihr, und somit von ihm abfiel, und dann Jennys Latexhand die sich unter die Jogginghose schob und seinen eingesperrten Penis gekonnt aber kräftig massierte.

“Und diese Freiheit kommt auch bald mein Schatz, das verspreche ich dir”. Sie küsste ihm die Stirn.

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Teil 3

Von sklave 1548

 

Der Student stieg wortlos in das Taxi auf dem einsamen Waldparkplatz. Er hatte Jenny natürlich die Tür aufgehalten und beim Einsteigen geholfen. Die wenigen Schritte um das Fahrzeug herum, zur Rückbank, waren eine merkwürdige Erfahrung für ihn - in ziviler Kleidung, ohne Fesselung, ohne Handy, dass ihn in Kontakt mit seiner Herrin hielt. Es fühlte sich einsam und nicht richtig an. Andererseits genoss er kurz den Moment des Komforts, so ganz aufrecht gehend nach der langen Liegezeit und er spürte zumindest die Keuschheitsschelle als Erinnerung an seinen Sklavenstatus. Wie sollte er Jenny gegenüber auftreten, wie sollte er sich vorstellen, was sollte er sagen? Er war seit zwei Tagen permanent gefesselt gewesen, musste sich sogar an seinen ursprünglichen Namen erinnern – Marcel, der so unpassend klang.

 

Doch als die Fahrzeugtür zuschlug und er ihr strahlendes Lachen sah, waren alle trübsinnigen Gedanken vergessen, er genoss die Nähe im Fond des Taxis, hörte Jenny’s freundliche, helle Stimme als sie dem Fahrer eine Adresse nannte. Er hatte so viele Fragen an sie. Alles wirkte so normal gerade, er in Adidas, sie in einem Trenchcoat, ein Pärchen das zusammen Taxi fuhr, vielleicht dachte sich der Fahrer, dass sie eine Panne hatten oder auf Sex nachts im Wald standen, doch er stellte keine Fragen. Jenny legte nur ihren Finger an die Lippen und signalisierte auch dem Studenten zu schweigen. So saßen sie im Fond des Mercedes, sie entspannt und er nervös, unsicher, er hatte sogar vergessen sich anzuschnallen.

 

Die Zofe beugte sich zu ihm hinüber, immer noch ihr Lächeln auf den Lippen, er roch ihren Duft nun zum ersten Mal – ein feines Parfüm. Sie griff über seine Schulter – und schnallte ihn an. Dabei öffnete sich ihr Mantel und er sah ihre wunderschönen Formen umrahmt von einem makellosen dunkelvioletten Latexkleid mit obligatorischer Zofenschürze, er roch auch diesen Gummiduft und hörte die leisen Geräusche die das Material von sich gab. “Klick” machte das Gurtschloss und Jenny zog spielerisch an dem Gurt, so dass der Beckengurt ihm auf den KG presste.

 

Dabei lachte sie leise, freundlich, nicht verächtlich, denn sie hatte bemerkt wie das Geräusch von einrastendem Metall und das Gefühl der minimalen Fesselung einen sklavischen Gesichtsausdruck hervorrief.

Nach zehn Minuten Fahrt gab Jenny dem Fahrer einige Anweisungen – es ging wohl in eine Art Feriensiedlung, Marcel sah vereinzelt kleine Häuschen, die meisten waren um diese Jahreszeit sicher unbewohnt.

 

“Halten Sie hier an, wir gehen den Rest zu Fuß”. Der Fahrer ließ sich das Geld aushändigen, den Sklaven, der auf der Fahrerseite hinter ihm saß, hatte er bei alldem nicht einmal gesehen, geschweige denn beachtet.

Der Student half Jenny beim Aussteigen. Er sah dabei sehnsüchtig auf die wahnsinnig langen Beine, die in schwarzen Latexstiefeln in High-Heels von sicher zwölf Zentimetern, endeten. Wie hatte sie damit nur Auto fahren können?

Als das Taxi in der Dunkelheit verschwand, nahm sie wieder seine Hand.

 

“Sieh mich an.” Er schaute in ihr makelloses Gesicht, spürte wie ihre Nähe, ihre Ausstrahlung, sein Herz erfreute, gleichzeitig pochte die Lust in seinem Keuschheitsgürtel. Er schluckte. Ob er das alles nur träumte?

“Du darfst natürlich sprechen. Kate’s Regeln gelten hier nicht mehr. Lass uns gehen, ich weiß nicht ob sie das Taxiunternehmen befragen werden, ihre Kontakte reichen überall hin. Handyfirmen, Verwaltung, Polizei. Aber sie können bestimmt keine ganze Siedlung absuchen.”

Wiederum machten ihre Worte dem Sklaven Angst. Oder musste man sagen “ehemaliger Sklave”? Er fühlte sich beobachtet, als ob die schwarzen Fensterhöhlen der leerstehenden Ferienwohnung ihn still anglotzten. Ihm schauderte bei dem Gedanken. Wieder folgte er Jenny ohne darüber nachzudenken wohin sie gingen und ohne ein Wort gesagt zu haben. Nachdem sie einige Straßen weiter zur anderen Seite der kleinen Siedlung gegangen waren, hatte er sich einige Fragen zurecht gelegt, doch letzendlich sagte er nur: “Wer…. Wer bist du?”

Er verfluchte sich für die Idiotie, kannte er doch den Namen, aber er musste sich versichern, wie er sich Jenny unterordnen sollte. War sie nicht doch hier um ihn zu erziehen? War er wirklich auf der Flucht? Alles vermischte sich gerade in den Gedanken, doch er genoss zugleich ihre Hand in seiner, alles an Jennys Nähe.

 

Sie antwortete dennoch ohne Umschweife, als hätte sie auf die Frage gewartet. “Also. Ich bin die Leibzofe von Kate – mit achtzehn Jahren bin ich ihr verfallen und war zwei Jahre in ihrem Dienst. Alle Arten von Diensten. Leibdienerin zur Hilfe bei der Körperpflege. Masseurin, Fahrerin, Gesprächspartnerin und auch Liebesdienerin. Und ich war gut!”

Er wollte so viele Fragen stellen, so viel der bizarren Welt der Lady Kate öffnete sich vor ihm, doch sie erreichten nun ein etwas abseits stehendes, gepflegtes, doch nur von der Straßenlaterne erleuchtetes Ferienhäuschen. Der Garten sah gemäht und die Hecke geschnitten aus. Jenny trat vor die Türschwelle und streckte sich nach oben.

“Sieh mal auf dem Balken dort oben muss ein Schlüssel liegen, ich komme da so schlecht ran”. Mit Leichtigkeit griff er den kleinen Schlüssel. “Seltsam,  mit den Absätzen ist sie doch größer als ich”, dachte er, war gleichzeitig auch froh nützlich sein zu können. Sie sperrte auf und tastete nach dem Lichtschalter, dann traten sie ein.

 

Der Anblick war neu, doch bereits so oft gesehen und auf eine traditionelle Art beruhigend: Saubere weinrote Fliesen auf dem Boden, weiße Siebzigerjahretapete, die üblichen Bilder und Dekoartikel an der Wand. Alt, aber makellos sauber. Die Ferienwohnung war wohl nicht so verlassen wie es den Anschein hatte, es war sogar noch warm darin.

Jenny führte ihn in ein kleines Wohnzimmer mit Küchenecke. Der Flatscreenfernseher war das einzige Zeugnis der Neuzeit in diesem Raum. Zwei graue Sessel standen einander gegenüber.

 

“Komm’ wir setzten uns und dann kann ich dir deine ganzen Fragen beantworten. Und du bestimmt auch meine!” ,  sie lächelte wieder und er ließ sich einfach entspannt in den bequemen Sessel fallen, der sich einfach nur wunderbar anfühlte, er sah fasziniert wie sie den Mantel fallen lies und in perfektem Zofenoutfit vor ihm saß, die Beine übereinander geschlagen.

 

“Ich habe diese Transportfahrten schon so oft gemacht, nie wusste ich was ich transportierte, das musst du mir glauben. Es waren immer nur Kisten, die eingeladen wurden, in Deutschland, im Ausland. Ich ahnte schon immer, dass in Kate’s Klinik außergewöhnliche Methoden angewendet wurden. Aber da durfte ich nie hinein – und ihre Patienten waren immer so…. gut gelaunt.”

Der Student erschauerte und dachte an Regel 4 “Die Insassen haben einen frohen Gesichtsausdruck an den Tag zu legen”.

Er musste es wissen: “Was ist geschehen – du warst doch scheinbar froh in ihrem Dienst.” Ihr Gesichtsausdruck wurde nachdenklich.

 

“Mit der Zeit kam ich dahinter, sowas lässt sich nicht ganz verbergen. Ich sah durch einen Überwachungsbildschirm, den Kate auszuschalten vergessen hatte, wie eine Patientin eingeliefert wurde. Ich kannte sie, es war meine beste Freundin aus meinem Heimatdorf. Ich sah, wie diese Pflegerinnen sie in eine Zwangsjacke sperrten, ihr dabei eine Spritze von hinten in den Nacken jagten. Es war so falsch. Diese Krankenschwestern – du musst wissen sie genießen das. Kate hat sie nach ihren Neigungen ausgesucht und ausgebildet, die meisten mit lesbischen Veranlagungen.”

Der Sklave schluckte. Ihm wurde bewusst, was ihm erspart worden war. “Ich habe mir nichts anmerken lassen, sie hat keinen Verdacht geschöpft, doch ich wollte nur noch weg. Ich habe mir Informationen beschafft, Pläne geschmiedet”.

 

“Warum ich?” Der Sklave rätselte wie diese Flucht überhaupt möglich wurde, warum ausgerechnet er befreit worden war. “Als diese Transportfahrt anstand, habe ich mir die Strecke genau angesehen. Ich erkannte, dass wir praktisch genau an der Ferienwohnung meiner Tante vorbeikommen würden, nur eine Stunde von Kate’s Klink entfernt. Als ich dann weiter forschte und dein Bild sah, da wusste ich, du kommst mit, dich kann ich nicht zurück lassen. ” Sie sah ihm tief in die Augen.

“Willst du mehr wissen?”.

Er schüttelte den Kopf. Es hatte zu regnen angefangen, an der Wand tickte eine Uhr, doch sonst waren sie komplett in Frieden. Er hörte ihren Atmen, sah ihren Körper, wie ihr Bein langsam von dem anderen glitt und sie sich ihm öffnete und präsentierte.

“Nein, ich wollte dir nur sagen wie dankbar ich bin.” Seine Blicke glitten nun immer mehr über ihren gummierten Körper, er wünschte sich Nähe.

Jenny stand langsam auf. “Ich war so einsam in letzer Zeit. Bitte komm zu mir!”.

 

Auch er stand auf, verfluchte den idiotischen Jogginganzug den er noch anhatte. Dann umarmten sie sich, küssten sich sanft. Sein Herz raste. Er fühlte es überall, der Wunsch, die Gewissheit – mit dieser Frau würde er die Zukunft bestreiten. Beide merkten, dass sie mehr wollten, die Anspannung fiel ab und machte der Lust Raum.

“Komm”. Sie führte ihn in das anschließende Zimmer. Es war dunkel darin. Er stieß mit dem Bein gegen eine Bettmatraze. “Bleib stehen”.  Er tat wie sie sagte, Jenny kannte sich offensichtlich aus. Sie flüsterte nur noch, ihr Atem ging schwer. “Zieh dich bitte im Dunkeln aus”.

 

Während er aus dem Jogginganzug schlüpfte, glitten Jennys Latexhände über seine Brust und Rücken zwirbelten seine Brustwarzen. Sein Schwanz dagegen kämpfte erfolglos gegen den KG an, den sie sicher vergessen hatte. “Hoffentlich hat sie den Schlüssel”, war gerade der wichtigste Gedanke in seinem gierigen Kopf.

“Ich hab den Schlüssel.” sagte sie wie als könnte sie  Gedanken lesen. Dabei drückte sie ihn mit der flachen Hand Richtung Bett, an dessen Fußende sie wohl standen, so dass er im Dunkeln das Gleichgewicht verlor und Rückwärts auf die Matratze fiel. Aber irgendetwas stimmte nicht.

 

Er hatte weiche Kissen erwartet,  doch da war auch etwas anderes, kühl und fest, so wie Seile. Jenny ließ sich auf ihn fallen, streichelte ihn, ließ ihren ganzen Körper über ihn gleiten. “Wann kommt der Schlüssel, wann darf ich raus, wann kommt der Schlüssel…” Die Gedanken kreisten wild in seinem Kopf, er dachte nur noch an seinen Penis in dem KG. Doch sie ließ sich Zeit. Mit der rechten Hand griff sie zum Lichtschalter. Er sah Jenny so nah vor sich wie noch nie. Sie blickte ernst.

“Ich habe eine besondere Bitte an dich. Wirst du sie mir erfüllen?”.

“Ja, natürlich”, sagte er ohne Hintergedanken.

“Wenn ich dich aus dem KG befreie, habe ich Angst, dass du dich nicht beherrschen kannst nach all den keuschen Monaten”. Sie griff sein rechtes Handgelenk und legte es an seine Seite, auf das merkwürdige Seil. “Darf ich.” ihr war die Frage wohl peinlich, und ihm war es gerade egal, er wollte sie nur zufrieden sehen, er antwortete noch bevor sie zu Ende sprach:”Egal was, du darfst”.

Sie lächelte erfreut. “Das ist lieb von dir, ich möchte dich gerne etwas fesseln”, dabei schnallte sie schnell die Klinikfessel um sein rechtes Handgelenk, dass sie vorher positioniert hatte. In einer fließenden Bewegung tat sie das auch mit seiner linken Hand, bevor er den Satz auch nur geistig verarbeitet hatte. Als er das Wort “fesseln” vor sich hatte, schien sich Jennys Lächeln ein wenig zu ändern, es schien etwas schiefer zu sein als noch eine Sekunde zuvor. Er sah sich um, der Raum war anders als das Wohnzimmer, moderner. Bizarrerweise war er weiß gefliest, und das Bett war wirklich groß, eine riesige Spielwiese. Und kreuz und quer über die Matratze liefen die Riemen einer Klinikfesselung wie in einer Irrenanstalt.

 

Jenny hüpfte vergnügt auf dem Bett herum, unverhohlen sah er nun ihre Spalte unter dem Minirock, presste sich sein Penis noch schmerzvoller in den Stahl des KGs.

“Du siehst meine Taufpatin hat diese Hütte nicht nur zum Gärtnern in  Schuss gehalten.”. Der Student schluckte. Jenny stand jetzt breitbeinig über ihm, ihr Lächeln freundlich aber auch etwas amüsiert. Seine Hände testeten unwillkürlich die Fesseln – was sie so unter leichter Fesselung verstand, war gute Markenqualität, eng angelegt.

 

“Leg die Füße in die Schnallen, es geht weiter”. Er schaute sie fragend an. Jenny verstand und musste lachen. “Och Marcel.” Sie kniete sich und gab ihm einen Kuss. “Ich wollte dir doch keinen Schrecken einjagen du Angsthase. Glaubst du ich bin eine von Kate’s Hyänen?” Er musste jetzt auch lachen, wie hatte er nur so abergläubisch sein können, und in der Tat er kam sich wirklich wie ein Angsthase vor.Dass  Jenny auf  bizarren Sex stand war ja keine Frage, sonst wäre sie ja nie Kates Zofe geworden! Ohne zu antworten legte er die Füße in die Schlaufen, und Jenny verlor keine Zeit ihm auch Oberschenkel-, Brust und Hüftgurt anzulegen.

 

Sie schmunzelte: “So. Das ging doch ganz einfach oder? Und du Angsthase darfst jetzt ganz nah dabei sein wenn Zofe Jenny das Geschenk auspackt.” Dabei zauberte sie ein Schlüsselchen hinter dem Rücken hervor. “Den muss sie von Lady Patricia erhalten haben”, dachte er, freute sich aber ganz und gar auf das, was nun folgen würde.

 

Sie bückte sich, er spürte ein Ziehen und Drücken, hörte das erhoffte Klicken des Schlosses und dann die kühle Luft auf seiner Haut. Dann das Anwachsen, die Härte, das Verlangen. Jenny schien es zu genießen. Gekonnt hatte sie ein feuchtes Tuch zur  Hand und reinigte das geschundene und streng riechende Sklavenfleisch. Dabei setzten die ersten Bewegungen ein. Auf und ab. Langsam.

Sie schien es zu genießen. Sie nutzte Gleitmittel. Massierte die Eier, die Brustwarzen. Er konnte nichts tun, atmete aufgeregt. “Genieße es einfach. Lass dich fallen, schalte ab”. hauchte sie. “Dies ist nur für dich”. Schon rollte der erste Orgasmus heran, er spürte dieser würde kurz, hart und grimmig werden. Jenny machte eine Pause.

 

“Wir haben Zeit Marcel, ich will dich auch kennen lernen”, sie massierte wieder. Dann wieder eine Pause. Und sie redeten, er in Fesseln, sie ihn Latex, ihre Hand immer an ihm, spielerisch. Er erzählte ihr alles, wie er zum Studentensklaven geworden war, als er damals in die Wohngemeinschaft geriet in der Patricia’s Freundinnen wohnten. Wie sie ihn unbemerkt zum WG Sklaven abrichteten, wie er das erste Mal zur Herrin kam und dann in das Kellerverließ. Alles wollte er Jenny erzählen, später nur noch damit er endlich zum  Orgasmus kommen konnte. Sie erfuhr jeden Hintergedanken den er hatte, alle seine Momente des Ungehorsams. Und immer wieder stoppte sie ab, es waren sicher Stunden vergangen. Dann küsste sie ihn innig, ließ ihn langsam in sich hineingleiten.

 

“Ich danke dir, ich spüre du warst ehrlich zu mir.” Sie sah ihm tief in die Augen, “Deshalb werde ich dich erneut überraschen. Augen zu!”. Er schloss die Augen, nun wirklich neugierig, genoss die Wärme, die Enge und die Nähe. Doch Jenny stand auf, ging in eine Ecke des Zimmer wie er an den Schritten hörte. Brav hielt er die Augen geschlossen, als er das Quietschen von Latex hörte. Sie zog sich wohl aus, dann rascheln von Kleidung, er hörte wie sie scheinbar aus den Stiefeln glitt. Er war noch am Rätseln was sie sich da ausgedacht hatte, denn er hätte gerade gar keine Überraschung gebraucht, als er wieder ihr Gewicht auf dem Bett spürte.

 

“Augen auf!” flüsterte sie.  Sie war nun nackt, das war also die Überraschung. Auf den zweiten Blick sah er, dass sie ein Bündel Kleidung in  den Händen hielt. Er knickte den Kopf nach vorne, in der typischen Pose eines gefesselten Patienten. Die Kleidung war blau, er kannte diese Farbe, wusste aber gerade nicht woher.

 

“Ich hab ein besonderes Outfit ausgewählt, warte gleich weißt du was ich meine”, schmunzelte sie, hatte einmal einen Mundschutz und eine Stirnlampe in der Hand die sie sich überstreifte, es folgten die blaue Hose und ein blauer Überwurf. Sie schaltete die Lampe an, und er sah in ein blendendes Licht. Als er sich etwas daran gewöhnt hatte, sah er wieder Jenny’s wunderschönes Gesicht, doch ihm war es bereits alles klar geworden. Denn es waren nun die Augen einer Ärztin, Jenny trug nun eine Atemmaske, steckte in dem kalten, blauen OP Outfit, dass er von Lady Kate nur zu gut kannte. Eine Spritze schob sich in sein Blickfeld.

 

Ihre Stimme war nun kalt und hart wie Glas im Winter. “Der Sklave war ja eben mit leichter Bondage einverstanden,” sie zeigte ihm die Injektionsnadel, “Dann kann er ja sicher versuchen sich zu befreien wenn ich ihm jetzt das Muskelrelaxans injiziere”.

Langsam, ganz langsam näherte sie die Nadel seinem Arm, zu sehr genoss Ärztin Jenny den Anblick vor sich. Sie war Kate’s Expertin für Psychospiele und hatte sich diese Verhörmethode ausgedacht. Ein wohliger Schauer ging durch ihren Körper, als sie daran dachte wie zufrieden ihre Meisterin sein würde. Vor ihr lag ein Haufen psychischer Scherben, und Herrin Kate würde diese so zusammenkleben wie es ihr passte.

 

Sie lachte, und es schallte laut in dem gefliesten Spielzimmer ihrer Patentante Dr.Katja, genannt Kate Romero

“Der Sklave weiß gar nicht wie sehr er sich mit den Geständnissen in die Scheiße geritten hat! Du warst so kurz vor der Freiheit, hättest dem Taxifahrer nur was sagen müssen. Hat es dich nicht gewundert, dass meine Tante hier das ganze Jahr hindurch heizt?. Nun ist es zu spät. Hat der Patient noch irgendwas zu sagen? “. Sie genoss die Tränen in seinen Augen, ergötzte sich an dem Gedanken daran, wie sein Kartenhaus zusammenstürzte.

 

“Bitte…. Bitte nicht….”

 

Jenny schüttelte nur langsam den Kopf, dann flüsterte sie:  “Wir sehen uns im Straftrakt wieder, mein Spatz”.

Langsam glitt die Nadel in die Vene.